Prodim Proliner: Mobiles digitales Messgerät für Steinmetzbetriebe

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Steinmetze sind täglich damit beschäftigt, ihr Material zu vermessen und zu schneiden. Doch dabei besteht die Herausforderung, so präzise wie möglich zu arbeiten und dabei effizient zu bleiben. Mit einem digitalen Messgerät wie dem Prodim Proliner, die sich speziell auf die Natursteinindustrie konzentriert, gelingt die Balance.

Prodim ist ein internationales Unternehmen mit Niederlassungen in den USA und in den Niederlanden. Es ist darauf spezialisiert, Geschäftsprozesse zu verbessern und komplette Lösungen für Steinmetze anzubieten. Mit dem Prodim Proliner zeigt das Unternehmen, wie das aussieht: Das mobile digitale Messgerät zwischen Tracker und Koordinatenmessgerät arbeitet präzise. Seine Messungen dienen als CAD-Zeichnungen für Produktion, Kontrolle und Design. Sie lassen sich in verschiedenen Branchen anwenden und bieten etwa für Natursteinbetriebe beste Ergebnisse. Außerdem hat das Unternehmen drei neue digitale Vorlagenpakete im Angebot, die die Arbeit in der Natursteinbranche weiter erleichtern.

Der Proliner ist die zuverlässigste, effizienteste, genaueste und flexibelste digitale Messlösung für die Natursteinindustrie. Steinmetze können ihre Messungen schnell und einfach durchführen, anzeigen und vor Ort anpassen. Die Messungen können sogar als fertige Produktionsdateien für CNC-Maschinen exportiert werden. Darüber hinaus bietet Prodim praktisches Zubehör wie Apps und die Software Prodim Factory, um Natursteinproduzenten die täglichen Geschäftsprozesse, von Verwaltung bis hin zur Digitalisierung, zu erleichtern. Mit nur einer Plattform gelingt es so, Arbeitsfeld, Büro und Produktion zu verbinden.

Dank der maßgeschneiderten Softwarelösungen und den hervorragenden digitalen Vorlagenpakete für Steinmetzbetriebe und Verarbeiter gehört Prodim zu den führen Experten für Komplettlösungen der digitalen Messung. Für jede Branche bietet das Unternehmen angepasste Lösungen. Dazu gehören neben dem Prodim Proliner-Messgerät mit passender App und Software auch eine Prodim-Desktopsoftware zur Digitalisierung von Produktionsprozessen sowie Spezialwerkzeuge wie der Prodim Plotter und der ProCutter.

Prodim Proliner: Angepasste Lösungen für Natursteinbetriebe

Die Proliner-Technologie ist schon seit ihrem ersten Tag erfolgreich und hat sich weit in der Branche verbreitet. Mit über 20 Jahren Erfahrung bietet Prodim digitale Templating-Tools und Softwarelösungen, um das Wachstum von Unternehmen zu verbessern. Mit dem Prodim Proliner Messgerät lassen sich Maße schnell und präzise vor Ort oder im Werk nehmen. Physische Formen sind nicht mehr erforderlich, da die anwendungsbasierte Steinindustrie-Software das digitale Schablonieren vereinfacht. Dieses lässt sich direkt in Geschäftsprozesse integrieren und erlaubt Flexibilität und Präzision.

Das tragbare digitale Messgerät arbeitet mit einer patentierten Technologie. Mithilfe eines Drahts und eines flexiblen Messkopfs markieren Anwender wichtige Punkte, die das Gerät direkt in eine digitale CAD-Datei im DXF-Format konvertiert. Sowohl gerade und gebogene als auch sehr komplexe Formen können so aus jeder Position genau gemessen werden. Dabei hilft das meterlange Kabel mit einem Messstift aus Metall zur Markierung relevanter Stellen. Der Prodim Proliner ist die schnellste und genaueste langlebige Template-Lösung auf dem Markt. Er bietet zuverlässige Ergebnisse und rasche Datenübertragung per digitaler App und Stone-CT-Software.

Zudem gibt es Extra-Funktionen, um Messungen vor Ort zu überprüfen, zu bearbeiten und abzuschließen. Dazu gehört etwa die sofortige tangentiale Erzeugung fließender Linien für die schnelle Bearbeitung durch eine CNC. Zudem können Steinmetze Ausschnitte, Produktionsprofile und Materialien aus einer Bibliothek hinzufügen, Schneidlinien platzieren und Bearbeitungshinweise hinzufügen. Auch ist es möglich, Zeichnungen und Berichte für den Kunden und für die Produktion zu exportieren.

Messungen vor Ort bearbeiten und exportieren

Drei neue Pakete erleichtern die Arbeit in der Natursteinbranche künftig noch mehr:

  • Das Stone Templator-Paket von Prodim ist für Küchenarbeitsplatten und Rückwände gedacht. Steinmetze können dabei vor Ort digitale Maße auszeichnen und die digitalen Dateien im Büro oder in der Fabrik bearbeiten. Die digitalen Maße sind im Handumdrehen fertig und werden zu einer digitalen Schablone, die sich auf dem Prodim Proliner oder auf dem PC per Factory-Software von Prodim verfeinern lässt.
  • Mit dem Stone Interior Paket bietet Prodim eine Lösung für die digitale Gestaltung von Küchen, Bädern und Schwimmbädern an. Es dient dazu, vor Ort digitale CNC-Dateien zu erstellen und diese dann im Büro oder in der Fabrik zu bearbeiten. Das Paket eignet sich besonders gut für komplexe digitale Messungen.
  • Das Stone Interior Advanced Paket ist für die digitale Vermessung und Bearbeitung anspruchsvoller Projekte wie Treppen und 3D-Objekte gedacht. Anwender können mit diesem Prodim Proliner Paket auf mehreren Ebenen modellieren, Überlappungen fixieren und so schon vor der Installation alle Unsicherheiten eliminieren. Sowohl 2D- und 3D- als auch Mehrebenen-Messungen sind möglich. Und in Kombination mit dem Factory Fabricator können Steinmetze ihre Entwürfe auf digitalen Natursteinlaboren aus der eigenen Bibliothek anpassen und verschachteln, um die schönsten Ader- und Bookmatch-Projekte zu erstellen.

Schönste Ader- und Bookmatch-Projekte

Stone Templator-Paket

Stone Interior Paket

Stone Interior Advanced Paket

Steinmetzbetriebe stehen vor Herausforderungen wie teuren Materialien und Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist daher die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen, was viel Aufwand erspart und präzise Ergebnisse bei hoher Produktivität ermöglicht. Mit Lösungen wie dem Prodim Proliner gelingt eine Effizienzsteigerung, da manuelle Arbeitsabläufe beim Vermessen wegfallen. Zugleich entstehen präzise Ergebnisse, die dann vom qualifizierten Personal umgesetzt werden können. Dank dieser Automatisierung ist es möglich, mehr Aufträge abzuwickeln, ohne zusätzliches Personal einzustellen.

Bei anspruchsvollen Arbeiten wie der Herstellung von individuellen Küchenarbeitsplatten und anderen Produkten für den Bau, aber auch den Grabmalsektor, helfen automatische Lösungen dabei, die Fehlerquote zu reduzieren. Dank der präzisen Vermessung mit Prodim Proliner können Natursteinbetriebe ihre Produktqualität steigern und zugleich flexibel auf Kundenwünsche eingehen.

Diese Agilität, die eine moderne Vermessungssoftware für Naturstein ermöglicht, erhöht die Wettbewerbsfähigkeit von Natursteinbetrieben. Denn nur Unternehmen, die auf die Nachfrage und auf individuelle Kundenwünsche eingehen können, passen sich erfolgreich an den Markt an und überzeugen ihre Kundschaft.

Ob für die Küche, das Badezimmer, für Treppen oder für Schwimmbäder, Prodims Proliner bietet Benutzerfreundlichkeit und beste Ergebnisse für Natur- und Keramiksteinprojekte. Weitere Informationen hier: https://www.prodim-systems.de/prodim/

Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit für Natursteinbetriebe

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Zelt aus Marmor

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Philopappos-Hügel Athen. Foto: Fanis Vlastaras

Politische Relevanz der Documenta

Als wichtigste Weltausstellung zeitgenössischer Kunst provoziert die Documenta alle fünf Jahre neue Ideen, Konzepte und Gedanken zum aktuellen globalen Geschehen. Einer der Hingucker ist in diesem Jahr ein vermeintlich bescheidenes Zelt aus Marmor gegenüber der erhabenen Akropolis in Athen. 

Stünde man weit von dem Zelt entfernt, fiele es schwer zu glauben, es bestehe aus Marmor. Unter der heißen griechischen Sonne wirft es glänzende Falten wie aus Stoff. Im Hintergrund thront die Akropolis, Athens monumentale Stadtfestung. Die kanadische Künstlerin Rebecca Belmont wählte als „Ausstellungsort“ ihres Zelts den Philopappos-Hügel gegenüber, mit freiem Blick und perspektivisch leichter Untersicht auf die Jahrhunderte alten Gebäude der Akropolis.

Belmore ist eine von 160 Künstler der Documenta 14. Die international wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst findet in diesem Jahr nicht wie üblich ausschließlich in Kassel statt. Adam Szymczyk, künstlerischer Leiter, entschloss sich während der fünfjährigen Vorbereitungsphase zu einem Novum, zu einer „Doppel-Documenta“. Bereits Anfang April erstreckten sich daher Installationen, Performances und Aktionskunst über Parks, Plätze und Museen der griechischen Hauptstadt, ehe die Ausstellung zwei Monate später in Kassel startete. Die Werke unterscheiden sich, doch die Künstler sind nahezu dieselben. Auch die Konzepte der Werke lassen sich unter dem gleichen Motto zusammenfassen. Sie sind eine Reaktion auf die aktuelle konfliktreiche politische Lage in der Welt, eine Auseinandersetzung – wie bei jeder Documenta – mit brisanten Themen der Gesellschaft. Welcher Ort hätte in diesem Sinne ein besseres Pendant zur Ausstellung in Kassel sein können als das von Krisen gebeutelte Griechenland? Athen als bürokratisches Zentrum der Finanz-, Wirtschafts- und Flüchtlingskrise wird nun zum kreativen Zentrum seines eigenen Aufschreis. „Lernen von Athen“ ist der Leitgedanke der Documenta 14. Die Rolle des antiken Griechenlands als Fundament der Demokratie und Geburtsstätte künstlerischer Expression (Theater und Drama, Rhetorik, bildende Kunst) soll nicht in Vergessenheit geraten.

Das Zelt aus Marmor als Symbol für Zuflucht

Künstlerin Belmore gliedert sich mit ihrem Marmorzelt in jene die Documenta 14 beherrschenden Themen wie Flucht und Migration ein. Mit feinem Geschick und präzisem Handwerk formte sie aus dem Marmorblock ein Symbol für Zuflucht und Obdach. Neben der großen Anzahl von Performances und Aktionskunst ist das Zelt dabei eines der wenigen Objekte, die einer Skulptur gleichen und sich den klassischen bildenden Künsten zuordnen lassen. Mit dem Konzept, ein Zelt auf dem Philopappos-Hügel gegenüber der erhabenen Akropolis und ihren imposanten Gebäuden wie dem Parthenon zu konzipieren, provoziert die Künstlerin einen Kontrast extremer Offensichtlichkeit: Die Aristokraten bzw. die politisch Mächtigen, denen die Hoheit über das Schicksal der Zufluchtsuchenden zusteht. Gleichzeitig fordert Belmont allein durch die Wahl des Materials – edler Marmor – Ebenbürtigkeit.

Noch bis 16. Juli 2017 läuft die Documenta 14 in Athen. Das Marmor-Zelt wird länger zu sehen sein und schließlich nach Kassel umziehen, wo es sich wie alle anderen Werke bis 17. September 2017 den Besuchern präsentiert. 

Messe Leben und Tod 2017

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Die Messe Leben und Tod

Zum achten Mal fand die Messe Leben und Tod“ statt und verzeichnete mit 4.336 Besucherinnen und Besucher – 510 mehr als im Vorjahr – einen neuen Besucherrekord. Mitte Mai erhielten Besucher in der Messe Bremen vielfältige Einblicke in die Themen Leben und Tod. Die Trends, die man dort erfahren konnte, sind auch für Steinmetzen interessant. 

Die Jährlich stattfindende Messe beschäftigt sich mit den Bereichen des Lebens, Sterbens, der Trauer und des Abschieds. 70 Referenten informierten in vielfältigen Vorträgen und Workshops die Teilnehmer über diese Thematiken und insgesamt 128 Händler, Hersteller, Künstler, Vereine und Verbände präsentierten ihre Produkte, Dienstleistungen und Informationen. Der Fokus lag unter anderem auf der Vorsorge, der Pflege, der Begleitung, dem Abschiednehmen, der Trauer sowie dem Sterben in Würde.
Die Messe zielt nicht nur auf die Zielgruppen der Haupt- und Ehrenamtlichen aus der Hospiz- und Altenpflege, dem Bestattungswesen, Seelsorgern aus dem Bereich Friedhof ab, sondern auch auf alle anderen Interessierten und allgemein Menschen, die von diesen Themen betroffen sind. Es soll ein Forum geschaffen werden, in dem man sich offen und in harmonischer Atmosphäre austauschen und Fragen stellen kann.

Dr. Eckart von Hirschhausen
Dr. Eckart von Hirschhausen eröffnete mit launigen Betrachtungen über das Leben, das Altern, den Tod und den Humor die diesjährige LEBEN UND TOD. (Foto: MESSE BREMEN/Jan Rathke)
Austausch-Leben-und-Tod
Bei der LEBEN UND TOD tauschen sich Fachleute und Laien über Sterben, Tod und Trauer aus. (Foto: MESSE BREMEN/Jan Rathke)
Erinnerungen-Leben-und-Tod
Wie Erinnerungen an einen lieben Menschen bewahren? Die Messe LEBEN UND TOD bietet dafür viele Anregungen. (Foto: MESSE BREMEN/Jan Rathke)

Trends und neue Formen in der Bestattungskultur

Auf der Messe LEBEN UND TOD war zu erkennen, dass sich die Bestattungskultur im Wandel befindet. Die Erdbestattung im Sarg wird durch die immer weiter verbreitete Feuerbestattung ersetzt. Dies hat zur Folge, dass sich auch Grabmale zunehmend verändern. Immer häufiger werden „Angebote, die Grabpflege beinhalten beziehungsweise ganz ohne auskommen“ nachgefragt, erklärt Alexander Helbach vom Aeternitas e.V. So werden „zum einen diverse Formen von gärtnergepflegten Gemeinschaftsgrabstätten, wie Memoriam-Gärten, zum anderen Kolumbarien, Baumbestattungen (in Wäldern, aber auch auf Friedhöfen) oder Seebestattungen“ immer interessanter für die Angehörigen.

Dies bestätigt auch Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. „Sogenannte pflegefreie oder pflegearme Grabanalgen werden zunehmend bevorzugt. Die Grabpflege erfolgt dabei gemeinschaftlich durch einen Anbieter. Vor allem ein Vorteil für Menschen, die weit weg wohnen, aber einen gepflegten Ort vorfinden möchten.“ Das Grab repräsentiert nicht mehr, wie es noch vor vielen Jahren der Fall war, den gesellschaftlichen Stand. Es stehen andere Aspekte, wie Mobilität, Kosten und vor allem Individualität verstärkt im Mittelpunkt. „Allerdings muss bei Grabanlagen beachtet werden, dass es sich hierbei um ein künstlerisches von Steinmetzen gestaltetes Gesamtarrangement handelt und eine individuelle Gestaltung nicht möglich ist“, fügt Wirthmann hinzu.

Erinnerungsdiamanten

Immer häufiger erscheinen neue Möglichkeiten des persönlichen und individuellen Abschieds. So wurden auf der LEBEN UND TOD Erinnerungsdiamanten, die aus der Teilasche des Verstorbenen entstehen, vorgestellt – eine Form, die ohne ein Grabmal auskommt und den Wunsch nach Individualität erfüllt.

Allerdings schaut Wirthmann dieser außergewöhnlichen und extravaganten Bestattungsform kritisch entgegen. „Man sollte im Hinblick auf die psychologische Trauer vorsichtig sein“, sagt er. „Die Aufgabe eines Bestatters ist es, die Menschen zu begleiten und nicht alles zu machen, was sich der Kunde wünscht, sondern auch auf die Konsequenzen hinzuweisen. Und diese Variante könnte durchaus problematisch sein. Denn bei Erinnerungsdiamanten bleibt ein Rest der Asche übrig und verunklart trauerpsychologisch, wo der Verstorbene letztendlich ist“, merkt Wirthmann an. Auch Helbach erklärt, dass außergewöhnliche Varianten, wie Erinnerungsdiamanten, weiterhin eine absolute Ausnahme darstellen werden.

Zukunft des konventionellen Grabsteins

Mobilität, Individualität und Einäscherung. Diese Aspekte gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Bestattungskultur. Da stellt sich die Frage: Hat der konventionelle Grabstein noch Zukunft? – „Definitiv, ja“, antwortet Oliver Wirthmann. Auch wenn sich die Bestattungskultur, vor allem durch die Feuerbestattung, verändert, werden neue Alternativen geboten. „Über viele Jahre hat sich die Kultur der Grabsteine entwickelt. Seine Kultur begann dort, wo Menschen auch begonnen haben Steine aufzurichten“, erklärt Wirthmann. „Die Art und Gestaltung der Grabsteine wird sich zwar verändern, aber Grabsteine wird es immer geben. Sie gehören zum Grundbestand menschlicher Kultur und Zeichen gegen den Tod“, fügt Wirthmann hinzu.

Davon ist auch Helbach überzeugt: „Der konventionelle Grabstein, der über Jahrzehnte das Erscheinungsbild vieler Friedhöfe prägte, wird sicherlich nicht ganz verschwinden.“ Allerdings ist es wichtig, auf die Kundenbedürfnisse und -wünsche einzugehen. Helbach sieht Chancen für einfache, aber ansprechend und individuell gestaltete Grabmale, vor allem in Gemeinschaftsgrabstätten. Wirthmann ist von der Feuerbestattung überzeugt, denn sie bietet zahlreiche Möglichkeiten zur nachgelagerten Bestattung. „Damit Grabsteine allerdings weiterhin attraktiv bleiben, müssen den Menschen auch die Alternativen nähergebracht werden“, betont Wirthmann.

Es muss nicht immer der große Grabstein der bekannten Massenware sein. Kleine und individuelle Grabsteine oder Grabzeichen aus Stein sind möglich. Darüber hinaus ist es essentiell, dass „auf Friedhöfen einheitliche Regeln gelten und Vorgaben gemacht werden, damit ‚kein bunter Fleckenteppich’ entsteht. Gleichzeitig soll die Regelungsdichte und -breite einfach gehalten werden“, stellt Wirthmann fest, damit die individuellen Kundenwünsche berücksichtigt und ein bestimmter Gestaltungsfreiraum geboten werden könnten.

Die nächste Leben und Tod findet am 4. und 5. Mai 2018 statt.