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Sind es die da? Oder die da? Und: Wer sind die überhaupt? Noch nie war die Steinwelt so geteilt wie heute. Da gibt es die, die nicht aufhören wollen, vom Gestern zu träumen, von Mechanismen, die es heute nicht mehr gibt – Tod, Friedhof, Grabmal, Steinmetz! Da gibt es die, die wirklich daran glauben, dass Handwerk bedeute, mit der Hand, will sagen mit Knüpfen und Eisen zu meißeln. Das war einmal, das kommt nicht wieder. Da gibt es die, die glauben, ihre Steine seien nur etwas für Architekten, und dabei vergessen, dass es immer Handwerker waren und heute noch sind, die mit diesen Steinen arbeiten und sie bei ihren Kunden populär machen können. Und da gibt es schließlich die da, die davon überzeugt sind, dass Handwerker nur dann eine Zukunft haben, wenn sie Handwerk leben: Produkte individuell gestalten mit zeitgemäßen Mitteln und Maschinen fertigen und sach- und fachgerecht bei ihren Kunden verlegen und versetzen.

Die da, die da und die da, alle sind ein Teil der Steinwirklichkeit von heute. Es liegt auf der Hand, dass die da, die da und die da ganz unterschiedliche Interessen haben. Nur Stein als gemeinsamer Nenner, das ist – das war es übrigens schon immer – zu wenig. Deutlich wird dies, wo immer diese Gruppe aufeinandertreffen; auf Messen zum Beispiel. Dabei macht es dann auch wenig Sinn, das Gemeinsame der »schönen Welt der Steine« zu zelebrieren. Hier kommt zusammen, was nicht zusammengehört. Ein Betrieb, der Architekten als seine Kunden sieht, kann mit Handwerkern wenig anfangen, genauso wie ein Handwerker, dem Steine gezeigt werden, die er dann doch nicht kaufen kann.

Jeder muss für sich entscheiden, ist er einer von denen da, von denen da oder eben von denen da. Wer immer für oder in der Welt der Steine arbeitet, muss sich entscheiden: für die da, für die da oder eben für die da. Zielgruppenoptimierung heißt das heute. Angebot und Nachfrage müssen passen. Es macht keinen Sinn, Kunden Äpfel zu bieten, wenn sie gerade Birnen wollen. Der Markt bringt Klarheit. Die Kunden entscheiden – früher oder später –, wen sie als Anbieter wollen, die da oder eben die da.

Der Kommentar von Willy Hafner aus STEIN im Juli 2013.

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