Strasser Steine macht 30 Millionen Umsatz

Strasser Steine schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 30,4 Millionen Euro ab und ist damit auf Erfolgskurs. Mit 40 Prozent verzeichnet das österreichische Unternehmen die stärksten Zuwächse in Deutschland, wo es seit Januar 2016 eine Niederlassung hat.

2017 erwirtschaftete die Firma acht Millionen Euro Umsatz. „Hier sehen wir großes Potenzial“, erklärt der Geschäftsführer Johannes Artmayr. Denn: Erst zwölf Prozent der in Deutschland verkauften Küchen sind mit Naturstein-Arbeitsplatten ausgestattet. In Österreich sind es immerhin bereits 17 Prozent, in den Beneluxländern 60 Prozent und in der Schweiz liegt der Anteil an Naturstein in der Küche bei nahezu 100 Prozent.

Auftritt auf dem Salone del Mobile

Der Türöffner für neue Märkte liegt im Bereich des Luxus-Segments, wo sich Strasser Steine mit der Kücheninsel ST-One platziert hat. Anfang des Jahres lieferte das Unternehmen erste Exemplare nach New York, Florida und Shanghai. Außerdem macht das Segment Keramik-Arbeitsplatte bereits einen Anteil von 20 Prozent der Produktion des Naturstein-Herstellers aus.

Momentan sind 210 Mitarbeiter angestellt. Die Produktion im fünf Jahre alten Natursteinwerk läuft zum Teil im Drei-Schicht-Betrieb – über einen weiteren Ausbau am Standort wird nachgedacht.

Strasser Steine wird auf dem Salone del Mobile in Mailand mit einem Messestand mit 128 Quadratmetern Fläche vertreten sein. Damit will die Firma weitere Märkte in Übersee erschließen.