Spannende Bäder – Der Stein im April 2025

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Die Bauherren dieses Bades in einer Münchner Dachgeschosswohnung hatten eine klare Vorstellung: Sie wünschten sich ein stilvolles, puristisches Badezimmer, das sich nahtlos in das Gesamtkonzept ihrer Münchner Dachgeschosswohnung einfügt. Die Materialwahl fiel auf den brasilianischen „Quarzit Meteor“ für einige Wände sowie Waschtisch- und Ablageplatten. Ergänzt wird das Konzept durch einen ebenfalls aus Brasilien stammenden Basalt, den Huber Naturstein unter dem Namen „Infinity Black“ führt. Es handelt sich um einen dunklen Naturstein für Boden und Wand. © Titelfoto: Andreas Acktun

In STEIN 4/25 stellen wir Bäder der Extraklasse vor. Beginnend mit einem besonders edlen Exemplar aus der Münchener Innenstadt. Dort wünschten sich die Bauherren ein minimalistisches Design in Kombination mit edlen Materialien. Im Interview mit STEIN präsentiert der erfahrene Innenausstatter und Trendscout Torsten Müller über die Faszination von Naturstein im Bad und zeigt einige seiner herausragenden Kreationen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer mit einem hohen Krankenstand umgehen können und ihn am besten vermeiden.

Vor der Bundestagswahl 2025 hatte das deutsche Handwerk 25 Punkte formuliert, die ein entschlossenes Handeln der Politik und eine Weichenstellung für eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik erfordern. Jetzt legt ZDH-Präsident Jörg Dittrich nach: „Der Veränderungsnotstand in Deutschland muss ein Ende haben. Das Handwerk fordert, die Weichen für eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik neu zu stellen und den Standort zu stärken. Wachstum, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit sind nicht selbstverständlich. Die Handwerksbetriebe und ihre Beschäftigten brauchen klare Signale der Entlastung, des Aufbruchs und der Stabilität.“ Damit trifft der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks den Nerv einer sorgenvollen Branche. Zukunft verlangt Konzepte und entschlossenes Handeln.

Zwischen Entlastung und Stabilität

Politik ist das eine, das Ermöglichen von Handwerkskunst das andere. Ein schönes Beispiel dafür liefert ein Bad, das wir entdeckt haben. Es spricht nicht nur die Sinne an, sondern zeigt auch noch besonders eindrucksvoll, worin der besonderer Reiz handwerklicher Fertigkeiten im Umgang mit Stein liegt. Erfahren Sie mehr darüber ab Seite 6.

Sinnlicher Stein

Wie sehr Architektur und Interiordesign auf kreatives Handwerk angewiesen sind, darüber hat unsere Autorin Dr. Alexandra Nyseth mit dem Baddesigner Torsten Müller gesprochen. Das ganze Interview mit überraschenden Insights über Naturstein im Bad und neue Trends lesen Sie ab Seite 14. Welchen Maschinenpark man benötigt, um im High-End- Badbau mitzuspielen, erklärt unser Experte Michael Spohr ab Seite 32. Dazu war er für Sie in Deutschland und Österreich unterwegs, hat verschiedene Steinmetzbetriebe besucht und ihnen in ihren Werkstätten und Produktionshallen über die Schultern gesehen.

Trendige Bäder

Ab Seite 42 geht es um Krankenstände in Unternehmen. 76,7 Milliarden Euro haben die Arbeitgeber in Deutschland 2023 für die Lohnfortzahlung erkrankter Beschäftigter ausgegeben. Die Kosten haben sich innerhalb von 14 Jahren verdoppelt. Die Entgeldfortzahlung ist eine enorme Belastung gerade für kleine und mittelständige Unternehmen. Wir haben für Sie recherchiert, was Sie als Führungskraft für die Gesundheit der Mitarbeiter Ihres Unternehmens tun können.

Ihre Steinredaktion Redaktion@stein-magazin.de

Das Heft ist hier erhältlich!

In unserer letzten Ausgabe 03/25 beschäftigen wir uns mit gelungenen öffentlichen Plätzen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Gesundes Unternehmen

In STEIN 4/25 stellen wir Bäder der Extraklasse vor. Beginnend mit einem besonders edlen Exemplar aus der Münchener Innenstadt. Dort wünschten sich die Bauherren ein minimalistisches Design in Kombination mit edlen Materialien. Im Interview mit STEIN präsentiert der erfahrene Innenausstatter und Trendscout Torsten Müller über die Faszination von Naturstein im Bad und zeigt einige seiner herausragenden Kreationen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer mit einem hohen Krankenstand umgehen können und ihn am besten vermeiden. […]

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Negro Marquina

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der auf die enthaltenen organischen Kohlenstoffverbindungen zurückzuführen ist
der auf die

Petrologie, auch Steinkunde, ist die Lehre von der Entstehung, den Eigenschaften und der Nutzung der Gesteine. In unserer Online-Serie stellen wir Steinsorten und ihr Vorkommen vor: Diesmal Negro Marquina.

Der tiefschwarzer Grundfarbton des Negro Marquina, der auf die enthaltenen organischen Kohlenstoffverbindungen zurückzuführen ist, kommt am besten bei polierten Oberflächen zur Geltung. Foto: Abraxas Stone Experts/Giesen

Um es vorwegzusagen: Nero Marquina ist kein Marmor, sondern ein Kalkstein. Dennoch wird dieser Stein immer wieder in Prospektunterlagen als Marmor bezeichnet. Und das nicht nur bei Lieferanten, die aus Übersee stammen, sondern, auch bei Lieferanten deren nationale Normungsinstitute der CEN-Geschäftsordnung unterliegen.

In EN 12440 „Naturstein – Kriterien für die Bezeichnung“ lautet die Forderung für die Bezeichnung der jeweiligen petrografischen Familie gemäß Ziffer 3.2.: „Wissenschaftliche Bezeichnung des Gesteins, die aus der petrographischen Untersuchung nach EN 12407 und EN 12670 erhalten wird.“ Um ein Gestein als Marmor bezeichnen zu können, ist es notwendig, dass bei diesem Gestein eine metamorphe Umwandlung stattgefunden hat. Diese ist beim Negro Marquina nicht erfolgt.

Der Stein hat sich im Brackwasserbereich gebildet. Hier entstand durch den geringen Sauerstoffgehalt und abgestorbene Pflanzen und Tiere, die nicht sofort verwesten, Faulschlamm. Seine Herkunft kann man bei der Bearbeitung auch heute noch feststellen, denn derartige Gesteine werden nicht umsonst als Stinkkalke bezeichnet. Aber keine Angst: Im fertig eingebauten Zustand gehen von diesem Stein keinerlei Geruchsbelästigungen aus.

Lesen Sie mehr in der STEIN 2/2021.

Die Problemlöser aus Diamant

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Jeder Anwender hat eigene Kriterien und Ansprüche an ein Werkzeug. Vor allem keramische Werkstoffe sind für viele Steinverarbeiter eine große Herausforderung. Herkömmliche Diamantwerkzeuge für Naturstein sind für die spröden Materialien ungeeignet. Inzwischen bieten Werkzeughersteller “Diamant”-Lösungen, die die empfindlichen Platten sicher bearbeiten.

Mit Dekton von Cosentino ist ein besonders anspruchsvoller Werkstoff hinzugekommen. Er ist hart und unnachgiebig gegenüber Verarbeitungsfehlern, so das einhellige Urteil der Anwender. Der anfänglichen Ratlosigkeit ist die Erkenntnis gewichen: Das gesinterte Material lässt sich nicht nur profilieren, sondern auch sicher schneiden, wenn man die Vorgaben der Werkzeughersteller akribisch beachtet.

Welcher Hersteller hierbei die Nase vorne hat, wird in der Steinmetzbranche eifrig diskutiert. Das optimale Schneidergebnis hängt neben der geeigneten Abstimmung von Bindung und Körnung auch von der Disziplin der Anwender ab. Regelmäßig anschärfen ist Pflicht, viel Kühlwasser und eine hohe Drehzahl ebenso. Doch nicht nur die Werkstoffeigenschaften fordern die Werkzeughersteller; oft sind es auch die Anwender selbst, die die Möglichkeiten von Maschine und Werkzeug voll ausreizen. Kurvenschnitte zum Beispiel; Gebogene Schnitte mit dem Sägeblatt auszuführen stresst Blattkerne und Segmente. Trennscheiben für Firmen, die Blätter nicht jedesmal extra umspannen wollen, besitzen daher gelaserte Segmente und einen verstärkten Kern.

Bei König hat man auf den Ruf nach mehr Tempo mit den sogenannten UHS-Werkzeugen reagiert. Das Akronym steht für Ultra High Speed. Wie sich das in der Praxis auswirkt, erklärt König-Produktmanager Stefan Nichter: Waren bei drei Zentimeter starkem Granit früher 200 bis 300 Millimeter Vorschub in der Minute mit dem Fingerfräser üblich, erreichen die UHS-Fräser 400-500 Millimeter. Besonders deutlich werden laut Nichter die Fortschritte in der Werkzeugherstellung bei den Parametern für Kunststein. Erreichte ein Fingerfräser im zwei Zentimeter starken Engineered Stone früher 300 bis 350, leisten die UHS-Werkzeuge bis zu 600 Millimetern in der Minute. Wie fordernd dagegen Keramik ist, zeigen die derzeit empfohlenen Werte von 150 bis 250 Millimetern in der Minute.

Lesen Sie mehr zum Thema “Empfindliche Werkstoffe sägen”mit vielen Beispielen aus der Praxis in STEIN im März 2015.