Branchenreport – Der Stein im Juni 2024

Stein Magazin

In STEIN 6/24 stellen wir den neuen Spa-Bereich eines Luxushotels in Österreich vor, das Stararchitekt Hadi Hadi Teherani kunstvoll in die Landschaft integriert hat, selbstverständlich mit von der Partie: jede Menge Rauriser Marmor. Zudem haben wir einen Parlamentarischen Abend zur Bauwende mit Naturstein besucht und bieten einen ausführlichen Überblick über das Messegeschehen auf der Stone+tec 2024.

Die Stone+tec steht vor der Tür und wartet gleich mit einer positiven Meldung auf. Laut dem Messeveranstalter Afag wird sie deutlich größer sein als vor zwei Jahren. Es kommt ja auch mit der Til+tec noch der gesamte Bereich Fliese neu hinzu. Was Sie, liebe Leser und Leserinnen, auf der Messe in Nürnberg vom 19. bis 22. Juni erwartet, erfahren Sie ab Seite 38. Unser Maschinenexperte Michael Spohr hat sich in der Branche umgehört und stellt die wichtigsten Neuheiten auf dem Ausstellungsgelände vor.

Im Gespräch mit dem Projektleiter der Stone+tec, Michael Löffler (ab Seite 48), erfahren Sie außerdem, was Sie während des dreitägigen Kongresses erwarten dürfen. So viel schon vorab: Das Themenspektrum ist weit und reicht von der „Zukunft des Friedhofs“ bis zu „massiven Baukonstruktionen aus Naturstein“.

Das Bauen mit Naturstein liegt den Verantwortlichen im DNV naturgemäß sehr am Herzen. Deswegen haben sie unlängst zu einem Parlamentarischen Abend in Berlin eingeladen, um auch die Politik auf den oft vergessenen, aber wirklich nachhaltigen Baustoff Naturstein aufmerksam zu machen. STEIN war für Sie vor Ort. Lesen Sie dazu unseren ausführlichen Bericht ab Seite 18.

Wie weltweit renommierte Architekten das Material in ihre Gestaltung miteinbeziehen, sehen und lesen Sie ab Seite 6. Rauriser Marmor setzt im neuen Spa des Luxushotels Krallerhof in Leogang einen eigenen, starken Akzent. Stararchitekt Hadi Teherani hat hier ein Projekt realisiert, das weit über die Grenzen Österreichs hinausstrahlt, und einmal mehr bewiesen, dass Architektur und Natur sehr wohl im Einklang stehen können.

Völlig andere Grenzen werden heute bei der Arbeit im Handwerk überschritten, wenn Roboter ins Spiel kommen. Was inzwischen neben der schon bekannten Drohne „state of the art“ ist, erfahren Sie in unserem Beitrag ab Seite 26.

Viel Spaß bei der Lektüre von STEIN wünscht Ihnen

Ihre Steinredaktion

 

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Unserer Mai-Ausgabe handelt vom GaLaBau und wie Naturstein aus der Region, der bereits im Mittelalter abgebaut wurde, dem Garten eine neue, zeitgemäße Gestalt verleiht. 

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Marmomac wie ein Labor für Designer

Stein Magazin
sondern auch kommendes Jahr auf der Messe in Mailand. Foto: Friederike Voigt

Sind es die Menschen, die eine Stadt ausmachen, oder die Architektur? „Beides“, ist sich der Bildhauer und Architekt Craig Copeland sicher. Deshalb hat er für das Thema „Soul of the City“ im Italian Stone Theatre auf der Marmomac 2017 ein Werk kreiert, was beides vereint.

Auf einer Fläche von 4 x 4 Metern hat er zwei Wände aus jeweils 40 in sich gewundenen Platten aus Carrara Marmor und iranischem Grünschiefer aufgestellt, die sich wie zwei Hände ineinander verschränken. Entstanden ist ein Hohlraum, in dem sich Messebesucher auf Natursteinbänken ausruhen können.

„Meine Idee wurde auch dadurch beeinflusst, dass Südkoreas Hauptstadt Seoul sich als ‚City of the future’ bezeichnet. Das hat mich nachdenken lassen über die koreanische Flagge, die so einen wunderbaren Kreis in der Mitte aufzeigt. Wie Ying und Yang“, so Copeland. Die Balance hat er in sein Kunstwerk „Embrace“ übertragen. Kein Wunder, dass er die Marmomac als ein Labor für Designer beschreibt.


Daten über das Kunstwerk:

Architekt: Craig Copeland

Materiallieferant: Ca`D`Oro

Material: Bianco Carrara, Verde Picasso, Fantastic Black

Denkmalpfleger der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg haben ein neues Bildgebungsverfahren entwickelt, mithilfe dessen die Beschaffenheit von Naturstein nicht-invasiv ermittelt werden kann. (mehr …)