21. Mai 2013 / Ariane Suckfüll
Sterne in Stein
Nur 400 Meter entfernt von dem christlichen Wahrzeichen der Stadt Ulm, dem Ulmer Münster, steht das neue Zentrum der jüdischen Gemeinde: ein schlichter und puristischer Kubus verkleidet mit Naturstein: 24 Meter lang, 16 Meter breit und 17 Meter hoch, mit einem beeindruckenden Eckfenster, das sich aus 600 einzelnen Fenstern zusammensetzt.
Verwendet wurde ein Naturstein aus Deutschland: Dietfurter Kalkstein, der in der Nähe von Treuchtlingen in Bayern abgebaut wird, ist einem Kern aus...
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Die aktuellen Hefte
Die aktuellen Hefte
17. Mai 2013 / Florian Peteranderl/Michael Senn
Flora und Plastik
Nachdem wir uns die letzten Male den Bestattern gewidmet haben, schauen wir uns heute mal die Floristen an. Die beherrschen es auch nicht schlecht, mit Angeboten zu locken. Da man sich beim besten Willen nicht allen »traditionellen« Kostenfaktoren einer Beerdigung verschließen kann – gesellschaftlichem Druck inklusive durch Familienmitglieder sei Dank –, findet man sich also im Blumenladen wieder.
Dem Willen des Verstorbenen entsprechend würde man ja lieber zugunsten einer wohltätigen...
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15. Mai 2013 /
Faust und kein Ende
In Idar-Oberstein präsentiert das Deutsche Edelsteinmuseum bis zum 31. Mai 2013 die Sonderausstellung »Faust und kein Ende«. Sie zeigt die Großkameen von Hans Dieter und Andreas Roth. Die zwei Edelsteingraveurmeister stellen Szenen aus Goethes Faust umgesetzt in vierzehn Großkameen aus.
FAUST UND KEIN ENDEAm Anfang des Faust-Zyklus sollte etwas ganz Besonderes stehen: eine drehbar montierte Lagensteinplatte, die auf der Vorder- und Rückseite graviert wurde. Vier Flächen, die das Goethesche...
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10. Mai 2013 / Willy Hafner
Who the fuck ...
Braucht Shivakashi? Es ist so, als ob Bastian Schweinsteiger mit einem präzisen Pass über das halbe Spielfeld hinweg den Ball direkt zu Mario Gómez in den Strafraum bringt. Dieser muss den Ball nur noch ins Tor »duseln«. Eine echte Steilvorlage! Steilvorlagen gibt es allerdings nicht nur im Fußball. Was sich in den vergangenen Monaten in der südindischen Natursteinproduktion abspielte und noch immer abspielt, kann für Europa eine Steinvorlage sein.
Es geht hier nicht um das unsägliche...
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08. Mai 2013 /
Immer weniger Sargbestattungen
Eine Umfrage der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH über die Bestattungswünsche der Deutschen ergab: Weniger als ein Drittel (29 Prozent) der Befragten wollen eine Sargbestattung im Falle des eigenen Todes. 2004 waren es noch 39 Prozent.
Die im Auftrag der Verbraucherinitiative Aeternitas durchgeführte Studie zeigt: Immer mehr Menschen bevorzugen eine Feuerbestattung und eine der Möglichkeiten pflegefreier Aschebeisetzungen. Jeder Zehnte möchte seine letzte Ruhe im eigenen Zuhause...
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06. Mai 2013 / Anne-Marie Ring
Neues Gold, neuer Glanz
Bei einem Grabstein aus Lausitzer Granit erfolgte eine Nachvergoldung. Deren Beständigkeit im Außenbereich hängt vom anstrichtechnischen Aufbau und von der Bewitterung ab.
Der Grund für die nun vorgenommene Nachvergoldung lag in einer weiteren Beisetzung im Familiengrab, für die der Stein demontiert und im Atelier aufgebaut wurde, sodass die Arbeit während der Wintermonate ausgeführt werden konnte. Wer als Steinmetz über Generationen hinweg einen nahe gelegenen Friedhof betreut, wird dann...
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02. Mai 2013 / Aline Müller
Erschöpft und ausgebrannt
Die Anforderungen an Inhaber von Handwerksbetrieben sind hoch. Ständiger Termindruck, Preiskampf und die Herausforderung, Unternehmer und Handwerker in einem zu sein, können einen Burn-out begünstigen. Lesen Sie im aktuellen STEIN, wie Sie Warnzeichen erkennen und ein Ausbrennen vermeiden können.
»Burn-out ist kein typisches Unternehmerproblem, es betrifft viele Branchen, ja selbst Studenten und Arbeitslose, nur in anderer Art und Weise«, erklärt Matthias Eigel, Geschäftsführer der...
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29. April 2013 / Richard Watzke
Aufbruch in die Dritte Dimension
Steinmetzen entdecken die Oberfläche neu. Wellen, Rauten und andere Muster setzen Akzente im gehobenen Innenausbau. Innovativen Steinmetzen öffnen sich dadurch lukrative Märkte. Mit Drehkopf-Brückensägen und CNC-Bearbeitungszentren beweisen sie ihr kreatives Potenzial.
STEIN besuchte zwei Betriebe, die 3D-Oberflächen fertigen: Steinmetzmeister Stefan Neumayr in Oberndorf bei Kitzbühel und Steinmetzmeister Alexander Seibold aus Regen komponieren virtuose Flächenmuster.
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25. April 2013 / Willy Hafner
Schweizer Qualitäten
Steine prägen den Schweizer Kanton Tessin. Sie sind ökonomisch von Bedeutung. Der Abbau und die Verarbeitung sind ein wichtiger Wirtschaftszweig. Sie prägen die Landschaft und sind Zeitdokumente. Heute sind die Schweizer Steine und die Menschen, die mit ihnen arbeiten und leben, ein Beispiel, wie Steine aus Europa eine Zukunft haben.
Naturstein kommt im Tessin nahezu überall vor: auf den Bergen, in den Tälern, in den Fluss- und Bachläufen, in den Alpwiesen, vor allem aber auch in den...
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23. April 2013 / Florian Peteranderl/Michael Senn
... Umsatz machen
Zurück zum Thema. Wir waren bei der Kreativität. Und bei den Bestattern. Auch das ist eine Berufsgruppe, der kreatives Verhalten nicht unbedingt nachgesagt wird. Ungerechtfertigterweise, wie wir finden. Für die Erdbewegungstechniker mag der Eindruck unter Umständen durchaus stimmen, bei den sogenannten Trauerbegleitern sieht die Sache schon anders aus.
Denn wenn man sich unverhofft in der Situation wiederfindet, dass so jemand bei einem zu Hause hockt und man die Konzentration aufbringt,...
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