Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung

Stein Magazin
Naturwerksteinarbeitsplatten Imprägnierung in der Werkstatt: Effektiver Fleckschutz und optimale Vorbereitung für langlebige Küchenarbeitsplatten aus Naturstein. Foto: Lithofin
Naturwerksteinarbeitsplatten Imprägnierung in der Werkstatt: Effektiver Fleckschutz und optimale Vorbereitung für langlebige Küchenarbeitsplatten aus Naturstein. Foto: Lithofin

Die Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung ist ein entscheidender Faktor für die Langlebigkeit, Hygiene und optische Beständigkeit hochwertiger Küchenoberflächen. Bereits in der Werkstatt wird durch eine fachgerechte Imprägnierung die Grundlage geschaffen, um Naturstein dauerhaft vor Flecken, Feuchtigkeit und Gebrauchsspuren zu schützen. Ohne einen professionellen Oberflächenschutz können selbst robuste Materialien langfristig an Qualität und Ästhetik verlieren.

Die Imprägnierung von Naturstein gehört heute zum Standard moderner Steinbearbeitung. Sie sorgt dafür, dass poröse oder kapillar aktive Materialien gegenüber Flüssigkeiten deutlich unempfindlicher werden. Gerade im Küchenbereich ist ein zuverlässiger Fleckschutz für Natursein essenziell, da hier täglich Wasser, Öle, Fette und Säuren auf die Oberfläche einwirken.

Eine professioneller Oberflächenschutz bietet:

  • Reduzierte Fleckanfälligkeit
  • Verbesserte Reinigungsfähigkeit
  • Erhalt der natürlichen Optik
  • Verlängerte Lebensdauer

Für Werkstätten stehen dabei Effizienz und Performance im Vordergrund. Produkte müssen schnell applizierbar sein und gleichzeitig maximale Schutzwirkung liefern.

Die LITHOFIN AG bietet hierfür spezialisierte Lösungen:

Diese ermöglichen eine wirtschaftliche und zugleich hochwirksame Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung im Werkstattprozess.

Warum die Imprägnierung unverzichtbar ist

Imprägnierte Arbeitsplatte. Foto: Lithofin

Eine fachgerechte Imprägnierung umfasst mehrere Schritte:

Vorbereitung

  • Trocknung sicherstellen
  • Oberfläche reinigen
  • Flecken entfernen

Applikation

  • Gleichmäßig auftragen
  • Einwirkzeit beachten
  • Überschüsse entfernen

Detailbehandlung

  • Kanten vollständig imprägnieren
  • Rückseitenbereiche einbeziehen
  • Bearbeitete Flächen besonders sorgfältig behandeln

Verarbeitungsempfehlungen für die Praxis

Imprägnierung streifenfrei aufbringen. Um eine seitliche Einwanderung von Fleckenbildnern zu verhindern (Ausschnitte nicht vergessen), sind auch die Kanten der Arbeitsplatte zu imprägnieren. Zur Sicherheit sollte ein 10 cm-breiter Streifen auf der Rückseite im Anschluss der Kante mitbehandelt werden. Stichwort: ausdampfende Spülmaschine. Foto: Lithofin.

Auch nach einer optimalen Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung kann falsche Pflege zu Problemen führen.

Typischer Fehler

Verwendung von verschmutztem Spülwasser:

  • Rückführung von Fetten auf die Oberfläche
  • Bildung von Schmutzschichten
  • Entstehung von Fleckmustern

Pflegefehler vermeiden: Nachhaltigkeit der Imprägnierung sichern

„Überpflegte“ Arbeitsplatte aus Carbon Grey mit Flaschen- und Gläserringen. Foto: Lithofin

Für die langfristige Wirkung des Oberflächenschutzes ist eine geeignete Pflege entscheidend.

Empfohlen wird:

Anwendung

  1. Aufsprühen
  2. Kurz einwirken lassen
  3. Abwischen
  4. Nachreinigen bei Bedarf

Diese Pflege unterstützt die Wirkung der Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung nachhaltig.

Richtige Reinigung nach der Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung

Ein professioneller Oberflächenschutz ist ein zentraler Bestandteil moderner Steinverarbeitung. Nur durch eine fachgerechte Imprägnierung lassen sich:

  • Fleckschutz
  • Pflegeleichtigkeit
  • Materialbeständigkeit
  • Ästhetische Qualität

dauerhaft sicherstellen.

Werkstätten, die auf Systeme der LITHOFIN AG setzen und die Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung als integralen Bestandteil ihrer Prozesse verstehen, schaffen nachhaltige Mehrwerte – für sich und ihre Kunden.

So wird aus einem Naturprodukt eine dauerhaft hochwertige, funktionale und visuell überzeugende Küchenarbeitsplatte.

Mehr Informationen hier

Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung als Qualitätsfaktor

Nicht imprägnierter Stein: Exposition 10 Minuten. Foto: Lithofin

Nicht imprägnierter Ausschnitt lässt Öl in die Flanke einziehen. Foto: Lithofin

Nicht imprägnierter Stein: Exposition 2 Stunden. Foto: Lithofin

Eine nachhaltige Imprägnierung beginnt immer mit der richtigen Untergrundvorbereitung. Fehler in dieser Phase wirken sich direkt auf die Schutzwirkung aus.

Wichtige Voraussetzungen
  • Oberfläche vollständig trocken
  • Frei von Staub, Schlämmen und Rückständen
  • Keine fettigen oder öligen Verunreinigungen

Zur Vorbereitung der Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung kommen folgende Produkte zum Einsatz:

Nur eine perfekt vorbereitete Oberfläche gewährleistet, dass das Schutzsystem tief in die Poren eindringen kann.

Vorbereitung der Oberfläche als Schlüssel zum Erfolg

Die Vielfalt und Einzigartigkeit von Quarzit. Foto: Lithofin

Die Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung spielt insbesondere bei Quarzit eine wichtige Rolle. Dieser Naturstein vereint außergewöhnliche Optik mit hoher Widerstandsfähigkeit.

Materialeigenschaften von Quarzit
  • Hoher Quarzanteil → extreme Härte
  • Geringe Wasseraufnahme
  • Hohe chemische Beständigkeit
  • Säureunempfindlichkeit

Trotz dieser Vorteile ist auch bei Quarzit eine zusätzliche Imprägnierung notwendig, da:

  • Bearbeitete Flächen offenporig sind
  • Kanten und Ausschnitte saugfähig bleiben
  • Flecken durch Öle möglich sind

Quarzit im Küchenbereich: Eigenschaften und Schutz

Der Begriff „Soft Quarzit“ ist im Markt verbreitet, jedoch nicht eindeutig definiert. Oft handelt es sich um weichere Gesteine mit abweichenden Eigenschaften.

Für den Oberflächenschutz bedeutet das:

  • Unterschiedliche Saugverhalten
  • Variierende Fleckempfindlichkeit
  • Anpassung der Imprägnierung erforderlich

Eine genaue Materialprüfung ist daher unerlässlich, um das passende Schutzsystem auszuwählen.

„Soft Quarzit“ und die Bedeutung der richtigen Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung

Die Imprägnierung muss auf den gesamten Produktionsprozess abgestimmt sein.

Typische Bearbeitungsschritte
  • Sägen
  • Schleifen
  • Polieren
  • Resinieren

Die industrielle Resinierung verbessert zwar die Optik, ersetzt jedoch nicht den zusätzlichen Fleckschutz. Insbesondere nach mechanischer Bearbeitung entstehen neue offene Poren, die erneut geschützt werden müssen.

Werkstattprozesse und ihre Auswirkungen auf die Imprägnierung

Randzonenverfärbung ums Kochfeld – unzureichend imprägnierte Kanten. Foto: Lithofin

Eine gleichmäßiger Schutzauftrag ist nur dann wirksam, wenn alle relevanten Bereiche einbezogen werden:

  • Kantenprofile
  • Spülenausschnitte
  • Kochfeldausschnitte
  • Tropfflächen
  • Rückseitige Randbereiche

Diese Zonen sind besonders anfällig für das Eindringen von Flüssigkeiten und müssen bei der Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung gezielt behandelt werden.

Kritische Bereiche bei Naturstein – Arbeitsplatten

Ohne ausreichenden Oberflächenschutz können Fette tief in den Stein eindringen. Ungesättigte Fettsäuren reagieren mit Sauerstoff und bilden:

  • Vernetzte Molekülstrukturen
  • Harzartige Substanzen
  • Schwer lösliche Rückstände

Diese lassen sich selbst mit starken Reinigern kaum entfernen. Eine frühzeitige Behandlung verhindert genau diesen Effekt.

Chemische Prozesse: Warum Flecken ohne Imprägnierung dauerhaft bleiben

Für eine effektive Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung sind lösemittelhaltige Systeme besonders geeignet. Sie gewährleisten:

  • Tiefe Penetration
  • Gleichmäßige Verteilung
  • Dauerhafte Schutzwirkung

Die Produkte:

  • Lithofin NanoTOP
  • Lithofin FVE

haben sich in der professionellen Naturwerksteinarbeitsplatten – Imprägnierung bewährt.

Optimale Imprägnierungen für Naturstein

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Stein neu ordnen

Stein Magazin
„Bouquet“ und „Marble“(Foto: Constanza Meléndez

 

In gewissem Maße sind es die Meisterwerke von Tim Bennett: „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“. Denn die Marmorwerke des Münchner Künstlers gehören zur Ausstellung „Me is ter“ der Galerie Jo Van De Loo. STEIN hat den Künstler in seinem Atelier im Münchner Stadtteil Giesing besucht, um sich von der Meisterlichkeit ein Bild zu machen. Unsere Skulptur des Monats April: 

Den Naturstein-Verschnitt kennen Stein-Experten: Rund die Hälfte des Materials kommt auf den Restposten. Nicht so bei Tim Bennett, Bildhauer in München. Wenn der gebürtige Engländer an seinem poliertem Carrara-Marmorblock arbeitet, geht er außergewöhnlich ökologisch vor. Mit Hammer und Meißel bearbeitet er den Stein, ohne dass er seine Funktion als Sockel verliert. Dabei wird dieser selbst zur Skulptur und die vermeintlichen „Reste“ zur Plastik. Denn der abgeschlagene Marmorbruch platziert Bennett „aufgepfropft“ auf den Sockel respektive Skulptur und ordnet damit das Material neu an. „Der Sockel spendet“ nennt der Künstler diesen Prozess. Eine wunderbare Beschreibung für ein Material, das für seine Härte geschätzt wird.

Materialkombination aus Marmor und Öl

Im Falle der Triologie von „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“ (je 25x25x115 cm groß) hat Bennett die mit Dübel und Klebstoff verbundenen und mit ammoniakhaltiger Grundierung bearbeiteten Marmorbrüche noch mit Ölfarbe bemalt. Durch den pastösen Auftrag wirkt der kolossale Block weich und knetbar, ohne aber Sensibilität abzugeben.

„Der Prozess des Abschlagens dauert nur wenige Minuten. Auch das Aufsetzen der Reste auf den Sockel ist ziemlich simpel, sodass mich Steinmetze vielleicht belächeln würden“, meint Tim Bennett. Dabei ist es genau diese Einfachheit, die Bennett so faszinierend findet. Schließlich könne er so ganz intuitiv arbeiten und die Schönheit des Werkes in gewissem Maße dem Zufall überlassen.

Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
skulptur-des-monats-januar-oloid-sabine-rassow
Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
skulptur-des-monats-dezember-mops-steve-seguin
Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
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November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
skulptur-des-monats-September-traumsaat-emanuel-wagner
September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
Skulptur-des-Monats-August - in motion
August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
skulptur-des-monats-juli
Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)

Über den Künstler Tim Bennett

Tim Bennett hat bereits mit 18 Jahren sein Heimatland England verlassen, um erst in Holland und später in Frankreich zu leben. Danach ist er ins Allgäu gekommen, um eine Ausbildung zum Koch zu machen. Finanziert hat er sich diese Jahre vor allem mit Porträtmalerei. Um diese Gabe zu professionalisieren, wollte er an eine Akademie. Für ein Vorpraktikum ging er zu den Restaurierungswerkstätten Dr. Pfanner GmbH – hier lernte Bennett vor allem, wie er mit dem Material Stein umzugehen hat. Und er lernte den „sichtbaren Prozess“ im Schaffensprozess mit den Stein-Arbeiten schätzen. In München studierte Tim Bennett schließlich Malerei und Bildhauerei, wobei er letzterem vor allem verbunden blieb. Heute wird Tim Bennett von der Münchner Galerie Jo Van De Loo vertreten.


Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

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März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
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Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
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Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
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Freisprechungsfeier 2016 in Wunsiedel

Stein Magazin

Nach 3 Jahren intensiver Lehrzeit ist die Steinmetz-Ausbildung am Steinzentrum in Wunsiedel für 40 Auszubildende beendet. Im Zuge einer traditionellen Freisprechungsfeier werden die Lehrlinge von Vertretern des Europäischen Fortbildungszentrums (EFBZ) in die Gesellenpraxis entlassen. 

Bei der Freisprechungsfeier 2016 wurden 40 Auszubildende des Steinmetzhandwerks am Steinzentrum in Wunsiedel nach erfolgreicher Beendigung ihrer Abschlussprüfungen geehrt. Im Rahmen einer jahrtausende alten Tradition beorderte der Zeremonienmeister und Leiter des EFBZ Erwin Hornauer die angehenden Steinmetze und Steinbildhauer feierlich in den Gesellenstand. Bei der zunftgerechten Freisprechungsfeier erfahren die Lehrlinge symbolisch durch einen Schlag mit dem Richtscheit eine letzte Züchtigung ihres Meisters. Vor der endgültigen Entlassung muss jeder Geselle zwei schnelle und einen festen Probeschlag an einem Steinblock vorführen – diese spiegeln Eifer und Bedächtigkeit bei der Handwerksarbeit wider. Der Abschied der Lehrzeit endet mit der Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse. Dieser Ablauf ist das Ergebnis einer traditionsreichen Zunftgeschichte. Schon seit Jahrhunderten werden Steinmetz-Lehrlinge mit einem Eintrag in das Gesellenbuch der Zunft und der Übergabe des Gesellenbriefs vom Familienverband des Meisters freigesprochen.

Erwin Hornauer betonte während der Feierlichkeiten, wie wichtig eine kontinuierliche Weiterbildung für die jungen Gesellen sei. Zu diesem Zweck werde das Fortbildungszentrum auch zu einem Kompetenzzentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk ausgebaut. Nach der geplanten Fertigstellung des Neubaus Ende diesen Jahres können sich Steinmetze und Steinbildhauer an einer Erweiterung des Bildungsangebotes und Spezialkursen, wie beispielsweise der Steinbearbeitung mit modernster CNC-Technik, erfreuen.