Gassen ganz groß – Der Stein im März 2025

Stein Magazin
Die Altstadt von Lüdenscheid vereint historische Architektur mit einem Mix aus Gebäuden verschiedener jüngerer Epochen. Im Rahmen eines umfassenden Stadterneuerungsprozesses verfolgte die Stadt das Ziel, nicht nur die historische Identität der Altstadt zu bewahren, sondern auch die Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität in dem zentralen Stadtraum spürbar zu erhöhen. Die Umgestaltung wurde 2020 bis 2024 realisiert und basiert auf dem Entwurf des Berliner Landschaftsarchitekturbüros Franz Reschke. © Roman Thomas

In STEIN 3/25 zeigen wir gelungene öffentliche Plätze vor, bei denen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit wichtige Impulsgeber waren. Bei der Neugestaltung des Hegelplatzes in Berlin überzeugt ein klares Konzept, das Struktur und Aufenthaltsqualität gleichermaßen berücksichtigt. Ebenfalls in der Hauptstadt geht der Umbau zur Schwammstadt voran: Am Postbahnhof wurden Wasserspeicher auf einem alten Eisenbahnviadukt erbaut, was dem Projekt einen Sieg im Wettbewerb „ReGENIAL 2024“ einbrachte. Am Kirchplatz in Dülmen schafften es die Gestalter, vorhandenes Material wiederzuverwenden und so auch kostenfreundlich unterwegs zu sein.

Das sind mal gute Nachrichten: Mit dem Garten- und Landschaftsbau in Deutschland geht es seit 2009 kontinuierlich bergauf. Auch im Jahr 2023 konnte die Branche ihren Umsatz trotz Wirtschaftskrise erneut steigern. Das geht aus der vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) veröffentlichten Jahresstatistik hervor. Danach wuchs der Umsatz der GaLaBau-Betriebe um rund 300 Millionen auf etwa 10,34 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von knapp drei Prozent. Vor allem die Bereiche Privatgarten und „öffentliches Grün“ trugen zu dieser Erfolgsstory bei. Grund genug, Ihnen in dieser Ausgabe gelungene Beispiele der öffentlichen Hand zu präsentieren.

Erfolgsgärten im Fokus

Bei der Neugestaltung des Hegelplatzes in Berlin setzte das Landschaftsarchitekturbüro Franz Reschke auf ein klares Konzept, das Struktur und Aufenthaltsqualität gleichermaßen berücksichtigt. Die vorhandenen Betonsteinpflasterflächen wurden erheblich reduziert, um Platz für großzügige Grünbereiche und neue Wege zu schaffen. Dabei war das Ziel, den Platz über einen ruhigen Material- und Gestaltkanon nahezu nahtlos in die angrenzenden Straßen der Berliner Dorotheenstadt nahe der Museumsinsel einzufügen. Wie das gelingen konnte, erfahren Sie ab Seite 6.

Neugestaltung in Berlin

Und noch ein beeindruckendes Referenzbeispiel der Branche: der Kirchplatz in Dülmen. Unter Verwendung des vorhandenen Quarzit-Mosaikpflasters erhielt er ein neues Gesicht. Unsere Autorin Dr. Inge Pett kennt die Hintergründe. Lesen Sie ihren spannenden Report ab Seite 12. Neben der Wiederverwendung von Materialien am Bau ist in Zeiten des Klimawandels ein weiteres Thema im Städte- und Landschaftsbau momentan besonders aktuell: die sogenannte Schwammstadt. Wie die urbane Transformation in Berlin Fahrt aufnimmt, erfahren Sie ab Seite 18.

Schwammstadt als Vorreiter

Dass die künstliche Intelligenz gerade alle Bereiche unseres Lebens revolutioniert, haben viele von Ihnen sicherlich schon am eigenen Leib erlebt. Ab Seite 46 berichten wir ausführlich über die Grenzen und Möglichkeiten von KI und zeigen auf, was damit im Steinmetzgewerk erreicht werden kann. Viel Spaß bei der Lektüre von STEIN wünscht Ihnen

Ihre Steinredaktion Redaktion@stein-magazin.de

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In unserer letzten Ausgabe 02/25 beschäftigen wir uns mit Restaurierung im Gang der Geschichte. Lesen Sie hier mehr dazu.

Künstliche Intelligenz für Steinmetze

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