Vom Zeitfresser zur Präzisionslösung: Wie der Proliner V9 das digitale Messen revolutioniert

Stein Magazin
Der neue Proliner V9 von Prodim macht das Aufmaß nehmen deutlich einfacher. Foto: Prodim
Der neue Proliner V9 von Prodim macht das Aufmaß nehmen deutlich einfacher. Foto: Prodim

Wer im Bereich Innenausbau, Architektur oder Fertigung arbeitet, kennt das Problem nur zu gut: Aufmaß nehmen kostet Zeit – oft sehr viel Zeit. Komplexe Formen, schwer zugängliche Stellen und die Gefahr von Messfehlern führen nicht selten zu stundenlanger Nacharbeit, Verzögerungen im Projektablauf und unnötigen Kosten. Was früher ein unvermeidbarer Teil des Prozesses war, wird heute jedoch zunehmend zum Wettbewerbsnachteil.

Genau hier setzt Prodim mit seiner neuesten Innovation an: dem Proliner V9. Das Unternehmen, das seit Jahren für technologische Fortschritte in der digitalen Vermessung steht, hebt mit dieser neuen Generation den Workflow auf ein völlig neues Niveau.

Schneller messen, präziser arbeiten

Was früher Stunden in Anspruch nahm, erledigt der Proliner V9 in wenigen Minuten – und das mit einer Präzision im Sub-Millimeter-Bereich. Möglich macht das die weiterentwickelte Drahtmesstechnologie, die zuverlässige Messungen auf nahezu allen Materialien erlaubt – ob vor Ort auf der Baustelle oder in der Werkstatt.
Der entscheidende Vorteil: Statt aufwendiger Vollaufnahmen erfassen Anwender nur die wirklich relevanten Punkte. Das Ergebnis sind saubere, direkt nutzbare DXF-Dateien, die sich nahtlos in CAD/CAM-Systeme oder die Prodim Factory-Software integrieren lassen. Selbst die direkte Übergabe an CNC-Maschinen ist problemlos möglich. Der gesamte Prozess wird dadurch nicht nur schneller, sondern auch deutlich fehleranfälliger.

Mithilfe des Proliner V9 erhält man schnell direkt nutzbare Dateien.
Foto: Prodim

Komplexe Formen? Kein Problem

Besonders bei organischen Formen, Rundungen oder individuellen Designs zeigt der Proliner V9 seine Stärke. Durch einfaches Nachfahren mit dem Messstift lassen sich selbst komplexe Konturen präzise digitalisieren. Im kontinuierlichen Modus entstehen exakte 2D- oder 3D-Modelle in Echtzeit – bereit für die direkte Weiterverarbeitung. Das spart nicht nur Zeit, sondern eliminiert auch typische Fehlerquellen, die bei manuellen Übertragungen entstehen.

Innovation, die den Unterschied macht: Quick IPT

Eine der herausragendsten Neuerungen ist die patentierte Quick IPT (Inverted Pen Technology). Gerade schwer erreichbare Punkte – etwa in Ecken oder hinter Kanten – waren bislang eine echte Herausforderung. Mit Quick IPT lassen sich solche Messungen jetzt mühelos durchführen. Das System ermöglicht es, Punkte „um die Ecke“ zu erfassen – ohne Umpositionierung und ohne Genauigkeitsverlust. Das Ergebnis: ein deutlich effizienterer Workflow, weniger Unterbrechungen und maximale Messsicherheit, selbst bei anspruchsvollsten Projekten.

Mehr Reichweite für große Projekte

Mit einem Messbereich von bis zu 18 Metern eignet sich der Proliner V9 auch für großflächige Anwendungen. In Kombination mit der intelligenten Leap-Funktion können Anwender das Gerät während der Messung versetzen, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen. So lassen sich selbst umfangreiche Projekte lückenlos erfassen.

Auch bei komplexen Formen ist der Proliner V9 einsetzbar.
Foto: Prodim

Nahtlose Integration für moderne Workflows

Der Proliner V9 fügt sich perfekt in bestehende digitale Prozesse ein. Daten lassen sich drahtlos via WLAN oder Bluetooth übertragen und direkt im Büro weiterverarbeiten. Ob Visualisierung, Konstruktion oder Produktion – alles greift nahtlos ineinander.

Ein echter Produktivitätsschub

Der Proliner V9 der Firma Prodim ist weit mehr als ein Messgerät. Er ist die Antwort auf ein zentrales Problem vieler Branchen: zeitaufwendige, fehleranfällige Vermessung. Mit seiner Kombination aus Geschwindigkeit, Präzision und intelligenter Technologie ermöglicht er einen effizienteren, zuverlässigeren und zukunftssicheren Workflow.

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Hier Infos zum Hersteller: http://www.codex-x.de/

Patrick Heizenröder unterstützt als Anwendungstechniker das codex-Technikerteam in der Region Frankfurt/Rhein-Main/Saarland. (mehr …)

Sie sind mit dem Gefühl groß geworden, etwas Besonderes zu sein. Aufmerksamkeit, Förderung und Lob der Eltern, Mitsprache und -entscheidung in der Familie spielten von klein auf eine Rolle, später waren Diskussionen mit Lehrern und Professoren ganz normal. Sie wurden zur Selbstständigkeit erzogen und sind es gewohnt, mit Autoritäten auf Augenhöhe zu sprechen. Sie haben hohe Ansprüche an sich und das Leben und an die Arbeit. Werte wie Familie, Freundschaft und Freizeit sind ihnen wichtiger als Führungspositionen, Managergehälter oder sonstige monetäre Anreize. Sie treten selbstbewusst auf und wissen um ihren Wert, auch, weil der demografische Wandel und der Fachkräftemangel es für die Unternehmen notwendig macht, stärker auf sie einzugehen. Von ihrer Arbeit erwarten sie interessante Projekte, schnelle Aufstiegsmöglichkeiten und eine ausgeglichene Work-Life-Balance: Die Rede ist von der „Generation Y“. Als „Generation Y“ werden meist alle Geburtsjahrgänge zwischen 1981 und heute bezeichnet. Die jungen Menschen dieser Generation werden ebenso häufig auch als „Digital Natives“, also „digitale Eingeborene“ bezeichnet, wegen ihrer Affinität zu den digitalen Medien wie Computern, Internet, Mobiltelefonen, MP3-Playern usw., mit denen sie groß geworden sind. Im Gegensatz dazu werden Menschen, die diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt haben, als „Digital Immigrants“ (dt.: „digitale Einwanderer“) bezeichnet.
Die „Generation Y“ folgt auf die sogenannte „Generation X“, die zwischen 1965 und 1980 geborenen, und die Generation davor, die sogenannten „Babyboomer“, die zwischen 1946 und 1964 geboren sind.

Sie werden die Arbeitskultur radikal umkrempeln

Die „Ypsiloner“ erobern seit einiger Zeit die Unternehmen, wo sie eine Zeit lang Seite an Seite mit der bislang dominanten „Babyboomer“-Generation arbeiten, die sie dann bald ablösen werden. In einigen Jahren wird die „Generation Y“ weltweit jeden zweiten Arbeitnehmer stellen. „Dies ist die anspruchsvollste und selbstbewussteste Generation seit Langem“, sagt Anders Parment von der Stockholm University School of Business, der ein Buch über die Ypsiloner geschrieben hat. Sie wird die Arbeitskultur in den Unternehmen radikal umkrempeln und damit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels als wichtigstem Gesellschaftstrend zu einem weiteren wichtigen Trend, dem Wertewandel in der Gesellschaft, beitragen. „In den Werten sowie Denk- und Handlungsmustern der ‚Generation Y‘ spiegeln sich die Entwicklungen und Trends in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt wider“, schreibt Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen.

Die Eltern waren für sie „Workaholics“

Um die „Generation Y“ zu verstehen, hilft ein Blick in deren Sozialisation: Aufgewachsen mit Eltern der „Babyboomer“-Generation bekamen und bekommen sie mit, wie hart diese für ihre Rente arbeiteten. Die Eltern gelten für sie nicht selten als „Workaholics“. Werte wie Freizeit und Familie standen in dieser Generation hinten an. Zeit hatten sie allenfalls für ihre Enkel, doch den Kindern der „Babyboomer“-Generation steckt der Mangel an Zuneigung und Zeit ihrer beruflich voll engagierten Eltern tief in den Knochen. Ein abschreckendes Bild: So möchte die „Generation Y“ es keinesfalls mit ihrer eigenen Familie machen und distanziert sich ganz bewusst von der Haltung ihrer Eltern „Leben, um zu arbeiten“. Viele der nach 1980 Geborenen sind in wohlhabenden Doppelverdienerhaushalten aufgewachsen, nicht selten als einziges Kind. Eine strenge Familienhierarchie haben sie meist nicht kennengelernt. Im Gegenteil: Die „Generation Y“ durfte von Kindesbeinen an mitentscheiden. Und so vertreten sie selbstbewusst ihre Bedürfnisse – auch in Unternehmen.
Für die „Generation Y“ gibt es Wichtigeres im Leben als Arbeit, Arbeit und noch mal Arbeit. Sie haben erfahren, dass Wachstum, Geschwindigkeit und immer neue Rekorde, was die Wirtschaft lange diktierte, zwar immer mehr Wohlstand gebracht haben, aber auch viele Probleme, gesundheitlich und zwischenmenschlich. Jetzt stürmt eine Generation die Arbeitsplätze, die wirtschaftlich satt ist, die im Konsumdiktat aufgewachsen ist und die mit angesehen hat, wie ihre Eltern, die heute 50- bis 60-Jährigen sich für die Arbeit aufopferten und ihr Privatleben hinter die Kar-riere zurückstellten.

Zeit für die Familie und anderes

So fordern die Ypsiloner beispielsweise nachdrücklich ein Privatleben, das diesen Namen verdient. Das Familienbild definiere sich neu, konservative Werte würden wiederentdeckt. „Familie genießt höchste Priorität“, schreibt Christian Schmidt, Chirurg und medizinischer Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln in einem Artikel mit dem Titel „Generation Y“ im Fachmagazin „Der Anästhesist“. Der Mediziner weiß, wovon er spricht: Für seine Publikation zu Rekrutierung, Entwicklung und Bindung der Generation Y hat Schmidt Erkenntnisse dokumentiert, die weltweit über die nach 1980 Geborenen vorliegen. Gesammelt wurden sie von Unternehmensberatungen, Arbeitsgruppen an Ministerien und soziologischen Instituten.
Die Vertreter der „Generation Y“ sind nach Schmidts Literaturrecherche durch ein hohes Selbstbewusstsein gekennzeichnet, reagieren manchmal aber auch empfindlich auf Kritik: Er mutmaßt, weil sie von den „Babyboomern“ übermäßig gelobt wurden. Schmidt charakterisiert die „Generation Y“ so: „Sie hat ein hohes Anforderungsprofil an den Arbeitsplatz, lehnt sowohl Hierarchien als auch Absitzen von Arbeitszeit ab. Überstunden müssen sehr gut begründet werden.“ Und er warnt: „Die Generation Y wechselt eher den Job, als sich anzupassen.“

 

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