Mit CAD in 3-D konstruieren

Am häufigsten konstruiert man mit CAD-Programmen zweidimensionale Modelle von Küchenplatten, Treppenbelägen oder Böden. Mit der Verbreitung von mehrachsigen Bearbeitungszentren und Drehkopfsägen steigt die Nachfrage nach Programmen zur Konstruktion in 3-D. Damit werden Werkstücke gezeich­net, als Kundenentwurf realitätsnah präsentiert und in CNC-­Maschinenprogramme umgewandelt.

STEIN im Februar 2014 zeigt, wie Steinmetze CAD-Programme einsetzen können.

Stein_CAD_DDX_Easystone_konstruieren_Software

DDX Easystone ist ein für die Anforderungen der Steinbranche entwickeltes Zeichen- und Maschinensteuerungsprogramm.
Bei CAD erfolgt die Erfassung der Zeichnung im Maßstab 1:1. Dadurch treten keine Fehler durch die Umrechnung in den Maßstab auf. Das Zeichnen einer Schnittkontur ist nur eine Funktion eines CAD-Programms. Die Konstruktions­daten dienen auch zur Programmierung der Werkzeugbahnen und zur Kalkulation. Je umfangreicher ein Zeichen- und Präsentationsprogramm ist, desto höhere Anforderungen stellt es an den Anwender.
Hersteller von Steinmetz-Software suchen daher den Mittelweg zwischen Bedienbarkeit und Leistungsumfang. Hilfe erhalten Anwender von Seiten der Maschinenhersteller. Deren Maschinen werden oft mit einem auf die Steuerung abgestimmten Basis-CAD-Programm mit vorgefertigten Grundformen ausgerüstet. Die vordefinierten Geometrien eignen sich jedoch vorwiegend für Standardaufgaben. Sobald ein Werkstück davon abweicht, muss man es individuell zeichnen.

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Stein_CAD_konstruieren_Programm_Rhinoceros

Benjamin Kramer aus Augsburg modelliert und programmiert Werkstücke im 3-D-Programm Rhinoceros. Die Konstruktion wurde im DFX-Format aus AutoCAD übernommen und in einer Intermac-Software bearbeitet. Am Bedienpult seiner CNC-Maschine kann Kramer das Maschinenprogramm später aufrufen und die Positionierung der Sauger starten.

Stein_CAD_konstruieren_Fraesen_Bohlloecher

Für die Steinbearbeitung gibt es verschiedene, spezielle CAD-Programme. Ein Vorteil dieser »Branchenprogramme« liegt im engen Kontakt zu den Entwicklern. Oft fließen Wünsche und Anregungen direkt in das nächste Programm-Update ein. Vor der Investition in eine Vollversion sollte der Anwender die Bedienung anhand einer Demoversion testen können. Wartungsverträge garantieren rasche Hilfe bei Fragen und sichern die Aktualität.