Das Bad der Zukunft

Stein Magazin

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Wer die Frage stellt, wohin sich das Badezimmer entwickelt, erhält oft eine scheinbar universelle Antwort: Es wird schöner, exklusiver und komfortabler. Das Badezimmer hat an Stellenwert gewonnen. Es wird zunehmend wohnlich und indivi­duell oder weist dabei sogar autobiografische Züge auf.

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Design hat das Badezimmer verändert, es ästhetischer, genussorientierter und wohnlicher gemacht. Aber nun steht das Bad mit der Integration neuer Materialien und moderner Technologien am Beginn der nächsten Ära. Denn: Wie in keinem anderen Wohnraum geht es im Bad um die intelligente Gestaltung der Schnittstelle Mensch–Technik. Eines scheint klar: Das Bad der Zukunft wird bei Sicherheit, Komfort und Individualisierung keine Kompromisse dulden. Schon heute träumen viele von einem Bad, das sie morgens mit einem angenehm warmen Ambiente empfängt und sanft auf den Tag einstimmt. Vorgeheizt, mit nicht zu greller Beleuchtung, mit der Lieblingsmusik aus dem Radio.

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Am Abend wartet das gleiche Bad mit entspannendem Licht, programmierter Duschsequenz oder mit einer sich automatisch per Knopfdruck füllenden Badewanne auf den Heimkehrer. Digitale Technologien helfen dabei ebenso wie intelligentes Produktdesign, das sich wenn nötig auch extrem schlank macht. Und: Es bietet dem Auge ebenso Halt wie tas­tenden Händen oder unsicheren Beinen. Zuverlässige Sicherheit ist nach der Hygiene das zweitwichtigste Bedürfnis. Dann folgen Komfort, Intimität und Erlebnischarakter.

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Lesen Sie mehr über das Bad der Zukunft in STEIN im Juni 2013.

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Lernwerkstatt 4.0

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die Handwerksbranche auf die Digitalisierung vorzubereiten. Foto: Friedrich-Ebert-Schule Esslingen

Digitale Transformation

Das Programm „Lernwerkstatt 4.0“ hat das Ziel, verschiedene Berufsgruppen auf die Digitalisierung vorzubereiten. Mit dem „Multilabor“ an der Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen wurde nun das erste Modellprojekt für die Handwerksbranche eröffnet – initiiert vom Wirtschaftsministerium Baden Württemberg.

„Die digitale Transformation unserer Wirtschaft schlägt sich nicht nur in den Arbeitsprozessen und Geschäftsmodellen nieder“, erklärte die Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz bei der Eröffnung letzte Woche. „Sie führt auch zu einem Wandel in der Arbeitswelt und einem Veränderungsbedarf in der Aus- und Weiterbildung.“

Das Projekt wurde eingeführt, um Arbeitnehmer auf den Wandel in der Branche durch die Digitalisierung vorzubereiten. Dazu bietet die Lernwerkstatt Lehrgänge für Beschäftigte und den Nachwuchs an.

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Eröffnung der Lernwerkstatt 4.0. Foto: Friedrich-Ebert-Schule Esslingen
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Ziel des Modellprojekts ist es, die Handwerksbranche auf die Digitalisierung vorzubereiten. Foto: Friedrich-Ebert-Schule Esslingen

16 Lernfabriken

Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt sowie bereits 16 weitere Lernfabriken. Bisher lag der Fokus aber auf der Industrie – nun wird auch die digitale Aus- und Weiterbildung in den Gewerken Elektro und Sanitär-Heizung-Klima angeboten. Im Multilabor 4.0 in Esslingen soll insbesondere die Digitalisierung im Gebäude und der Energie- und Umwelttechnik dargestellt werden. Dazu gehören die Themen Gebäudesystemtechnik, Smart Home und Elektrotechnik.

Von dem Projekt profitiert das Handwerk als wichtiger Ausbildungspartner – aber auch der Landkreis. Nachdem eine hohe Resonanz auf das Projekt gab, sollen mit der konzeptionellen Weiterentwicklung bestehende Lücken in der regionalen Verteilung verschiedener Wirtschaftsbereiche geschlossen werden. Geplant ist es, bis 2019 insgesamt 20 Lernwerkstätten in Baden-Württemberg zu eröffnen.

Dialog und Perspektive

Das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Baden-Württembergischen Handwerkstages. Ziel des Projekts ist es, Herausforderungen, Chancen und Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung des baden-württembergischen Handwerks in den nächsten zehn Jahren näher zu beleuchten und daraus Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten.

die im Rahmen der Rückvermeisterung mitentschieden werden soll. Foto: carolynabooth/pixabay/COO-Lizenz

Bestatter-Meister wäre rechtlich möglich

Ein Gutachten des Bestattungsrechtlers Tade Spranger sagt, eine Meisterpflicht wäre mit europäischem Recht vereinbar. Nun muss die Politik entscheiden. (mehr …)