Skulptur des Monats: Indefinite Vases



Für die skulpturalen Indefinite Vases kombiniert der Stockholmer Designer Erik Olovsson mundgeblasene Glasbehälter mit Sockel-Keilen aus Granit, Marmor und Onyx.



Vasen im eigentlichen Sinne, Behältnis also für Blumen oder Zweige, sind die Entwürfe schon auch. Vor allem aber sind die Unikate aus der Kollektion Indefinite Vases eine faszinierende Verschmelzung aus Geometrie und fließenden Formen.

Erik Olovsson, der in Stockholm das Design-Studio E.O. gegründet hat, kombiniert für die Kunstwerke mal dahinfließende, mal ballonartige, mundgeblasene Glas-Vasen mit geometrischen Sockel-Elementen. Sie bestehen aus Naturstein, genauer: aus Portoro Marmor, Amarillo Macael Marmor, Pink Onyx, Azul Bahia Granit und Rosa Norvegia Marmor.


Indefinite Vases spielen mit starken Kontrasten

Olovsson selbst sagt über die Kollektion, dass ihn die starken Kontraste faszinieren – transparent und undurchsichtig, geometrisch und organisch, fragil und hart. Mit Naturstein arbeitet der Designer nicht das erste Mal. Er schätzt ihn für sein Gewicht, seine spannende Geschichte und seine Beständigkeit. Marmor, Granit und Onyx gehen bei den 
Indefinite Vases durch ihre Muster und Farben spannende Kontraste mit den geometrischen Formen und der Leichtigkeit des Glases ein.

Mit Glas als Material hat Olovsson für das Projekt erstmals gearbeitet. Es sei unvorhersehbar, nicht zu kontrollieren, das gefällt dem Designer. Die Vasen lässt er in seiner Heimatstadt Stockholm mundblasen.

 Die Indefinite Vases, so der Designer, sind sowohl funktionell als auch dekorativ. Sie betonen die Beziehung zwischen Raum und Objekt, das Wechselspiel zwischen zerbrechlichem Material und seinem festen Gegenstück. Wer mag, kann sie in der Galerie Kreo erwerben.