Wenn Außenanlagen zur Planungsherausforderung werden 

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Barrierefreiheit, hohe Belastbarkeit und durchdachte Entwässerung: Für den Auftraggeber Bayerisches Staatsministerium setzte SAKRET ein komplexes, funktionales Wegekonzept mit visuellem und taktilem Leitsystem um. Foto: SAKRET
Barrierefreiheit, hohe Belastbarkeit und durchdachte Entwässerung: Für den Auftraggeber Bayerisches Staatsministerium setzte SAKRET ein komplexes, funktionales Wegekonzept mit visuellem und taktilem Leitsystem um. Foto: SAKRET

Großprojekte im öffentlichen Raum stehen selten vor einfachen Aufgaben. Hohe gestalterische Ansprüche, technische Anforderungen und enge Zeitpläne treffen aufeinander – und genau hier entscheidet sich, ob ein Projekt reibungslos funktioniert oder zur Dauerbaustelle wird. Bei der Neugestaltung der Außenanlagen des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB) wurde diese Herausforderung besonders deutlich.

Die energetische Sanierung des Gebäudes war der Auslöser für ein umfassendes Bauvorhaben: Neben der Erneuerung der Außenanlagen musste auch die Tiefgarage abgedichtet und ein neues, funktionales Wegeleitsystem umgesetzt werden. Für die technische Umsetzung spielte SAKRET eine zentrale Rolle als Systemanbieter.

Wenn Anforderungen steigen, braucht es ein durchdachtes System

Barrierefreiheit, hohe Belastbarkeit, wasserundurchlässige Flächen, dezente Entwässerungslösungen und ein visuell wie taktil funktionierendes Leitsystem – die Anforderungen waren komplex und vielseitig. Gemeinsam mit allen Projektbeteiligten stellte SAKRET ein aufeinander abgestimmtes System an Baustoffen bereit, das genau auf diese Anforderungen ausgelegt war.
SAKRET unterstützte das Projekt dabei nicht nur mit einzelnen Produkten, sondern mit einer vollständigen Systemlösung für den Pflaster- und Wegebau. Gerade in einem Umfeld mit hoher öffentlicher Nutzung war diese Systemkompetenz entscheidend.

SAKRET als Systemgeber im komplexen Bauablauf

Eine besondere Herausforderung bestand in der Kombination unterschiedlicher Bauweisen. Großformatige Natursteinplatten und Mosaikpflaster mussten in gebundener Bauweise präzise miteinander verbunden werden. Die Produkte von SAKRET kamen dabei in mehreren Schichten und Funktionsbereichen zum Einsatz.
SAKRET stellte unter anderem drainfähige Bettungsmörtel, Haftbrücken, Entkopplungssysteme sowie hochbelastbare Verguss- und Fugenmaterialien zur Verfügung. Diese abgestimmten Komponenten ermöglichten es, die unterschiedlichen Belagsflächen technisch sicher und optisch hochwertig miteinander zu verbinden. Bauleiter Christoph Brunner betonte dabei insbesondere die Bedeutung der Materialqualität im Zusammenspiel mit der Ausführung – ein Bereich, in dem SAKRET die Planung aktiv unterstützte.

Die präzise Verbindung von Natursteinplatten und Mosaikpflaster in gebundener Bauweise stellte eine besondere Herausforderung dar.
Foto: SAKRET
Die präzise Verbindung von Natursteinplatten und Mosaikpflaster in gebundener Bauweise stellte eine besondere Herausforderung dar.
Foto: SAKRET

SAKRET sorgt für Aufbau, Stabilität und Entwässerung in einem System

Der Aufbau der Flächen erfolgte schichtweise mit klar definierten Funktionen. Zunächst wurde eine Drainmatte eingesetzt, die im System von SAKRET eine kontrollierte Wasserableitung sicherstellt. Darüber kamen drainfähige Bettungsmörtel zum Einsatz, die durch SAKRET speziell für hochbelastbare Flächen entwickelt wurden. Abgeschlossen wurde der Aufbau durch einen wasserundurchlässigen Steinverguss aus dem SAKRET-System, der die Oberfläche dauerhaft schützt und gleichzeitig hohe Belastungen durch Verkehr und Nutzung ermöglicht. SAKRET sorgte damit für die technische Grundlage eines Systems, das Entwässerung, Stabilität und Belastbarkeit miteinander kombiniert.

Der drainfähige Bettungsmörtel von SAKRET sorgt für stabile, hochbelastbare Flächen und gewährleistet zugleich eine zuverlässige Entwässerung im gesamten Belagsaufbau.
Foto: SAKRET
Der drainfähige Bettungsmörtel von SAKRET sorgt für stabile, hochbelastbare Flächen und gewährleistet zugleich eine zuverlässige Entwässerung im gesamten Belagsaufbau.
Foto: SAKRET

SAKRET im Detail: Fugen, Übergänge und dauerhafte Funktion

Auch in den sensiblen Bereichen der Bewegungsfugen zeigte sich die Bedeutung eines abgestimmten Systems. SAKRET lieferte hierfür speziell entwickelte Komponenten wie Füllstreifen, Rundschnüre und geeignete Primer, die gemeinsam ein langlebiges und funktionales Fugenbild ermöglichen. Durch diese Systemlösung von SAKRET konnten Bewegungen im Untergrund kontrolliert aufgenommen werden, ohne die Oberfläche zu beschädigen oder die Dauerhaftigkeit zu beeinträchtigen. Gleichzeitig entstand ein homogenes, hochwertiges Erscheinungsbild der gesamten Anlage.

SAKRET als Garant für termingerechte Qualität

Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen – und bereits bei der Erstabnahme als mängelfrei bewertet. Für alle Beteiligten ein wichtiger Erfolg, insbesondere vor dem Hintergrund der öffentlichen Sichtbarkeit eines solchen Projekts. SAKRET zeigte sich dabei nicht nur als Materiallieferant, sondern als technischer Systempartner, der maßgeblich zur termingerechten und qualitativ hochwertigen Umsetzung beigetragen hat.
Das Ergebnis: eine Außenanlage, die gestalterische Qualität, technische Präzision und dauerhafte Belastbarkeit vereint – möglich gemacht durch die Systemlösungen von SAKRET.

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Junge Leute für Technik

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Vom 30. August bis 2. September 2017 ist es wieder soweit: die steinexpo 2017 im hessischen Homberg/Nieder-Ofleiden findet zum zehnten Mal statt. Die diesjährige Besonderheit stellt die Aktion ThinkBig für Technikinteressierte Schülerinnen und Schüler dar.

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Attraktiv für junge Leute mit einem Faible für schwere Technik. (Foto: Sandbiller/gsz)
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Nachdem die steinexpo schon in der Vergangenheit ein Anziehungspunkt für Interessenten der Nachwuchsgeneration war, … (Foto: Sandbiller/gsz)
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… stehen mit der Aktion ThinkBig vor allem Ausbildungsberufe in der Branche und in ihrem Umfeld im Fokus. (Foto: Sandbiller/gsz)

Hintergründe zur Aktion ThinkBig

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau hat gemeinsam mit der steinexpo 2017 die Aktion ThinkBig ins Leben gerufen. Weitere Partner sind der regionale Arbeitgeberverband Hessenmetall, das MINT-Netzwerk und der MIRO-Arbeitsausschuss Aus- und Weiterbildung. Auch diverse Aussteller auf der Messe werden mit eingebunden. Rund 500 Schülerinnen und Schüler werden aus dem Umkreis von 80 Kilometern des steinexpo-Steinbruchs in Nieder-Ofleiden erwartet. Der Steinbruch eignet sich optimal als Lernort, um junge Leute für Technik zu begeistern und vor allem die Gesteinsindustrie bietet zahlreiche interessante Berufsbilder.

Bereits auf der vergangenen Bauma war die Aktion „ThinkBig“ bei Jugendlichen ein voller Erfolg. Sie konnten technische Experimente durchführen oder Simulatoren ausprobierten. Auch die beteiligten Aussteller im Steinbruch Nieder-Ofleiden bereiten gemeinsam mit dem Messe-Veranstalter Geoplan diverse Aktionen vor, bei denen Schüler selbst aktiv werden können. Dabei werden sie am 31. August und 1. September von erfahrenen Auszubildenden über die Messe geführt. Ziel der Aktion ist, ein informatives Miteinander und der Austausch von Alt und Jung und von erfahrenen und frisch ausgebildeten Fachleuten. Mit Hilfe der Initiative ThinkBig sollen zudem junge, zukünftige Fachkräfte gewonnen werden.

Weha und Burkhardt-Löffler kooperieren

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Bildmontage: STEINBei einem Tag der Offenen Tür stellen beide Unternehmen im Herbst Neuheiten vor. Foto: Burkhardt-Löffler

Tag der Offenen Tür im Herbst mit 5-Achs-Kompaktsäge

Weha arbeitet ab sofort mit Burkhardt-Löffler, Maschinenhersteller für sämtliche Bearbeitungsschritte und Teil der Dr. Baumann Unternehmensgruppe, zusammen. Außerdem beendet Weha die Kooperation mit der italienischen Biesse-Gruppe, Mutter von Intermac, Donatoni und Montresor.

Die Entscheidung zugunsten einer Maschinen-Marke treffen Kunden laut Weha-Geschäftsführer Stefan Deschler “auch auf dem Vertrauen in die Kompetenz der Konstrukteure und Servicetechniker”. Die Mitarbeiter von Burkhardt-Löffler seien mit den Anforderungen an Fertigungsqualität und Präzision am deutschsprachigen Markt bestens vertraut.

Die Weha-Kundenbetreuer stellen bei einem Maschinenkauf den Kontakt mit den Partnern bei Burkhardt-Löffler her. Diese übernehmen die weiteren Schritte von Montage bis zum Service. Weha bleibt also erster Ansprechpartner. 

Für Herbst 2020 planen beide Unternehmen einen Tag der Offenen Tür. Dort stellen sie Neuheiten vor, unter anderem eine 5-Achs-Kompaktsäge für die flexible Fertigung. Eine exklusiv für Weha konzipierte Band-Kantenschleifmaschine sei in Vorbereitung.

Burkhardt-Löffler hat 2018 ein neues Entwicklungs- und Produktionszentrum in Bayreuth mit mehr als 10.000 Quadratmeter Fläche eröffnet. Dort können Fertigungsanlagen vor Auslieferung komplett aufgebaut werden, um kundenspezifische Anwendungen vorab zu testen. Die Investition machte Burkhardt-Löffler nach eigenen Angaben zum größten deutschen Maschinenbauer im Steinbereich.

Ende der Kooperation mit Biesse

Weha beendet die Kooperation mit der italienischen Biesse-Gruppe, Mutterkonzern von Intermac, Donatoni und Montresor. Das Unternehmen tritt künftig eigenständig am Markt auf. Die Ersatzteillieferung bestehender Maschinen erfolgt nun direkt über Biesse.

In eigener Sache gibt Weha bekannt, dass Stefan Deschler als Eigentümer die Firmengruppe wieder als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter leitet. Das Maschinengeschäft sei in ein Vermittlungsmodell umgewandelt worden, Thomas Weber, der als verantwortlicher Geschäftsführer dafür tätig war, gibt diesen Posten auf.