Bloombergs London Headquarters in Sandstein

Stein Magazin

Foster + Partners entwarfen einen Gebäudekomplex für den Medienkonzern Bloomberg in London. Dessen neuen Europa-Headquarters haben eine Fassade mit Sandsteinpfeilern – und nehmen so Bezug auf den historischen Städtebau in der Nachbarschaft.

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Neubau für die 4.000 Mitarbeiter des Medienkonzerns Bloomberg in London. Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Blick auf die St. Paul’s Cathedral. Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Eingang mit Brunnen und öffentlichem Vorplatz. Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Blick von der Cannon Street. Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Rampe mit Oberlicht. Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Blick auf die Londoner Stadt vom „Walbrook Dining Room“. Foto: Nigel Young / Foster + Partners
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Einer von zwei Brunnen „Forgotten Streams“ von Cristina Iglesias. Foto: Nigel Young / Foster + Partners

Städtebauliche Tradition

Eine Sandsteinkonstruktion gliedert die Außenhülle der Zwillingsbauten horizontal wie vertikal. Die Pfeiler erstrecken sich über acht Stockwerke – dafür wurden 9.600 Tonnen Sandstein verbaut. Das Material hierfür wurde vom Natursteinhandel Grants of Shoreditch geliefert und stammt aus Stanton Moor in Yorkshire.

Ein weiteres Gestaltungselement der Fassade sind Streben aus Bronze. Sie haben eine dreieckigen Querschnitt und gliedern die Fenster des Gebäudes. Je nach Ausrichtung und Anforderungen an den Sonnenschutz haben sie unterschiedliche Größen und Neigungen. Die Bronzeplatten wurden in Japan gefertigt.

Laut dem Büro Foster + Partners wählte man den Naturstein in Anlehnung an historische Bauten in der Nachbarschaft: Beim angrenzenden Gebäude aus Viktorianischer Zeit wurde der gleiche Sandstein verwendet. In der Nähe befindet sich  mit der St. Paul’s Cathedral aus Portland-Kalkstein ebenfalls ein natursteinerner Monumentalbau.

Der Durchgang „Bloomberg Arcade“ soll an zwei historische Straßenverläufe erinnern, welche ursprünglich hier verliefen. Durch Bauten aus den 1950ern war diese Struktur verloren gegangen. In der Bloomberg-Arkade gibt es nun Cafés und Geschäfte.

Zudem befinden sich in diesem öffentlichen Raum drei Brunnen der spanischen Künstlerin Cristina Iglesias, in welchen Wasser über mehrere Lagen gegossener Bronze strömt. Diese sollen an den historischen Stadtbach Walbrook erinnern, der heute unterirdisch durch die City of London in Richtung Themse fließt. Die Pflasterung der öffentlichen Plätze besteht aus Scout Moor Hard Yorkstone, welcher aus dem Scout-Moor-Steinbruch in Ramsbottom stammt, nördlich von Manchester.

Zentrale Rampe

Einer dieser Plätze befindet sich vor dem Haupteingang der Konzernzentrale. Von hier gelangen Besucher zuerst in einen Vorraum mit Rezeption, daran schließt sich ein Geschoss-überfgreifendes Atrium an: Eine spiralförmige Rampe erschließt sechs der acht Etagen. Die Architekten erklären: „Die Rampe ist das Herzstück des Gebäudes. In gewissem Sinne geht es dabei um Gemeinschaft und Zusammenarbeit – sowohl innerhalb des Gebäudes als auch in seiner Umgebung.“

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Armierte Trennlage

Bei der Verlegung im Außenbereich sind Trennlagen mit Knicken und Falten nicht nur unschön, auch wird der Abfluss von Sickerwasser auf der Abdichtung verzögert. Daher hat Gutjahr die armierte Trennlage AquaDrain TR neu entwickelt. Das Armierungsgewebe ist besonders formstabil und verhindert, dass die Trennlage beim Verarbeiten verrutscht.

Oft verrutschen Trennlagen aus herkömmlichen PE-Kunststofffolien, in der Regel zweilagig verlegt, beim Verarbeiten und sorgen für entsprechenden Ärger beim Verleger. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Falten bilden – und sich dadurch Sickerwasser staut oder der Wasserabfluss auf der Abdichtung verzögert wird.

Auf dieses Problem hat Gutjahr reagiert und eine armierte Trennlage für Abdichtungen nach DIN 18531-5 entwickelt. Die zweilagige PE-Folie verfügt über eine innenliegende Gittergewebearmierung, was sie sehr formstabil macht und eine optimale Planlage gewährleistet. Zudem muss die Trennlage nicht, wie konventionelle PE-Folien, zweilagig verarbeitet werden. Denn sie erreicht die notwendige Materialdicke von 0,2 mm durch ihren speziellen „Sandwich-Aufbau“ aus Folie, Gittergewebe und Folie. Das verhindert, dass die Trennlage beim Verarbeiten verrutscht.

Damit ergänzt AquaDrain TR die Gutjahr-Drainagen und aufgestelzten Systeme. Verarbeiter können das komplette System für Balkone und Terrassen aus einer Hand beziehen.
Eine Reportage zu einer ganz besonderen Herausforderung an praktisch alle Komponenten – so auch die dort verwendete Gutjahr-Drainage in Kombination mit Tubag-Drainagemörtel – finden Sie übrigens in STEIN 02/2020 mit der Geschichte „Fähr-Trade“: Der Neubau des Fährterminals von Norderney steht vor dem Deich auf dem Molenkopf am Wattenmeer und muss enormer Bewitterung und großen Wasserlasten trotzden. Die maßgeschneiderte Lösung des Unterbaus für die Entwässerung der begehbaren im Freien liegenden Natursteinflächen im Obergeschoss bzw. auf dem Dach wurde eigens entwickelt.

Neue Köpfe

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Verstärkung im Bereich „grüne Linie“

In Deutschland arbeiten in der MAPEI GmbH über 250 Mitarbeitende u. a. in den Bereichen Fliesen- und Natursteinverlegung, Baustoffe, Fußbodentechnik und Parkett. Damit das Unternehmen mit Sitz in Großostheim auch in Zukunft gut aufgestellt ist, gab es seit Sommer 2017 einige Neueinstellungen.

 

Ralf Schlichting ist seit November letzten Jahres als Verkaufsleiter Nord Ost bei der MAPEI GmbH Deutschland tätig. Der staatlich geprüfte 50-jährige Techniker soll die Positionierung von MAPEI als generalistischer Bauchemielieferant in der Region weiter ausbauen. Er ist ein erfahrener Vertriebsleiter, Branchenkenner und Fachmann, der über langjährige Erfahrungen als technischer Berater und Key Account Manager bei namhaften Baustoffherstellern verfügt. Schlichting unterstützt die strategische Ausrichtung des Unternehmens als generalistischer Anbieter bauchemischer Produkte mit aufeinander abgestimmten Systemlösungen. Systematisch aufeinander abgestimmte Produkte bieten sowohl Handel und Handwerk als auch Planern und Bauherren einen deutlichen Mehrwert. „Der Systemgedanke steht daher bei MAPEI schon immer im Zentrum der Produkt- und Sortimentsgestaltung.“, heißt es auf der Webseite.

 

 

Ein neuer Gebietsleiter ergänzt das Team Fliesen, Naturstein und Baustoffe der MAPEI GmbH. Im Oktober 2017 übernahm Mohamed Loukili (48 Jahre) die Verantwortung für die Region Rhein-Main-Gebiet. Zu den Aufgaben des Vertriebs- und Beratungsprofis gehört es, in enger Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement, die Marktanteile der Bauwerksabdichtungen, Sanierungsprodukte und Fugendichtstoff-Produkte – MAPEI „Grünen Linie“ – weiter auszubauen und am Markt zu etablieren. Der gelernte Chemikant verfügt über eine langjährige Erfahrung in der bauchemischen Branche.

Architekten und Planer verlangen heute immer mehr zertifizierte Produkte für umweltfreundliches Bauen. Ein großes Spektrum der insgesamt 1.500 MAPEI-Produkte entspricht daher mittlerweile dem internationalen Bewertungssystem LEED und viele Produkte verfügen über EC-Lizenzen („sehr emissionsarm“) oder sind mit dem bekannten Umweltzeichen „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Die Produkte werden in 18 internationalen Forschungszentren immer weiterentwickelt. Das Engagement von MAPEI für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit betrifft alle Anlagen, Produkte und Prozesse. Beim Bau neuer und beim Ausbau bestehender Produktionsanlagen wird ein großer Wert auf Energieeffizienz gelegt.

 

Die Gebietsleitung Nordbaden/Pfalz hat seit Juni 2017 Tobias Sand inne. Der gelernte Bürokaufmann und Handelsfachwirt war zuvor langjährig als Baustoffprofi im Ein- und Verkauf sowie im Außendienst für Spezialbaustoffe tätig. Zu den Aufgaben gehören die Betreuung und Beratung der Handels- und Verarbeiterkunden im Bereich der Keramik und Naturstein sowie neu die Baustoffsysteme „Grüne Linie“ dazu.

 

Die Betreuung und Beratung der Handels- und Verarbeiterkunden im Rhein-Main-Gebiet, Aschaffenburg, Odenwald, Mainz und Wiesbaden hat seit Oktober 2017 Christoph Wußler übernommen. Der 31-jährige gelernte Fliesen-, Platten- und Mosaikleger war nach seiner Ausbildung zum Bautechniker in verantwortlichen Positionen als Bauleiter tätig.