Verbände fordern flexiblere Arbeitsgestaltung

Im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung hat sich die Arbeitswelt enorm verändert. Die Arbeitszeitregelungen sind immer komplexer geworden. Sie sind für Arbeitnehmer und Arbeitgeber kaum nachvollziehbar und entsprechen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Vor diesem Hintergrund hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft mit einer Pressekonferenz im Bayerischen Hof in München vor Kurzem eine bayernweite Kampagne für mehr Flexibilität in der Arbeitsgestaltung ins Leben gerufen. Der Bayerische Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V. schloss sich den Forderungen mit 30 weiteren Verbänden an.

Seit Ende April verteilten die vertretenden Verbände bayernweit Plakate, auf welchen Arbeitnehmer die Notwendigkeit von mehr Flexibilität in der Arbeitszeit erläutern. Zusätzlich wurde eine Webseite zu den Hintergründen und den Forderungen angelegt sowie Social-Media-Aktionen gestartet.

Ziel der Kampagne ist keine Erhöhung des Arbeitszeitvolumens, sondern die Arbeitszeit eines Arbeitsnehmers flexibler verteilen zu können. Mit sieben Kernforderungen wollen die Verbände einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer durchsetzen. „Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit ist kein Selbstzweck. Sie bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer und Unternehmen. Deshalb liegt sie im gemeinschaftlichen Interesse aller Beteiligten“, heißt es auf der Webseite. Sie fordern vor allem die Abschaffung der zehnstündigen Begrenzung der täglichen Arbeitszeit.

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Durch mehr Arbeitszeitflexibilität können Leistungen optimal an die Kundenbedürfnisse und ihre Zeit angepasst werden. Gleichzeitig wird die Kundenzufriedenheit gesteigert. Darüber hinaus bietet mehr Flexibilität die Möglichkeit, Leistungen schneller im vorgegebenen Zeitraum zu erbringen.