Neue PCI-Lösung für Innenraumabdichtung

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Das Wannendichtband PCI Pecitape WDB dient der Randabdichtung von Dusch- und Wannenrändern zur Wand. Foto: PCI



PCI erweitert sein Angebot für die Innenraumabdichtung um ein Wannendichtband und Tapes für Duschboardecken und Multifunktionsecken.

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Das Wannendichtband PCI Pecitape WDB dient der Randabdichtung von Dusch- und Wannenrändern zur Wand. Foto: PCI
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PCI Pecitape DE, eine dauerelastische Duschboardecke speziell für Duschwannen, eignet sich für die Abdichtung von Gefälle-Estrichen. Foto: PCI
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PCI Pecitape ME, eine dauerelastische Multifunktionsdichtecke, eignet sich für die sichere Abdichtung an angrenzende Bauteile. Foto: PCI



PCI-Komplettsystem für die Innenraumabdichtung

Der Bauchemiehersteller bringt neue Produkte für die Abdichtung von Innenräumen nach DIN 18534 auf den Markt: die Duschboardecke PCI Pecitape DE und die Multifunktionsecke PCI Pecitape ME. Dazu kommt das Wannendichtband PCI Pecitape WDB: laut Hersteller das derzeit einzige am Markt mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis.

Im Bereich unter und hinter Bade- und Duschwannen fordert die 2017 in Kraft getretene DIN 18534 das Fortführen der Abdichtung unter der Wanne oder das Anbringen von Wannendichtbändern am Wannenrand. PCI Pecitape DE, die dauerelastische Duschboardecke, ist speziell für Duschwannen und für die Abdichtung von Gefälleestrichen entwickelt. PCI Pecitape ME als dauerelastische Multifunktionsdichtecke für die Abdichtung an angrenzende Bauteile. Beide Produkte sind flexibel, lassen sich dadurch einfach einbauen und garantieren eine sichere Wassersperre. Dafür sorgt außerdem das Wannendichtband PCI Pecitape WDB mit integriertem Schalldämmstreifen.

Die Dichtbänder, Dichtecken und -manschetten sind mit den bisherigen PCI-Produkten im System geprüft und aufeinander abgestimmt. Der Hersteller zeigt in einem Prospekt am Anwendungsfall eines Bads, wie sich die Innenraumabdichtung mit den neuen Produkten umsetzen lässt.

Weitere Informationen unter www.pci-augsburg.eu

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Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und selbst Malermeister

Nächstes Wochenende, am 24. September 2017, steht die 19. Bundestagswahl an. Ein guter Anlass für STEIN-Autorin Bärbel Daiber, bei Handwerks-Präsident Hans Peter Wollseifer einmal nachzufragen, wie es um das Verhältnis zwischen Handwerk und Bundespolitik steht und welche Forderungen und Erwartungen der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) an die künftige Regierung hat.

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Hans Peter Wollseifer: Der deutsche Mittelstand und als dessen wichtiger Bestandteil die mehr als eine Million Handwerksbetriebe haben sich in Krisenzeiten als sehr robust erwiesen. Sie haben sich zugleich als der Wirtschaftsbereich hervorgetan, auf den die Politik gerade auch mit Blick auf herausragende gesellschaftspolitische Herausforderungen wie etwa die Flüchtlingsintegration zählen kann. Das Handwerk wirkt gesellschaftspolitisch wie wirtschaftlich stabilisierend. Das hat entscheidend auch mit dem dualen Ausbildungssystem zu tun, das für Ausbildungsqualität und für den Nachschub an qualifizierten Fachkräften sorgt. Auch wenn das inzwischen in der Politik überwiegend so gesehen wird, ist bei der finanziellen Unterstützung der beruflichen Bildung und der Ausbildungsförderung, etwa bei der Höheren Berufsbildung, noch viel Luft nach oben. Damit unsere Betriebe weiter erfolgreich sein können, braucht es zudem entsprechende Rahmenbedingungen. Überflüssige Bürokratie muss weiter abgebaut werden. Und was die Belastungen durch Steuern und Sozialabgaben angeht, sind unsere Betriebe an der Schmerzgrenze. Damit sie wettbewerbsfähig bleiben, dürfen auch künftig die Sozialabgaben 40 Prozent keinesfalls überschreiten.

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Hans Peter Wollseifer: Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist es dringlich, die berufliche Bildung wieder attraktiver für junge Menschen zu machen. Dazu braucht es eine bessere Ausstattung unserer Berufsbildungsstätten, ein Update für die Berufsschulen und eine insgesamt stärkere Förderung der beruflichen Bildung. Nach dem erfolgreichen Hochschulpakt muss es nun einen Berufsbildungspakt geben, auch als Ausdruck der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Wir haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass viel mehr energetische Sanierungen von Gebäuden nötig sind, wenn wir die Klimaziele erreichen wollen – steuerliche Anreize können entscheidend dazu beitragen, dass investiert wird. Hier könnte man bereits viel weiter sein. Es ist in den vergangenen Jahren nicht gelungen, die Strompreise für mittelständische Betriebe und Privathaushalte im Griff zu behalten, die EEG-Umlage steigt und steigt. Aus Sicht des Handwerks kann nicht hingenommen werden, dass kleinere und mittlere Betriebe für die Privilegierung der Großunternehmen, die von der Umlage befreit sind, zur Kasse gebeten werden.

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Hans Peter Wollseifer: Dass dringend etwas bei der Finanzierung der Energiewende geschehen muss, habe ich schon angesprochen. Die Kosten müssen fair verteilt und Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden, und es muss eine sichere und bezahlbare Energie- und Stromversorgung gewährleistet sein. Gerade für die Handwerksbetriebe in ländlichen Regionen ist es sehr wichtig, dass sie Zugang zu schnellem Internet haben. Hier müssen wir bei der Anbindung deutlich schneller werden. Notwendig ist für die Betriebe außerdem ein zeitgemäßes Datenrecht. Bei Steuern und Sozialabgaben darf es keine weiteren Belastungen für unsere Betriebe geben. Beispielhaft verweise ich auf den Bereich der Rente: Hier rächen sich Fehler der Vergangenheit wie die Mütterrente oder die Rente mit 63. Dadurch wird die Rentenkasse jedes Jahr mit mehreren Milliarden Euro belastet. Wir müssen dringend die Kosten bei der Rente im Griff behalten. Es sollte daher auf keinen Fall weitere Leistungsausweitungen geben, die dann aus Beitragsmitteln zu finanzieren sind. Vielmehr muss es darum gehen, die Rente demografiefest zu gestalten, indem beispielsweise das Renteneintrittsalter – wie künftig in Dänemark – an die Lebenserwartung geknüpft wird.

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