ProBox für Natursteinverarbeiter

Stein Magazin
Foto: Lithofin
Foto: Lithofin

Die professionelle Lösung von Lithofin für den Einsatz in Natursteinwerken

Natursteinverarbeitende Werke sind der Dreh- und Angelpunkt der Bearbeitung von Natursteinplatten. Für den einbaufertigen Zustand von Küchenarbeitsplatten sind darüber hinaus noch Reinigungs- und Schutzbehandlung erforderlich. Damit die benötigten Produkte hierfür schnell zur Hand sind, hat Lithofin mit der ProBox eine komprimierte Auswahl an Reinigern, Spezialprodukten und benötigten Werkzeugen zusammengestellt. So hat der Verarbeitende alle Produkte zur Hand und kann sich auf die Fertigstellung der Natursteinplatten konzentrieren.

Die Lithofin ProBox als Systemlösung für professionelle Verarbeiter. Foto: Lithofin

Informieren Sie sich zur Lithofin ProBox und den Einsatz professioneller Reinigungsprodukte an unserem Stand: Halle 7 | Stand B7!

Wir freuen uns auf Sie!

 

Kontakt: LITHOFIN AG | Sabine Ziebart | Heinrich-Otto-Str. 36 | 73240 Wendlingen
Tel.: +49 7024 9403-0 | E-Mail: info@ | www.lithofin.de

Marmomac 2023 – wir sind dabei. Sie auch?

Die Box besteht aus einem lösemittelresistenten Kunststoffeimer, mit einem Fassungsvermögen von 20 Litern. Der Deckel verschließt den Eimer luftdicht. Es gibt verschiedene Einsatzbereiche, die mit dem modularen System abgedeckt werden:

  • ProBox protect: Imprägnierungen für die werkseitige Verarbeitung (Einsatz im Natursteinwerk)
  • ProBox clean: Spezialreiniger für Naturstein (Servicebox)

Alle Reiniger sind in Originalgröße (1 Liter oder 500ml) enthalten und auch in diesen Einheiten einzeln nachrüstbar.

Gut zu wissen: Lithofin-Produkte werden bereits seit 70 Jahren in Deutschland entwickelt, produziert und im Fachhandel verkauft. Durch die Zertifizierung nach dem Umweltmanagementsystem DIN ISO 14001 sowie dem Qualitätsmanagement nach 1996 DIN ISO 9001 wird die hochwertige Qualität in allen Prozessschritten sichergestellt.

Die ProBox

Mit der Lithofin ProBox protect haben Verarbeiter im Natursteinwerk alle Produkte griffbereit. Foto: Lithofin

Mit der Lithofin ProBox Protect verfügt der natursteinverarbeitende Betrieb über alle notwendigen Produkte und Werkzeuge, zur Durchführung werkseitiger Imprägnierarbeiten auf Naturstein, Quarzkomposit und Keramik.

Neben den hochwertigen Werkstatt-Imprägnierungen Lithofin NanoTop und Lithofin FVE (hohe farbvertiefende Wirkung), welche beide durch kurze Verarbeitungszeiten und schnelle Trocknung überzeugen, sind auch Reiniger zur Vorbereitung der Oberfläche enthalten. Darüber hinaus befinden sich Microfaser-Tücher, Nylonpads, Melaminpad als auch Einmalhandschuhe, Becher und Pinsel in der Box.

Die Lithofin ProBox protect

Mit der Lithofin ProBox clean können Kücheninstallateure im After Sales-Service oder beim Einbau der Küchenarbeitsplatte Flecken schnell beseitigen. Foto: Lithofin

Die Lithofin ProBox Clean enthält die umfangreiche Produktpalette von Spezialreinigern und Werkzeugen für die professionelle Reinigung von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein, Quarzkomposit und Keramik. Als Servicebox bietet sie Küchenmonteuren oder Installateuren vor Ort das perfekte Equipment mit Profiprodukten wie dem stark alkalischen Reiniger Lithofin ASR zum Entfernen hartnäckiger Schmutzschichten oder Lithofin LEV, der beim Ausbessern kleiner Fehlstellen in Versiegelungen hilft und ohne Nachwaschen verwendet werden kann. Zudem u.a. Lithofin LÖSEFIX zum Entfernen von Wachs-, Öl- und Filzstiftrückständen oder Lithofin KF Sanitärreiniger gegen Kalkflecken, Rost und Seifenrückstände.

Auch diese Box enthält Microfaser-Tücher, Nylonpads, Schwämme als auch Einmalhandschuhe, Bürste und Becher. Vor Ort können Flecken professionell beseitigt werden.

Die Lithofin ProBox clean

Die Lithofin Pflege-Sets können mit Logo-Eindruck individualisiert werden und bieten dem Kunden die richtigen Produkte für die regelmäßige Reinigung und Pflege. Foto: Lithofin

Nachdem die Oberflächen mit Lithofin-Produkten gereinigt und geschützt wurden, runden Lithofin Pflegesets das Konzept rund um die ProBox ab. Insbesondere für Küchenarbeitsplatten haben Endverbraucher mit dem jeweiligen Set für Arbeitsplatten aus Naturstein, Komposit oder Keramik die Produkte, die den Zustand über lange Zeit bewahren. Neben den geeigneten Produkten rundet eine detaillierte Pflegeanleitung das Pflegeset ab.

Bestellbar sind die Boxen ab Oktober bei Ihrem persönlichen Lithofin-Gebietsleiter. Dieser stellt Ihnen das System gerne vor Ort in einem Kundentermin mit Produktvorführung vor.

Vereinbaren Sie Ihren Termin unter: 07024 / 9403-0

Belagspflege durch den Kunden

Lithofin stellt auch dieses Jahr wieder auf der Marmomac Messe in Verona aus: Halle 7 | Stand B7. Foto: Lithofin

Mit der Systemlösung sind Sie im Natursteinwerk perfekt ausgestattet und haben alle Reiniger und Imprägnierungen direkt zur Hand! Im lösemittelbeständigen Eimer mit allen Auftragsgeräten…

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Stein neu ordnen

Stein Magazin
„Bouquet“ und „Marble“(Foto: Constanza Meléndez

 

In gewissem Maße sind es die Meisterwerke von Tim Bennett: „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“. Denn die Marmorwerke des Münchner Künstlers gehören zur Ausstellung „Me is ter“ der Galerie Jo Van De Loo. STEIN hat den Künstler in seinem Atelier im Münchner Stadtteil Giesing besucht, um sich von der Meisterlichkeit ein Bild zu machen. Unsere Skulptur des Monats April: 

Den Naturstein-Verschnitt kennen Stein-Experten: Rund die Hälfte des Materials kommt auf den Restposten. Nicht so bei Tim Bennett, Bildhauer in München. Wenn der gebürtige Engländer an seinem poliertem Carrara-Marmorblock arbeitet, geht er außergewöhnlich ökologisch vor. Mit Hammer und Meißel bearbeitet er den Stein, ohne dass er seine Funktion als Sockel verliert. Dabei wird dieser selbst zur Skulptur und die vermeintlichen „Reste“ zur Plastik. Denn der abgeschlagene Marmorbruch platziert Bennett „aufgepfropft“ auf den Sockel respektive Skulptur und ordnet damit das Material neu an. „Der Sockel spendet“ nennt der Künstler diesen Prozess. Eine wunderbare Beschreibung für ein Material, das für seine Härte geschätzt wird.

Materialkombination aus Marmor und Öl

Im Falle der Triologie von „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“ (je 25x25x115 cm groß) hat Bennett die mit Dübel und Klebstoff verbundenen und mit ammoniakhaltiger Grundierung bearbeiteten Marmorbrüche noch mit Ölfarbe bemalt. Durch den pastösen Auftrag wirkt der kolossale Block weich und knetbar, ohne aber Sensibilität abzugeben.

„Der Prozess des Abschlagens dauert nur wenige Minuten. Auch das Aufsetzen der Reste auf den Sockel ist ziemlich simpel, sodass mich Steinmetze vielleicht belächeln würden“, meint Tim Bennett. Dabei ist es genau diese Einfachheit, die Bennett so faszinierend findet. Schließlich könne er so ganz intuitiv arbeiten und die Schönheit des Werkes in gewissem Maße dem Zufall überlassen.

Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
skulptur-des-monats-januar-oloid-sabine-rassow
Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
skulptur-des-monats-dezember-mops-steve-seguin
Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
skulptur_des-monats-november-homme-alberto-giacometti
November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
skulptur-des-monats-September-traumsaat-emanuel-wagner
September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
Skulptur-des-Monats-August - in motion
August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
skulptur-des-monats-juli
Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)

Über den Künstler Tim Bennett

Tim Bennett hat bereits mit 18 Jahren sein Heimatland England verlassen, um erst in Holland und später in Frankreich zu leben. Danach ist er ins Allgäu gekommen, um eine Ausbildung zum Koch zu machen. Finanziert hat er sich diese Jahre vor allem mit Porträtmalerei. Um diese Gabe zu professionalisieren, wollte er an eine Akademie. Für ein Vorpraktikum ging er zu den Restaurierungswerkstätten Dr. Pfanner GmbH – hier lernte Bennett vor allem, wie er mit dem Material Stein umzugehen hat. Und er lernte den „sichtbaren Prozess“ im Schaffensprozess mit den Stein-Arbeiten schätzen. In München studierte Tim Bennett schließlich Malerei und Bildhauerei, wobei er letzterem vor allem verbunden blieb. Heute wird Tim Bennett von der Münchner Galerie Jo Van De Loo vertreten.


Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
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Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
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Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
skulptur_des-monats-november-homme-alberto-giacometti
November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
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September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
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August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
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Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)

Freisprechungsfeier 2016 in Wunsiedel

Stein Magazin

Nach 3 Jahren intensiver Lehrzeit ist die Steinmetz-Ausbildung am Steinzentrum in Wunsiedel für 40 Auszubildende beendet. Im Zuge einer traditionellen Freisprechungsfeier werden die Lehrlinge von Vertretern des Europäischen Fortbildungszentrums (EFBZ) in die Gesellenpraxis entlassen. 

Bei der Freisprechungsfeier 2016 wurden 40 Auszubildende des Steinmetzhandwerks am Steinzentrum in Wunsiedel nach erfolgreicher Beendigung ihrer Abschlussprüfungen geehrt. Im Rahmen einer jahrtausende alten Tradition beorderte der Zeremonienmeister und Leiter des EFBZ Erwin Hornauer die angehenden Steinmetze und Steinbildhauer feierlich in den Gesellenstand. Bei der zunftgerechten Freisprechungsfeier erfahren die Lehrlinge symbolisch durch einen Schlag mit dem Richtscheit eine letzte Züchtigung ihres Meisters. Vor der endgültigen Entlassung muss jeder Geselle zwei schnelle und einen festen Probeschlag an einem Steinblock vorführen – diese spiegeln Eifer und Bedächtigkeit bei der Handwerksarbeit wider. Der Abschied der Lehrzeit endet mit der Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse. Dieser Ablauf ist das Ergebnis einer traditionsreichen Zunftgeschichte. Schon seit Jahrhunderten werden Steinmetz-Lehrlinge mit einem Eintrag in das Gesellenbuch der Zunft und der Übergabe des Gesellenbriefs vom Familienverband des Meisters freigesprochen.

Erwin Hornauer betonte während der Feierlichkeiten, wie wichtig eine kontinuierliche Weiterbildung für die jungen Gesellen sei. Zu diesem Zweck werde das Fortbildungszentrum auch zu einem Kompetenzzentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk ausgebaut. Nach der geplanten Fertigstellung des Neubaus Ende diesen Jahres können sich Steinmetze und Steinbildhauer an einer Erweiterung des Bildungsangebotes und Spezialkursen, wie beispielsweise der Steinbearbeitung mit modernster CNC-Technik, erfreuen.