Lithofin Neuprodukte: Für eine neu wirkende Terrasse

Stein Magazin
Lithofin Terrassenreiniger und Lithofin MN Betoncoating -black- sind die neusten Produkte von Lithofin. Credit: Lithofin

Mit dem Frühling beginnt die Zeit, Außenbereiche wie Terrassen, Einfahrten und Wege instand zu setzen und optisch aufzuwerten. Besonders Betonwerksteinflächen sind ständigen Witterungseinflüssen ausgesetzt, die das Erscheinungsbild langfristig beeinträchtigen. Lithofin bietet hierfür zwei neue Produkte an, um diesen Veränderungen entgegenzuwirken. Spezielle Produkte, die eine Reinigung und Pflege erleichtern.

Betonwerkstein vorher. Credit: Lithofin

Betonwerksteine in dunklen Farbtönen wie Schwarz oder Anthrazit neigen dazu, mit der Zeit auszubleichen. Dies liegt vor allem an UV-Strahlung, saurem Regen und allgemeinen Umwelteinflüssen. Die Oberfläche wirkt dadurch stumpf und verliert an Farbintensität. Insbesondere Flächen, die einer starken Beanspruchung ausgesetzt sind, können schneller ihre ursprüngliche Optik verlieren.

 

Das Lithofin MN Betoncoating -black- . Credit: Lithofin

Das neu entwickelte Lithofin MN Betoncoating -black- wurde speziell entwickelt, um eine farbauffrischende Versiegelung wiederherzustellen. Es handelt sich um eine farbauffrischende Versiegelung, die den ursprünglichen Farbton wiederherstellt und die Fläche zugleich vor neuen Ablagerungen und Witterungsschäden schützt. Damit das Produkt optimal wirkt, ist eine sachgemäße Anwendung erforderlich:

  • Die zu behandelnde Fläche sollte trocken und frei von Staub und Schmutz sein.
  • Das Betoncoating wird mit einem Pinsel oder einer Rolle gleichmäßig aufgetragen. Bereits nach der ersten Schicht zeigt sich eine sichtbare Farbintensivierung.
  • Nach einer Stunde kann eine zweite Schicht aufgetragen werden, um den gewünschten Farbton zu vertiefen und die Schutzwirkung zu optimieren.

Die Schutzbeschichtung wirkt wasserabweisend und erschwert das Eindringen von Schmutzpartikeln und anderen Ablagerungen. Dadurch wird die Reinigung der Flächen erleichtert. Gleichzeitig bietet die Versiegelung Schutz vor Feuchtigkeitsschäden, die insbesondere im Winter durch Frost zu Abplatzungen und anderen Schäden führen können. Besonders bei Flächen, die stark beansprucht werden, wie Einfahrten oder Wege, trägt das Produkt zur langfristigen Substanz- und Werterhaltung bei.

Lithofin MN Betoncoating -black-

Der Terrassenreiniger von Lithofin macht die Terrasse für den Sommer bereit. Credit: Lithofin

Feuchtigkeit, organische Ablagerungen und allgemeine Witterungseinflüsse können dazu führen, dass Terrassen, Wege und andere Außenflächen verschmutzen und unansehnlich wirken. Insbesondere schattige oder feuchte Bereiche neigen dazu Schmutz zu entwickeln. Um den Schmutz effizient zu entfernen und die Flächen langfristig sauber zu halten, wurde der Lithofin Terrassenreiniger entwickelt.

Lithofin Terrassenreiniger

Das Produkt dient der Beseitigung von:

  • dunklen Ablagerungen
  • allgemeinen Verschmutzungen durch Witterungseinflüsse

Der Lithofin Terrassenreiniger ist ein Konzentrat und damit besonders ergiebig. Er eignet sich für zahlreiche Oberflächenmaterialien wie:

  • Betonwerkstein
  • Naturstein
  • keramische Oberflächen
  • Holz

Sein Anwendungsspektrum umfasst neben Terrassen auch Treppen, Wege, Balkone und Zäune. Besonders praktisch ist die einfache Handhabung:

  • Der Reiniger wird mit einer Gartenspritze oder Sprühflasche auf die zu reinigende Fläche aufgetragen.
  • Nach der Anwendung ist der Bereich mindestens vier Stunden vor Regen zu schützen.
  • Bereits nach wenigen Tagen zeigt sich die Fläche deutlich aufgehellt und von Ablagerungen befreit.

Bei besonders starken Verschmutzungen kann eine erneute Anwendung notwendig sein. Zudem empfiehlt es sich, die Fläche im Anschluss mit Wasser abzuspülen, um gelöste Partikel zu entfernen. In vielen Fällen kann der Lithofin Terrassenreiniger aufwendige Neubeschichtungen oder kostenintensive Sanierungsmaßnahmen vermeiden. Besonders auf viel frequentierten Wegen oder Flächen, die anfällig für organische Beläge sind, kann eine regelmäßige Reinigung mit dem Produkt sinnvoll sein. Dies ist besonders bei Gärten oder angrenzenden Wasserläufen von Vorteil.

Universal Reiniger

Das Lithofin Firmengebäude. Credit: Lithofin

Lithofin entwickelt seit 70 Jahren Spezialprodukte für Reinigung, Schutz und Pflege von Natur- und Betonwerkstein sowie keramischen Oberflächen. Sämtliche Produkte werden in Deutschland gefertigt und sind nach DIN ISO 14001 (Umweltmanagement) und DIN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) zertifiziert.

Die neuen Produkte bieten praxisorientierte Lösungen für den gewerblichen und privaten Bereich. Sie unterstützen die langfristige Werterhaltung von Außenflächen und tragen zur optischen und funktionalen Verbesserung von Betonwerkstein bei. Zusätzlich helfen sie, den Pflegeaufwand zu minimieren und eine längere Nutzungsdauer der behandelten Flächen zu gewährleisten.

Lithofin – Fachkompetenz mit Tradition

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Stein neu ordnen

Stein Magazin
„Bouquet“ und „Marble“(Foto: Constanza Meléndez

 

In gewissem Maße sind es die Meisterwerke von Tim Bennett: „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“. Denn die Marmorwerke des Münchner Künstlers gehören zur Ausstellung „Me is ter“ der Galerie Jo Van De Loo. STEIN hat den Künstler in seinem Atelier im Münchner Stadtteil Giesing besucht, um sich von der Meisterlichkeit ein Bild zu machen. Unsere Skulptur des Monats April: 

Den Naturstein-Verschnitt kennen Stein-Experten: Rund die Hälfte des Materials kommt auf den Restposten. Nicht so bei Tim Bennett, Bildhauer in München. Wenn der gebürtige Engländer an seinem poliertem Carrara-Marmorblock arbeitet, geht er außergewöhnlich ökologisch vor. Mit Hammer und Meißel bearbeitet er den Stein, ohne dass er seine Funktion als Sockel verliert. Dabei wird dieser selbst zur Skulptur und die vermeintlichen „Reste“ zur Plastik. Denn der abgeschlagene Marmorbruch platziert Bennett „aufgepfropft“ auf den Sockel respektive Skulptur und ordnet damit das Material neu an. „Der Sockel spendet“ nennt der Künstler diesen Prozess. Eine wunderbare Beschreibung für ein Material, das für seine Härte geschätzt wird.

Materialkombination aus Marmor und Öl

Im Falle der Triologie von „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“ (je 25x25x115 cm groß) hat Bennett die mit Dübel und Klebstoff verbundenen und mit ammoniakhaltiger Grundierung bearbeiteten Marmorbrüche noch mit Ölfarbe bemalt. Durch den pastösen Auftrag wirkt der kolossale Block weich und knetbar, ohne aber Sensibilität abzugeben.

„Der Prozess des Abschlagens dauert nur wenige Minuten. Auch das Aufsetzen der Reste auf den Sockel ist ziemlich simpel, sodass mich Steinmetze vielleicht belächeln würden“, meint Tim Bennett. Dabei ist es genau diese Einfachheit, die Bennett so faszinierend findet. Schließlich könne er so ganz intuitiv arbeiten und die Schönheit des Werkes in gewissem Maße dem Zufall überlassen.

Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
skulptur-des-monats-januar-oloid-sabine-rassow
Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
skulptur-des-monats-dezember-mops-steve-seguin
Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
skulptur_des-monats-november-homme-alberto-giacometti
November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
skulptur-des-monats-September-traumsaat-emanuel-wagner
September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
Skulptur-des-Monats-August - in motion
August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
skulptur-des-monats-juli
Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)

Über den Künstler Tim Bennett

Tim Bennett hat bereits mit 18 Jahren sein Heimatland England verlassen, um erst in Holland und später in Frankreich zu leben. Danach ist er ins Allgäu gekommen, um eine Ausbildung zum Koch zu machen. Finanziert hat er sich diese Jahre vor allem mit Porträtmalerei. Um diese Gabe zu professionalisieren, wollte er an eine Akademie. Für ein Vorpraktikum ging er zu den Restaurierungswerkstätten Dr. Pfanner GmbH – hier lernte Bennett vor allem, wie er mit dem Material Stein umzugehen hat. Und er lernte den „sichtbaren Prozess“ im Schaffensprozess mit den Stein-Arbeiten schätzen. In München studierte Tim Bennett schließlich Malerei und Bildhauerei, wobei er letzterem vor allem verbunden blieb. Heute wird Tim Bennett von der Münchner Galerie Jo Van De Loo vertreten.


Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
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Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
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Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
skulptur_des-monats-november-homme-alberto-giacometti
November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
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September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
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August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
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Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)

Freisprechungsfeier 2016 in Wunsiedel

Stein Magazin

Nach 3 Jahren intensiver Lehrzeit ist die Steinmetz-Ausbildung am Steinzentrum in Wunsiedel für 40 Auszubildende beendet. Im Zuge einer traditionellen Freisprechungsfeier werden die Lehrlinge von Vertretern des Europäischen Fortbildungszentrums (EFBZ) in die Gesellenpraxis entlassen. 

Bei der Freisprechungsfeier 2016 wurden 40 Auszubildende des Steinmetzhandwerks am Steinzentrum in Wunsiedel nach erfolgreicher Beendigung ihrer Abschlussprüfungen geehrt. Im Rahmen einer jahrtausende alten Tradition beorderte der Zeremonienmeister und Leiter des EFBZ Erwin Hornauer die angehenden Steinmetze und Steinbildhauer feierlich in den Gesellenstand. Bei der zunftgerechten Freisprechungsfeier erfahren die Lehrlinge symbolisch durch einen Schlag mit dem Richtscheit eine letzte Züchtigung ihres Meisters. Vor der endgültigen Entlassung muss jeder Geselle zwei schnelle und einen festen Probeschlag an einem Steinblock vorführen – diese spiegeln Eifer und Bedächtigkeit bei der Handwerksarbeit wider. Der Abschied der Lehrzeit endet mit der Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse. Dieser Ablauf ist das Ergebnis einer traditionsreichen Zunftgeschichte. Schon seit Jahrhunderten werden Steinmetz-Lehrlinge mit einem Eintrag in das Gesellenbuch der Zunft und der Übergabe des Gesellenbriefs vom Familienverband des Meisters freigesprochen.

Erwin Hornauer betonte während der Feierlichkeiten, wie wichtig eine kontinuierliche Weiterbildung für die jungen Gesellen sei. Zu diesem Zweck werde das Fortbildungszentrum auch zu einem Kompetenzzentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk ausgebaut. Nach der geplanten Fertigstellung des Neubaus Ende diesen Jahres können sich Steinmetze und Steinbildhauer an einer Erweiterung des Bildungsangebotes und Spezialkursen, wie beispielsweise der Steinbearbeitung mit modernster CNC-Technik, erfreuen.