Fusion von Südostasien und Südtirol

Stein Magazin

Das Vier-Sterne-Hotel Silena im Südtiroler Hochtal Vals liegt in der Nähe des Gitschberg-Jochtal. Auf 1.300 Höhenmetern wollten die Betreiber eine Fusion aus südostasiatischer und Südtiroler Kultur entstehen lassen. Zum Interieur des Hotels gehören auch verschiedene Objekte in Naturstein.

Feinsteinzeug-Betonoptik
Fußboden aus Fliesen „Boom“ von Ragno, einer Marke von Marazzi. Foto: Alex Filz
Marazzi-Range-Boom
Im Restaurant wurde der Boden im Großformat verlegt. Foto: Alex Filz
Feinsteinzeug
Detail Übergang Feinsteinzeug in Betonoptik und Holzboden. Foto: Alex Filz
Lobby
Aktivitätenboard Lobby. Foto: Silea – the soulful hotel
Teebibliothek
Teebibliothek. Foto: Silea – the soulful hotel

Fusion von Südostasien und Südtirol

Auf dem Grundstück befand sich ursprünglich ein Bauernhof und seit 1983 die Pension Moarhof – nun wurde die Anlage zu einem Natur-Designhotel umgestaltet. Dazu wurde der bestehende Hoteltrakt umgebaut und um einen Neubau ergänzt. Es entstanden unter anderem 49 Zimmer und Suiten, eine Tee-Bibliothek, ein Dachterrassen-Spa sowie ein Restaurant und mit Bauernstube. Letztere blieb aus dem bereits 350 Jahre alten Bestand erhalten.

Das Konzept versteht sich als Kombination aus südostasiatischer und Südtiroler Kultur. Diese Grundsätze wollten die Unternehmer in den Bereichen Architektur, Spa und Kulinarik umsetzen.

In Anlehnung an die Moor-Landschaft wurden natürliche und schwer wirkende Materialien wie Holz, Stein und Loden mit Glas und kühlem Beton kombiniert. In Zusammenarbeit mit dem Bozener Architekturbüro NOA – Network of architecture wollten die Hotelbetreiber das Thema mit den Prinzipien des asiatischen Feng Shui verbinden.

Im ganzen Haus wurde Feinsteinzeug in Betonoptik verlegt, genauer gesagt Fliesen aus der Boom-Kollektion der Marke Ragno. Die öffentlichen und privaten Räume wurden dabei unterschiedlich gestaltet: Im Restaurant wurde der Boden großformatig, laufend und unregelmäßig verlegt – in den Hotelzimmern in einem kleineren Format laufend und unregelmäßig.

Zu Elementen aus Naturstein gehört zum Beispiel der Brunnen im Speisesaal: Er besteht aus Granitstein von der Südtirol Gemeinde Franzensfeste bei Brixen. Die Oberfläche wurde gemeißelt und blieb naturbelassen. Auch der Trinkwasserbrunnen im Schwimmbadbereich besteht aus naturbelassenem Granit mit geschliffenem Becken aus dem Brixner Raum. Im Speisesaal befindet sich ein Schrank aus geschnittenem Brixner Granit – die raue Oberfläche ist naturbelassen.

Feinsteinzeug-Betonoptik
Fußboden aus Fliesen „Boom“ von Ragno, einer Marke von Marazzi. Foto: Alex Filz
Marazzi-Range-Boom
Im Restaurant wurde der Boden im Großformat verlegt. Foto: Alex Filz
Feinsteinzeug
Detail Übergang Feinsteinzeug in Betonoptik und Holzboden. Foto: Alex Filz
Lobby
Aktivitätenboard Lobby. Foto: Silea – the soulful hotel
Teebibliothek
Teebibliothek. Foto: Silea – the soulful hotel

Geschichte und Philosophie

Die Hotelbetreiber-Familie Mair ist seit mehreren Generationen in der Südtiroler Hotellerie tätigt. Nun übernahmen Magdalena und Simon Mair das 5.000 Quadratmeter große Grundstück und verwandelten es in das neue Natur-Designhotel. Aus ihren Vornamen entstand auch der Hotelname Silena.

Beide Geschwister stammen beruflich aus der Hotelbranche: Magdalena Mair studierte Hotel- und Tourismusmanagement in Meran, Simon Mair besuchte die Hotelfachschule in Brixen.

Die Ideen für das Konzept stammen aber aus dem Ausland: Magdalena Mair brachte Inspirationen von ihren Reisen nach Südostasien mit. In Erinnerung blieben ihr der freundliche Service – und der offene Umgang mit Raum in Architektur und der Innenraumgestaltung.

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Fit für die VOB/A: Seminar am 26. Juni 2018 in Lübeck

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Vor der Sommerpause bietet die Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein der IHKs und HWKs noch ein Seminar an, das sich mit Ausschreibungen und Angeboten auf Grundlage der aktuellen Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) beschäftigt.

Referent Oliver Schubert, Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Leiter Fachgruppevergabe und Vertragswesen, wird die aktuellen Regelungen anhand der Formblätter des Vergabehandbuchs für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) zugrunde legen. Das Seminar richtet sich sowohl an Vergabestellen als auch an (Bau-)Unternehmen, die bereits im öffentlichen Markt aktiv sind, Fehler in Angeboten vermeiden und sich erfolgreicher an Ausschreibungen beteiligen wollen. Weitere Inhalte des Seminars betreffen die Rechtsgrundlagen des VOB-Vergabeverfahrens 2018, insbesondere das Landesrecht Schleswig-Holstein. Die Wahl der Vergabeart bzw. die Voraussetzungen für den Beginn des Verfahrens sind ebenso Thema wie der Ablauf des Verfahrens. Dazu gehören die Bekanntmachung und Vergabeunterlagen, Form und Inhalt der Angebote, Fristenplanung und -berechnungen, Prüfung und Wertung der Angebote sowie Informations- und Dokumentationspflichten.

Das Seminar findet am Dienstag, den 26. Juni 2018 von 10 bis 17 Uhr in der Handwerkskammer Lübeck statt.

Die Teilnahmegebühren betragen 150 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen aus Schleswig-Holstein und 190 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen außerhalb des Bundeslandes und der öffentlichen Hand sowie Vergabestellen. Seminarunterlagen und Verpflegung sind im Preis enthalten.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind auf der Website der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein zu finden: www.abst-sh.de.

Europäisches Stein-Festival 2015

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Das europäische Stein-Festival fand 2015 in Straßburg statt. Vom 26. bis 28. Juni machten etwa 120 Steinmetze und -bildhauer aus 15 Ländern den Vorplatz der berühmten Kathedrale zu ihrem Arbeitsplatz. Zum Thema “Die Botschaft der romanischen Baumeister und der rheinischen Mystik” hauten sie Skulpturen aus Sandstein, die später ersteigert werden konnten.

Straßburg bot die perfekte Kulisse für die Arbeit am Naturstein, aber auch für die Nachwuchsarbeit. Denn im belebten Touristenort Straßburg fanden auch viele junge Leute ihren Weg zu den traditionellen Handwerkern. Martina Hartwich-Wolf von der Kunstgießerei Strassacker, Partner des Festivals, glaubt: “Gerade bedingt durch die Aufgabenstellung und deren Realisation haben einige junge Menschen Interesse an diesem Beruf gefunden.” Von Totenköpfen über Reliefs und Konsolen bis hin zu Fabelwesen reichten die Umsetzungen des Themas aus einem jeweils 20 x 30 x 30 cm großen Sandstein.

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Die Gewinner mit ihren Arbeiten. Foto: Konrad Lenz
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Weitere Impressionen vom Stein-Festival in Straßburg. Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Kunstgießerei Straßacker präsentierte die Vielfalt der Möglichkeiten der Verbindung von Bronze und Naturstein. Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz

Die besten Arbeiten unter den Skulpturen von Lehrlingen, Gesellen oder Meistern auf dem Stein-Festival in Straßburg wurden ausgezeichnet. Die Gewinner sind:

Milleniumspreis der Stadt Straßburg:
Ongky Wijana, Bali.

Meister:
1. Philippe Smith, Kanada
2. Danny Barber, Kanada
3. Nicolas Helmer, Frankreich

Steinmetzlehrlinge:
1.  Martin Kuster, Straßburger Münsterbauhütte / Frankreich
2. Dimitri Marquet, Frankreich
3. Lucas Finance, Frankreich

Steinbildhauerlehrlinge:
1. Gwendoline Barré, Frankreich
2. Tomas Petukauskas, Litauen
3. Richard Bossons, England