13.11.2019

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13 Menschen und vier Vereine

von Martina Noltemeier

Mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz 2019 werden 13 Persönlichkeiten und vier Vereine ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße um die Erhaltung des baulichen und archäologischen Erbes verdient gemacht haben.

Der Deutsche Preis für Denkmalschutz ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in Deutschland. Mit ihm zeichnet das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) Initiativen und Medienschaffende aus, die einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Rettung von Gebäuden, Altstadtkernen, Dörfern und archäologischen Denkmälern geleistet haben. 2019 wird der Preis durch Vizepräsident und zukünftigen Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur in Sachsen-Anhalt, überreicht. Der Festakt fand in Naumburg an der Saale statt.

Sachsen-Anhalts Kulturstaatssekretärs Gunnar Schellenberger, jetziger Vizepräsident und zukünftiger Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz Foto: DNK, Björn Bernat - cc by 4.0
Staats- und Kulturminister Rainer Robra würdigt das Engagement des DNK. Foto: DNK, Björn Bernat - cc by 4.0
Gunnar Schellenberger, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (ehem. Dombaumeisterin am Kölner Dom) und Joachim Frank vom Kölner Stadt-Anzeiger sowie Werner von Bergen, Juryvorsitzender und ZDF-Redakteur (v. L. nach Re.) Foto: DNK, Björn Bernat - cc by 4.0
Herbert Stiglmaier und Frank Meißner erhalten die Auszeichnung für die Sendung „freizeit – Die Sendung mit dem Schmidt Max“ (BR-Fernsehen) in der Kategorie „Journalistenpreis“. Foto: DNK, Björn Bernat - cc by 4.0
Die Silberne Halbkugel erhielten u.a. die Schlosspatrioten Homberg. Foto: DNK, Björn Bernat - cc by 4.0
Der Karl-Friedrich-Schinkel-Ring wurde nach dem Architekten und Begründer der staatlichen Denkmalpflege Karl-Friedrich Schinkel benannt und von Professor Hermann Jünger geschaffen. Er wird jährlich nur ein Mal verliehen und geht 2019 an den Unternehmer Dipl. Ing. Ernst Greten aus Alfeld. Foto: DNK

Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra würdigt DNK als Fürsprecher des Denkmalschutzes

Staats- und Kulturminister Rainer Robra sagte: „Der Reichtum an Denkmalen ist für uns eine große Verpflichtung. In ihm spiegelt sich die geschichtliche Identität unseres Landes. Darüber hinaus ist er eine wesentliche Grundlage für den Kulturtourismus. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist dankbar für das vielfältige Engagement in diesem Bereich. Insbesondere das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz ist ein wichtiger Vertreter und Fürsprecher für die Belange von Denkmalschutz und Denkmalpflege, dafür gebührt ihm Anerkennung.“

Der designierte DNK-Präsident Gunnar Schellenberger kündigt an, dass das DNK auch zukünftig die Rolle kulturellen Erbes weiter stärken wird. „Der Deutsche Preis für Denkmalschutz würdigt den ehrenamtlichen Einsatz für unser kulturelles Erbe. Dieses Engagement ist eine wichtige, nicht zu unterschätzende Aufgabe, denn das kulturelle Erbe stiftet in besonderer Weise Gemeinschaft und Identität“, so Schellenberger.

Den Karl-Friedrich-Schinkel-Ring, mit dem eine Person ausgezeichnet wird, erhält der Unternehmer Dipl. Ing. Ernst Greten. Dieser hat sich mit außergewöhnlichem Engagement für die denkmalgerechte Sanierung und Instandsetzung des Fagus-Werks im Alfeld (Niedersachsen) engagiert.

Die Silbernen Halbkugeln erhalten:
• Besucherbergwerk Förderverein F60 (Lichterfeld, Brandenburg)
• Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs (Wörlitz, Sachsen-Anhalt)
• Stiftung Oldenburger Wall (Oldenburg, Schleswig-Holstein)
• Schlosspatrioten Homberg an der Ohm (Homberg (Ohm), Hessen)
• Prof. Dr. Rita Kielstein (postum) und Dr. med. Volker Kielstein (Gera, Thüringen)
• Dipl.-Ing. Patrice Wijnands (Baden-Württemberg)

Den Journalistenpreis erhalten:
• Max Fellmann und Daniela Gassmann (Süddeutsche Zeitung Magazin)
• Joachim Frank und Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Kölner Stadt-Anzeiger)
• Wiebke Keuneke (Deutschlandfunk)
• Robert H. Schumann und Günther Wittmann (Medienwerkstatt Franken e. V.)
• Herbert Stiglmaier und Frank Meißner (Bayerischer Rundfunk)

Der Internetpreis wurde 2019 nicht vergeben.

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