GEORG Media digital mit neuem Logo und Standort

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Tobias Hager (CCO & CTO) und Verleger und CEO Dominik Baur-Callwey läuten ein neues Zeitalter der Technologie ein. (Foto: Magdalena Possert)
Tobias Hager (CCO & CTO) und Verleger und CEO Dominik Baur-Callwey läuten ein neues Zeitalter der Technologie ein. (Foto: Magdalena Possert)

In eigener Sache: GEORG Media setzt neue Maßstäbe: Reichweitenoffensive, Technologie-First-Strategie und neuer Standort stärken Position als führendes Medienhaus der Architektur- und Planungsbranche.

München, 24.11.2025 – GEORG Media, eines der traditionsreichsten Architektur- und Fachmedienhäuser Europas, kündigt einen entscheidenden Ausbau seiner digitalen Aktivitäten sowie eine strategische Neupositionierung an. Das Unternehmen verlegt Anfang November sein Headquarter in die Maximilianstraße 43, 80538 München, eine der renommiertesten Adressen der Stadt. Damit setzt GEORG Media ein klares Zeichen: für seine gewachsene Bedeutung, seine enge Verbindung zum Standort München und sein Selbstverständnis als modernes, international ausgerichtetes Medienhaus.

Parallel dazu präsentiert GEORG Media ein neues Unternehmenslogo, das den technologischen Wandel der vergangenen Jahre sichtbar macht. Die neue Gestaltung steht für eine konsequente Technology-First-Strategie, eine starke Ausrichtung auf digitale Medienmarken und die internationale Expansion. Die visuelle Identität soll nicht nur Modernisierung ausdrücken, sondern auch die kommenden neuen Produkte, Tools und Plattformen einleiten, die das Unternehmen in den nächsten Monaten veröffentlichen wird.

Seit 2020 treibt Chief Content Officer und Chief Technology Officer Tobias Hager den digitalen Umbau des Hauses maßgeblich voran – mit klarer technologischer Vision und tiefer Fachkenntnis. Hager verbindet redaktionelle Expertise mit einem Hintergrund in KI, Datenarchitektur und Medienautomatisierung. Unter seiner Leitung wurden neue Analyseprozesse implementiert, Content-Distributionssysteme entwickelt und datengetriebene Workflows geschaffen, die heute als Basis für eine der stärksten Reichweiten im europäischen Architektur- und Planungsmagazinmarkt dienen.

Diese Reichweiten sind inzwischen auch klar messbar: Mit den fünf, hauptsächlich deutschsprachigen, Print-Magazinen BAUMEISTER, G+L, Restauro, STEIN und topos magazine erreicht GEORG Media monatlich über 150.000 deutschsprachige Fachleserinnen und Fachleser – über alle Distributionswege hinweg. Parallel dazu erzielen die digitalen Angebote des Hauses nahezu 500.000 Kontakte pro Monat, mit stark wachsender Tendenz. Damit gehört GEORG Media heute zu den reichweitenstärksten Informationsanbietern der Branche – national wie international.

„Wir haben in den vergangenen Jahren die komplette digitale Infrastruktur neu aufgebaut – angefangen bei semantischer Datenerfassung über KI-gestützte Themencluster bis hin zu automatisierten Reichweitenprognosen“, erläutert Hager. „Unser Ziel war es, Architektur- und Planungskommunikation messbar, skalierbar und global zugänglich zu machen. Heute wissen wir nicht nur, welche Themen weltweit relevant sind, sondern auch wann, wo und wie sie ihre Zielgruppen erreichen. Diese Technologie setzen wir nicht nur für uns, sondern auch für unsere Partner ein – und genau darin liegt ihr Mehrwert.“

Der Wandel zeigt deutliche Ergebnisse:

  • Die digitalen Marken und internationalen Plattformen des Hauses verzeichnen kontinuierliches Wachstum und zählen heute zu den reichweitenstärksten Fachmedien im europäischen Architektur- und Urbanismusumfeld.
  • Print und Digital werden über neue Datenlogiken verknüpft, die GEORG Media einzigartig im Markt machen.
  • Sieben neue internationale Online-Medienmarken erschließen neue Zielgruppen und Werbemärkte.
  • Der neue Standort unterstreicht die Ambition, in München das modernste, technologieorientierteste Medienhub aufzubauen.

Verleger und Geschäftsführer Dominik Baur-Callwey sieht den eingeschlagenen Weg als entscheidenden Schritt in die Zukunft des Hauses:

„GEORG Media hat historisch gewachsene Titel mit langer Tradition. Unser Ziel ist es, die Grenzen eines klasssischen B2B Verlages zu verlassen. Wir werden neue Zielgruppen und neue Kanäle bespielen. Die Richtung, die Tobias Hager mit seiner technologischen Expertise vorgibt, ist genau die richtige: international, datenbasiert, reichweitenstark. Mit unseren Architektur- und Planungsmarken sind wir heute schon nah an den relevanten Märkten und Akteuren. Gleiches werden wir auch mit unseren neuen Marken erreichen. Mit unserem Umzug in die Innenstadt, kehren unsere Marken heim; gleichwohl ist es die Ausgangsbasis für innovative neue Medienmarken.“

Auch Hager unterstreicht die strategische Dimension des internationalen Ausbaus:

„Mit unseren neuen Marken und Formaten adressieren wir Planende und Entscheidende weltweit. Die kommenden Monate werden von Neuveröffentlichungen geprägt sein – digitale Produkte, die nicht nur Reichweite schaffen, sondern echte Werkzeuge für Markenkommunikation werden. Unsere Partner investieren damit nicht in Anzeigen, sondern in ein System, das auf Technologie, datenbasierter Präzision und globaler Sichtbarkeit basiert.“

Die jetzt vorgestellten Mediadaten 2026 zeigen eindrücklich, wie weit GEORG Media seine Transformation vorangetrieben hat. Werbekunden erhalten Zugang zu einem umfassenden, international ausgerichteten Portfolio aus Magazinen, digitalen Plattformen, Newslettern, Social-Media-Kanälen, Jobportalen und innovativen Vertriebswegen.

Für Partner-Unternehmen bedeutet das:

Mehr Reichweite, höhere Effizienz und das ideale Umfeld, um Architektur-, Landschafts- und Stadtplanungskommunikation gezielt und global wirksam zu platzieren.

„Am Ende gilt: Gute Geschichten brauchen gute Technik – und gute Technik braucht Menschen, die sie verstehen“, sagt Hager. „Und genau diese Mischung macht uns aus.“

Über GEORG Media

GEORG Media ist einer der bedeutendsten europäischen Medienanbieter im Bereich Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und darüber hinaus. Zu den Marken des Hauses zählen unter anderem BAUMEISTER, G+L, topos, Restauro und STEIN sowie zahlreiche internationale digitale Plattformen. Das Unternehmen verbindet hochwertigen Journalismus mit technologischer Innovationskraft und setzt neue Maßstäbe in der digitalen Fachkommunikation.

Kontakt und Interviewanfragen:
Veronika Minkina
Projektassistenz der Geschäftsleitung
v.minkina@georg-media.de
Fon: +49 89/43 60 05 163
www.georg-media.de

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Wie aus dem Boden gewachsen

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In der beschaulichen Altstadt von Recklinghausen fällt seit letztem Jahr ein Gebäude besonders ins Auge: das Museum Jerke. Vom Sockel bis zum Dachfirst ist der Neubau komplett mit blau-grauem Kösseine-Granit umhüllt.

Museum-Jerke-Außen
Die komplette Museumshülle, Außenwände und Dach, ist mit Platten aus Kösseine-Granit verkleidet worden. (Foto: Dr. Werner Jerke)
Museum Jerke polnische moderne Kunst blau-graue-Verkleidung
Im Dachgeschoss zieht sich die blau-graue Außenverkleidung sogar bis ins Innere fort. (Foto: Dr. Werner Jerke)
Museum Jerke-Treppe-Kösseine-Granit
Spielerisches Element beim Treppenaufgang zum Museum: Auch hier ist der Kösseine-Granit verwendet worden. (Foto: Tanja Slasten)
Museum Jerke-Granithandlauf
Der blau-graue Granithandlauf vor leuchtend blauer Beleuchtung. (Foto: Tanja Slasten)
Museum Jerke-Werner-Jerke
Der Bauherr und private Kunstsammler Dr. Werner Jerke in seinem Museum für polnische moderne Kunst. (Foto: Tanja Slasten)
Museum-Jerke-Granitverkleidung
Die blau-graue Granitverkleidung beginnt unterhalb der Bodenoberfläche und scheint somit optisch aus dem Boden zu wachsen. (Foto: Tanja Slasten)
Museum-Jerke-buntes-Giebelfenster
Das bunte Giebelfenster des inzwischen verstorbenen Künstlers Wojciech Fangor. (Foto: Dr. Werner Jerke)
Museum-Jerke-Spiegelung-Kirche-St.-Peter
Schöne Spiegelung: Die römisch-katholische Kirche St. Peter. (Foto: Dr. Werner Jerke)

Komplette Aussenhülle aus Naturstein

Das kleine schlichte, aber dennoch auffällige Haus ist das dritte Museum am Platz. Es reiht sich ein zwischen der schönen alten Probsteikirche mit ihrer Schatzkammer und dem Ikonenmuseum, das sich 1956 in der Ruhrgebietsstadt ansiedelte. Am 29. April letzten Jahres wurde das neue Museum für polnische moderne Kunst feierlich eröffnet. Die Idee zu dem außergewöhnlichen Bauprojekt hatte der Bauherr und private Kunstsammler Dr. Werner Jerke selbst.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort für seine umfangreiche Kunstsammlung entschied sich der Recklinghausener für ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Kirchplatz. Das alte Haus, das an dieser zentralen Stelle stand, war schon lange unbewohnt und fiel, um dem neuen Museum Platz zu machte, der Abrissbirne zum Opfer. Der kleine Museumsneubau sollte sich, so die Absichten des privaten Kunstliebhabers, sowohl in das idyllische Straßenbild der Altstadt einfügen, sich gleichzeitig aber auch von seiner Umgebung gekonnt abheben. Bei der Gestaltung der Fassade wurde der Bauherr von dem Objekt „Sebald Kontore“ in Nürnberg inspiriert. Dessen Außenwände und auch das Dach sind komplett mit rotem Wiking Granit verkleidet. Für sein eigenes Gebäude suchte Dr. Jerke nach einem Naturstein, der farblich ins Ruhrgebiet passte. Seine Wahl fiel aufgrund des blau-grauen Farbspektrums auf den Kösseine-Granit. Der Name des Granits stammt von dem Berg Kösseine im Fichtelgebirge, wo das Steinmaterial abgebaut wird.

Blau-grauer Monolith aus Granit

Die gesamte steinerne Hülle hat eine Fläche von rund 600 Quadratmetern und scheint im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Boden zu wachsen“. Denn die blau-graue Verkleidung aus Granit beginnt schon unterhalb der Geländeebene. Aufgrund der speziellen Parzellenform verlaufen weder die vier Gebäudeecken im rechten Winkel noch liegen die beiden Giebelwände parallel. Dadurch bedingt ist jede Natursteinplatte, was ihre Abmessungen betrifft, ein Unikat. Die Lieferung des frostbeständigen Kösseine-Granits, die aufwändige Herstellung der einzelnen Plattengrößen sowie die Montage vor Ort, übernahm die Firma Hofmann Naturstein aus Gamburg. Das Unternehmen war auch schon für die rote Außenhülle des Nürnberger Projektes verantwortlich. Doch während deren Oberfläche geflammt wurde, kam beim Museumsbau die sogenannte „Aquapower“-Technik zum Einsatz. Hierbei wird das Oberflächenmaterial mit einem Wasserdruck von 2.000 bar bearbeitet. Dadurch erscheint die blau-graue Oberfläche des Kösseine-Granits noch farbintensiver und erhält zudem eine rauere Haptik.

Mehr Informationen über das Museum Jerke unter www.museumjerke.com.


Hintergrundinformationen zum Kösseine-Granit

Dieser einzigartige blaue Granit wird einem Steinbruch am Südostabhang des Berges Kösseine im Fichtelgebirge gebrochen. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er unter dem Namen „Imperator“ als Fassadenmaterial in alle Welt verschickt. So finden sich aus dieser Zeit mehrere eindrucksvolle Bauwerke in Brasilien, den USA und Nordafrika. Ihr guter Erhaltungszustand zeugt von der hohen Qualität dieses Granits als Baumaterial.

Das Gestein ist relativ gleichmäßig gefärbt und besteht überwiegend aus bläulichem Alkalifeldspat, grünlich-weißem Plagioklas, grauem Quarz, schwarzem tafeligem Dunkelglimmer (Biotit) sowie silberfarbenem tafeligem Hellglimmer (Muskovit).

Die technischen Werte von KÖSSEINE sind hervorragend:
Wasseraufnahme: 0,42 % (Massebez.), 1,11% (Volumenbez.)
Rohdichte: 2,623 kg/dm³
Biegezugfestigkeit: LEV 15,2 MPa
Abriebfestigkeit: 5,7 m³/50cm²
Ausbruchlast am Ankerdornloch: 2735 N
Der Granit ist frostbeständig und politurfähig.

Showroom trotz Homepage?!

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findet Anette Mühlberger

Der Handel steht vor einem Umbruch. Ging es bislang nur um »online zu Hause oder offline im Laden«, informieren sich Kunden heute überall per Smartphone oder Tablet und checken, ob das Angebot auch wirklich so günstig und passend ist, wie es erscheint. Immer weniger Kunden scheuen sich nicht, ihre Geräte hierfür sogar direkt im Gespräch zu ziehen. Was also ist zu tun? Und: Wie wirkt sich dieses Kundenverhalten auf den Steinmetzen aus, der Kunden in seiner Ausstellung ebenfalls offline überzeugen will?

 

Der Kunde ist immer einen Klick weiter

Wie begeistert man also Kunden in der realen Welt, die im Kopf immer schon einen Klick weiter sind? Und wie gestaltet man eine Ausstellung so, dass sie medien- und shoppingverwöhnte Menschen nicht gleich wieder flüchten lässt. Wo das Smartphone zum ständig verfügbaren Einkaufsbegleiter wird, müssen Ladenbetreiber und Handwerksbetriebe überlegen, was Kunden im Hier und Jetzt von einem Raum und Gelände erwarten und was sie bis zum entscheidenden Kauf- bzw. Beratungsgespräch dort halten kann.

Der Mensch bleibt ein Haptiker

Läden wird es auch in Zukunft geben, das jedenfalls prognostiziert das aktuelle STORE BOOK 2014 (siehe Buch-Tipp). »Der Mensch wird immer ein Haptiker bleiben, auch ein dem Geruchs- und Gehörsinn verhafteter Konsument und ein Herdentier«, schreibt dort Autor und STEIN-Interviewpartner Reinhard Peneder. Wo andere Menschen sind, dort will also auch der heutige und künftige Kunde immer noch hin. Smartphone hin oder her. Und er will Produkte und Konzepte erleben, riechen, schmecken und fühlen.
Von den Nöten des Einzelhandels können und sollten aber alle lernen, die eine neue Ausstellung planen. Von verwaisten Shopping-Centern auf der grünen Wiese, von Läden, die Kunden nur noch zum Schauen, aber nicht mehr zum Kaufen betreten – und im Café nebenan genau das online bestellen, was sie offline nicht überzeugen konnte.
Das beratungsintensive Natursteingeschäft ist per se natürlich »smartphoneresistenter« als normale Handelsgüter. Doch trifft schon heute die Gefahr des »Vor-Ort-Schauens und Per-Smartphone-Kaufens« all jene, deren Ausstellung und Angebot weitgehend auf allenfalls leicht applizierter Standard-, Import- und Handelsware basiert.

 

Abwechslung und Heimat bieten

Innovativ müssen Ladenkonzepte heute sein, überraschend und zum Markenauftritt eines Anbieters passen. Authentisch, wie Store-Spezialist Reinard Peneder es im Stein-Interview umschreibt. Dabei gehe es den Leuten immer weni
er nur ums Einkaufen. Sondern um Orte, die Abwechslung bieten, die sie inspirieren und die ihnen gleichzeitig das Gefühl geben, zu Hause zu sein.
Gerade Natursteinbetriebe können mit ihrer Ausstellung ein inspirierendes Zuhause für Kunden schaffen. Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Shopping verschmelzen, ist Richard Peneder überzeugt. Ein Skulpturenpark, der zum Rundgang und Ausruhen verführt, ein Kubus, der Showroom und Mitmachwerkstatt vereint, ein Erinnerungspark, der zeigt, was modernes Gedenken bedeuten kann. Ein Natursteinloft, das als Designlounge auch zum Treffpunkt für Kunstliebhaber avanciert. All das sind Konzepte, die Menschen dazu einladen, hinzugehen, innezuhalten, aufzumerken und sich damit auseinanderzusetzen.

Was einen guten Showroom ausmacht und wie Sie Ihren eigenen gestalten können, lesen Sie im neuen STEIN!

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