Kunst in Form – Der Stein im Januar 2025

Stein Magazin
Der „Stier“ von Jo Kley ist eine von mehr als 100 Skulpturen, die der freischaffende Künstler in Deutschland und in 20 weiteren Ländern der Welt geschaffen hat. Seit rund 25 Jahren haut Kley Skulpturen aus Naturstein, mit denen er unbändige Energie in feste Formen bringt. Jo Kley nimmt regelmäßig an Symposien teil und hat zahlreiche Werke für den öffentlichen Raum geschaffen. Der Künstler lebt und arbeitet in Kiel. © Bernd Perlbach

In der ersten Ausgabe zum neuen Jahr laden wir ein, die antiken Ausgrabungsstätten von Pompeji ganz neu zu entdecken: mit den Augen des renommierten Architekturfotografen HG Esch. Er zeigt die Stadt in nie dagewesener Karheit. Weiterhin präsentieren wir beeindruckende Skulpturen aus Naturstein, die der Künstler Jo Kley in den letzten Jahren geschaffen hat und werfen einen genauen Blick auf die E-Rechnungspflicht, die ab 2025 für Unternehmen gilt.

Gleich zu Beginn des Jahres steht wieder eine Messe auf dem Programm: die BAU 2025. Es könnte sich lohnen nach München zu kommen, denn das Programm liest sich vielversprechend. Das Bauen der Zukunft steht ganz oben auf der Agenda der Messemacher. In Halle A4 erwarten Sie dazu die Unternehmen aus den Bereichen Naturstein, Keramik und Fliesen.

Messe in München

Ab Seite 6 laden wir Sie ein, mit uns einen ganz neuen Blick auf die antiken Ausgrabungstätten von Pompeji zu werfen. Der renommierte Architekturfotograf HG Esch hat mit seinem Team eine buchstäblich „historische“ Reise angetreten, bei der spektakuläre Drohnenfotos entstanden sind. Sie zeigen die Strukturen der antiken Stadt in nie gesehener Klarheit.

Pompeji von oben

Nach atemberaubender Fotokunst zeigen wir ab Seite 14 beeindruckende Skulpturen aus Naturstein, die der Künstler Jo Kley in den letzten Jahren geschaffen hat. Seinem ursprünglich gelernten Beruf als Steinmetz und Steinbildhauer bleibt er treu. Bereits zweimal hat Kley den Siegern und Siegerinnen der Leistungswettbewerbe „DMH“ und „Gute Form“ bei einem Workshop mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Auf diese Weise wird Künstlern von morgen der Boden bereitet.

Preisträchtige Skulpturen

Wie es einen Moai von der Osterinsel in die Berliner Gärten der Welt verschlagen konnte, hat unsere Autorin Dr. Inge Pett für Sie herausgefunden. Über die Replik einer solchen riesigen Skulptur aus Tuffstein war 25 Jahre lang im wahrsten Sinne des Wortes Gras gewachsen. Erfahren Sie ab Seite 30, was es mit den Moai auf sich hat.

Maoi in Berlin

Einem Thema, das möglicherweise vielen von Ihnen unter den Nägeln brennt, widmen wir uns ab Seite 48: E-Rechnungen. Sie sind ab 2025 Pflicht. Was dies für Unternehmen bedeutet und auf welche Details man beim Erstellen, Empfangen, Verarbeiten und Archivieren von elektronischen Rechnungen achten sollte, er- klärt unser Autor Marian Behaneck.

Viel Spaß bei der Lektüre von STEIN wünscht Ihnen

Ihre Steinredaktion Redaktion@stein-magazin.de

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In unserer letzten Ausgabe 12/24 beschäftigen wir uns mit Bäderbau. Lesen Sie hier mehr dazu.

Elektronische Rechnungen

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Ausgezeichnete Kücheninsel

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US-Expansionskurs von Strasser Steine trägt Früchte: St-One gewinnt den Preis für die beste Küche auf der Designmesse ICFF.

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Die Naturstein-Kücheninsel St-One ist für Strasser Türöffner für neue Märkte, zum Beispiel die USA. Foto: Strasser Steine
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Die Kücheninseln sind für High-End-kunden konzipiert und individualisierbar. Foto: Strasser Steine

Strasser Steine, laut eigener Aussage Marktführer für Küchenarbeitsplatten in Mitteleuropa, hat schon seit 2018 den US-Markt im Blick. Als erste Maßnahme präsentiert das österreichische Unternehmen seit letztem Jahr in Schauräumen in Florida und in New York seine Produkte. Strasser will vor allem High-End-Haushalte, Architekten und Designer ansprechen. Dass auf der renommierten Design-Messe ICFF nun die extravagante Naturstein-Kücheninsel St-One ausgezeichnet wurde, passt in den Plan von Geschäftsführer Johannes Artmayr. Rund 25 Kücheninseln will er in den nächsten drei Jahren in den USA verkaufen.

St-One kommt als Kubus oder Quader mit Korpus und Laden aus Massivholz und Edelstahl-Kanten. Die Ummantelung aus Naturstein verleiht der Kücheninsel ihre monolithische Form. Sie beherbergt je nach Kundenwunsch Induktionsherd, Muldenlüftung, Weinkühlschrank oder Geschirrspüler. Das erste Modell kam 2012 in den Firmen-Schauraum in St. Martin im Mühlviertel. 100 Stück hat das Unternehmen inzwischen weltweit verkauft. Die Kücheninseln vertreibt Strasser ausschließlich über den Küchenhandel.

Weitere Informationen unter www.strasser-steine.at

Weitere Informationen zum ausgezeichneten Küchenblock St-one von Strasser gibt es in der STEIN-Ausgabe 06/2019: www.stein-magazin.de/stein-06-2019

Erfolgreiches Eventmanagement

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446 Aussteller und 15.161 Besucher waren 2015 auf der internationalen Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung Stone+tec in Nürnberg. So ein Großevent will gut organisiert sein. Veranstaltungsleiterin Beate Fischer von der NürnbergMesse weiß, worauf es bei der Planung ankommt und gibt uns einen kleinen Einblick in das Thema „Eventmanagement“.

 

STEIN: Was sind Ihre Aufgaben als Veranstaltungsleiterin der Stone+tec?

Beate Fischer: Als Veranstaltungsleiterin ist man für die gesamte Planung des Events verantwortlich. Das fängt schon mit der Hallenbelegung an. Die Hallen müssen nicht nur während der Laufzeit frei sein, sondern auch zur Vor- und Nachbereitung. Umrüstzeiten müssen eingeplant werden. Im nächsten Schritt muss geklärt werden, was die Messe abbilden soll. Daraufhin wird das Produktverzeichnis erstellt, Themen für mögliche Sonderschauen definiert. Bereits diese ersten Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit den unterschiedlichen Interessensvertretern. Da gehören natürlich die Austeller dazu, aber auch Verbände, die Fachpresse und die Besuchergruppen. Daraus wird dann ein Veranstaltungskonzept entwickelt. Im nächsten Schritt folgt die Erstellung eines Zeitplans mit den nächsten Meilensteinen. Ab diesem Zeitpunkt steigt der Vertrieb aktiv ein. Natürlich kann man erst organisieren, wenn man die Aussteller auf seiner Seite hat. Das Vertriebskonzept ist ausschlaggebend für alle weiteren Schritte. Dann geht es in die Hallenplanung. Wenn es unterschiedliche Branchenschwerpunkte gibt, stellen sich die Fragen: Macht man eine Mixplanung? Teilt man die Hallen nach Branchen auf? Wie viel Volumen ist von welcher Branche zu erwarten? Entsprechend muss man die Hallen dann inhaltlich konzipieren. Und schließlich geht es natürlich auch in Ausstellergespräche für die konkreten Platzierungen.

Wie viele Leute arbeiten an einem Großevent wie der Stone+tec mit?

Das lässt sich nicht genau beziffern. Es arbeiten ja nicht nur wir, das Projektteam der NürnbergMesse, daran. Wir haben innerhalb der NürnbergMesse auch eine Kommunikationsabteilung mit Pressevertretung. Wir haben eine Werbeabteilung, die die Gestaltung, das Layout und Drucksachen macht. Das digitale Marketing kümmert sich um alles, was den Webseitenauftritt umfasst. Wir haben ein Besuchermarketing, die sich speziell um die Besuchergruppen und die Mailings kümmern. Wir haben Techniker im Haus: Veranstaltungstechnik und Logistik. Dazu kommen noch viele Servicepartner, mit denen wir Hand in Hand arbeiten: Messebauer, die Energieversorger, Gastronomie, Parkplatzbewachung und so weiter.

Wie viel Vorlaufzeit muss man für eine Messe wie die Stone+tec für Planung und Organisation einkalkulieren?

Je nachdem welchen Rhythmus eine Veranstaltung hat, beginnt man mit der Planung zwei bis sechs Jahre im Voraus. Die Schritte sind je nach Projektphase unterschiedlich intensiv. Gerade befasse ich mich natürlich mehr mit der Stone+tec 2018 als mit der 2020, aber für 2020 hat schon die Hallendisposition und –abstimmung hier am Gelände stattgefunden.

Bei der Stone+tec wollen wir wieder gemeinsam einen StudentDay auf die Beine stellen – sozusagen eine Veranstaltung während der Veranstaltung. Welche Erfahrungen haben Sie mit Events gemacht, die Sie gemeinsam mit einem externen Partner geplant haben?

Sehr positive Erfahrungen, insbesondere was die Stone+tec angeht. Als Messeveranstalter ist es für uns wichtig, die richtigen Partner zu haben, mit denen man Höhepunkte während des Events setzen kann. Und dazu gehört natürlich auch ein StudentDay, der gut vorbereitet sein will und entsprechend vermarktet werden muss. Wir arbeiten mit vielen Multiplikatoren zusammen, um ein Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Wir als Veranstalter können thematisch gar nicht so tief drin sein. Deshalb sind Partner wie Fachzeitschriften oder Verbände extrem wichtig.

Wie wird ein Event zu einem echten Erfolg?

Ausschlaggebend ist, dass man die Veranstaltung zur richtigen Zeit am richtigen Ort hat und mit den richtigen Partnern zusammenarbeitet. Ein Erfolg ist das Event für uns dann, wenn alle Seiten – Aussteller und Besucher – zufrieden sind und es für die nächsten Jahre ein fixer Termin wird.

Glauben Sie, dass auch kleine Handwerksbetriebe Kundenveranstaltungen oder Hausmessen als Marketing-Instrument nutzen sollten?

Events bieten natürlich die Möglichkeit, viele Kunden an einem Ort zu treffen mit überschaubarem Aufwand. Sie treffen Kunden, die sie sonst vielleicht nie angesprochen hätten. Auch kleine Handwerksbetriebe sollten diese Plattform, die ihnen da geboten wird, nutzen. Was das Handwerk noch mehr nutzen sollte, sind Branchenevents – sei es nun eine Messe oder eine andere Veranstaltung. Branchenevents bringen die Branche wirklich zusammen und haben großes Potential.

Gibt es Hilfsmittel, die bei der Planung eines Events unverzichtbar sind?

Ohne kleine Helferchen geht es in der heutigen Zeit natürlich gar nicht mehr. Wir arbeiten mit Programmen, die für Organisatoren ausgelegt sind. Wir planen beispielsweise mit einem CAD-Programm, das verbunden ist mit unserer Ausstellerdatenbank. Auf Ausstellerseite sind aber natürlich andere Tools notwendig, um so ein Event gut zu planen.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Punkte, an die man bei der Planung eines Events denken sollte?

Zunächst sollte man wissen, was man mit der Veranstaltung erreichen will. Daran macht sich fest, welche Maßnahmen man umsetzt. Ob man eine Abendveranstaltung daraus macht, oder ob es eine Messebeteiligung ist oder die Teilnahme an einem anderen Event. Man muss frühzeitig mit der Planung anfangen und sich Meilensteine setzen. Eine langfristige Planung ist zu empfehlen, um wirklich ans Ziel zu kommen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Eventmanagement und wie Sie neue Kunden durch Veranstaltungen gewinnen können.