Nachwuchsprobleme sind im Handwerk allgegenwärtig. Wie ist es dabei um den Beruf Steinmetz bestellt? In STEIN 8/25 werfen wir einen ausgiebigen Blick auf die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Steinmetze. Dazu stellen wir das Berufsbild genau vor und zeigen auf, wie es derzeit an deutschen Steinmetzschulen aussieht. Außerdem gibt es Porträts von Steinmetzen, die sich weitergebildet haben. Sie stellen ihre Projekte vor und zeigen, wie eine Berufskarriere mit Stein aussehen kann.
In die Offensive
Die Nachwuchssituation im Handwerk ist verheerend. Das gilt auch für das Steinmetzgewerk. Gab es laut BIV im Jahr 1998 noch etwa 2.400 Auszubildende, waren es rund 20 Jahre später nur noch 736. In der STEIN-Redaktion verfolgen wir diese Entwicklung seit Jahren mit Sorge und fragen nach den Ursachen und Lösungen. Mit dieser Ausgabe zeigen wir, wie interessant und fundiert die Ausbildung zum Steinmetz ist und welche beruflichen Möglichkeiten damit langfristig verbunden sind. Eine gute Nachricht ist: Der Bundesverband geht in die Offensive und versucht, mit verschiedenen Maßnahmen gegen den Schwund an Lehrlingen anzugehen. Eine davon ist die Kampagne „Stein macht stolz“. Mehr darüber und die Ausbildung zum Steinmetz sowie über die verschiedenen Schulen lesen Sie ab Seite 6.
Weiterbilden im Beruf
Welche Fort- und Weiterbildungen es für den Steinmetz gibt, hat unsere Autorin Dr. Alexandra Nyseth für Sie ab Seite 15 zusammengestellt.
Steinmetz- und Steinbildhauermeister Steffen Grigoleit erzählt ab Seite 20 von seiner Fortbildung zum „Restaurator im Handwerk – Master Professional“. Besonders spannend dabei ist die Auswahl an Projekten, die er seitdem durchgeführt hat.
Mehrwert für Steinprofis
Über die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung für Steinmetze und Steinbildhauer spricht Thomas Laubscher, Leiter des Europäischen Fortbildungszentrums (EFBZ) in Wunsiedel, im Interview mit STEIN. Erfahren Sie ab Seite 28, welche Kurse das EFBZ anbietet und welcher Mehrwert für Steinprofis damit verbunden ist.
Digitale Überraschung
Selbst ist der Mann und die Frau: Weiterbildung kann auch durch „Learning by doing“ ergänzt werden. Wie man auch ohne Informatik-Studium die Software im eigenen Unternehmen integriert, erfahren Sie im Beitrag von unserem Maschinenspezialisten Michael Spohr zur Vernetzung von Maschinen ab Seite 44. Lassen Sie sich überraschen, wie sich Steinmetzbetriebe heute relativ einfach digital modernisieren und bisher unerreichte Effizienzen heben können.
Viel Spaß bei der Lektüre von STEIN wünscht Ihnen
Ihre Steinredaktion Redaktion@stein-magazin.de
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In unserer letzten Ausgabe 07/25 zeigen wir außergewöhnliche Außenhüllen aus Naturstein. Lesen Sie hier mehr dazu.
