Skulptur des Monats: Eisbär

Stein Magazin

Er lebt in der Arktis, gilt als das größte lebende Raubtier und der König der Arktis – der Eisbär. Selbst bei 30 Grad unter Null und schneidender Kälte fühlt sich der ruhelose Wanderer, der optimal an das Leben in Kälte angepasst ist, wohl. Der Künstler Peter Hecht ist von diesem Lebewesen fasziniert und hat bereits zahlreiche Eisbär-Skulpturen gestaltet, wie auch unsere Skulptur des Monats Oktober.

 

Der freiberufliche Künstler setzt sich in seiner Kunst mit der „Tierdarstellung zwischen Ursprung und Bewahrung für die Zukunft“ auseinander. Inspiration für seine Arbeiten findet Peter Hecht in Skulpturen und Petroglyphen unterschiedlicher kulturhistorischer Epochen Amerikas, Asien, Europas und Afrikas. Auf seinen zahlreichen Reisen hat Hecht die Tiere in freier Wildbahn studiert und kennengelernt, sodass in seinen Werken die kulturgeschichtlichen Aspekten sowie die Symbolik und den Charakter eines Tieres eingefangen wird. Seine Faszination für Tiere spiegelt sich in seinen Arbeiten wider und hält das essentielle Wesen dieser in seinen Werken fest.

So stellt er auch in seiner 20 x 25 x 40 Zentimeter großen Skulptur „Eisbär“ das Tier künstlerisch und zugleich in seiner Ursprünglichkeit dar. Hechts Werke entstehen, wie auch der liegende „Eisbär“, zumeist mit wenig technischen Hilfsmitteln. Bei der Gestaltung der Skulptur legte der Künstler besonderen Wert auf die Verbindung von Charakter, Eigenart und Form des verwendeten Materials. Die Skulptur wurde aus Carrara Marmor gemeißelt und anschließend mit entsprechendem Sandpapier poliert. Das Material symbolisiert zudem das weiß schimmernde Fell des Eisbären.

Die größte Bärenart der Welt beeindruckt Peter Hecht ganz besonders, sodass er bereits zahlreiche Eisbären aus durchschimmerndem Alabaster gestaltet hat. Der Körperbau des Tieres ist perfekt an die klimatischen Bedingungen angepasst und spielt zudem für die Inuits – Volksgruppen des Nordens – eine besondere Rolle. Der Nanuq, wie er von den Völkern genannt wird, stellt ein eindrucksvolles Beispiel für das Jagen und Überleben in den nördlichen Polarregionen dar. Der Eisbär erinnert Hecht zudem an sein eigenes Künstlerleben – in Einsamkeit kämpft er sich mit wenig Nahrung durch die Eiswüste – wie Künstler, die ihrer Berufung nachgehen und nach Anerkennung in dem rauen gesellschaftlichen Klima streben. Daher wird der Eisbär auch weiterhin in den Werken von Hecht als Symbol des Künstlerlebens bestehen bleiben.

Erfahren Sie mehr über den Künstler und seine Arbeiten.

 

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
skulptur-des-monats-September-traumsaat-emanuel-wagner
September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
Skulptur-des-Monats-August - in motion
August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
skulptur-des-monats-juli
Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)
Skulptur_des_Monats_
Juni 2016: „Hände“ aus Carrara Marmor von Sabine Harborth . (Foto: Künstlerin)
skulptur_des_monats_frau_widmann
Mai 2016: „Die Träumende“ von Florian Widmann aus Untersberger. (Foto: Birgit Rilk)
Skulptur_des_Monats_Der-goldene-Schlüssel_3_web
April 2016: „Der goldene Schlüssel“ von Ralf Ehmann in Hanau. (Foto: Künstler)
skulptur_des_monats_kalkstein_stele
März 2016: Die Skulptur „Letzter Herzschlag“ aus Portokalk von Julia Dietrich auf dem Friedhof in Lauterhofen. (Foto: Künstlerin)
skulptur des monats_platonische_koerper
Februar 2016: „Wa(a)gnis Geometrie“, Figurenensemble aus Anröchter Grünkalkstein, von Ina Michalski. (Foto: Künstlerin)
skulptur_des_monats_sternenhimmel
Januar 2016: „Sternenhimmel“, eine hängende Skulptur aus Carrara Marmor und Blattgold, von Riccardo Atta. (Foto: Künstler)
Skulptur_des_Monats_zeitstein_1
Dezember 2015: Der „Zeitstein“ von Steinmetzmeister Sebastian Langner auf dem Ottensteinplatz in Wittlich, Skulptur des Monats 2015. Jan Mußweiler
Skulptur_des_Monats_schinn
November 2015: „Sun Up“ von Günter Schinn. (Foto: Franziska Schinn)
skulptur_des_monats_familienstele
Oktober 2015: Eine Familienstele als Gartenskulptur von Kathrin Post-Isenberg. (Foto: Künstlerin)
Skulptur_des_Monats_Stele für die Opfer der Hexenverfolgung in Eichstätt an der Hinr
September 2015: Hexendenkmal in Eichstätt von Rupert Fieger. (Foto: Heinrich Stürzl)
Skulptur_des_Monats_Boot_2
August 2015: Boot-Skulptur aus anröchter Sandstein von Christine Prinze. (Foto: Stahl + Stein)
Skulptur_des_Monats_Schale von Katja Stelljes
Juli 2015: Schale aus Auerkalk von Katja Stelljes. (Foto: Stefan Schmiedbauer)
Skulptur_des_Monats_Juni_OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Juni 2015: Handgefertigter Spiegel mit Diabas-Rahmen von Christof Göppner. (Foto: Künstler)
Skulptur_des_Monats_-Rigoletto
Mai 2015: Die Skulptur „Rigoletto“ von Mario P. Valdini. (Foto: Münster)
Skulptur_des_Monats_Steff-Bauer-4
April 2015: Die 70 cm hohe Skulptur aus Mainsandstein von Steff Bauer. (Foto: Natursteinwerk Graser Bamberg)
Könnte dich auch interessieren

Ausgezeichnete Kücheninsel

Stein Magazin

US-Expansionskurs von Strasser Steine trägt Früchte: St-One gewinnt den Preis für die beste Küche auf der Designmesse ICFF.

Strasser_New York
Die Naturstein-Kücheninsel St-One ist für Strasser Türöffner für neue Märkte, zum Beispiel die USA. Foto: Strasser Steine
ST-ONE_Strasser
Die Kücheninseln sind für High-End-kunden konzipiert und individualisierbar. Foto: Strasser Steine

Strasser Steine, laut eigener Aussage Marktführer für Küchenarbeitsplatten in Mitteleuropa, hat schon seit 2018 den US-Markt im Blick. Als erste Maßnahme präsentiert das österreichische Unternehmen seit letztem Jahr in Schauräumen in Florida und in New York seine Produkte. Strasser will vor allem High-End-Haushalte, Architekten und Designer ansprechen. Dass auf der renommierten Design-Messe ICFF nun die extravagante Naturstein-Kücheninsel St-One ausgezeichnet wurde, passt in den Plan von Geschäftsführer Johannes Artmayr. Rund 25 Kücheninseln will er in den nächsten drei Jahren in den USA verkaufen.

St-One kommt als Kubus oder Quader mit Korpus und Laden aus Massivholz und Edelstahl-Kanten. Die Ummantelung aus Naturstein verleiht der Kücheninsel ihre monolithische Form. Sie beherbergt je nach Kundenwunsch Induktionsherd, Muldenlüftung, Weinkühlschrank oder Geschirrspüler. Das erste Modell kam 2012 in den Firmen-Schauraum in St. Martin im Mühlviertel. 100 Stück hat das Unternehmen inzwischen weltweit verkauft. Die Kücheninseln vertreibt Strasser ausschließlich über den Küchenhandel.

Weitere Informationen unter www.strasser-steine.at

Weitere Informationen zum ausgezeichneten Küchenblock St-one von Strasser gibt es in der STEIN-Ausgabe 06/2019: www.stein-magazin.de/stein-06-2019

Prodim – Wir messen alles!

Stein Magazin
Bild: Prodim
© Prodim

©Prodim

Wir messen alles! – Proliner Stein Pakete enthalten alles, was Sie brauchen, um Ihr Unternehmen wachsen zu lassen. Vor Ort mit dem ultimativen digitalen Templater, dem Proliner, und drinnen mit dem Prodim Factory Fabricator Portal.

© Prodim

Der Proliner hat sich den Ruf erworben, das genaueste, effizienteste und flexibelste digitale Vorlagengerät auf dem Markt zu sein. Der Proliner ist das Herzstück jeder Proliner Stein Paket und eignet sich perfekt für die Messung einer Vielzahl von Projekten, von Arbeitsplatten mit oder ohne Rückwände bis hin zu vollständig gefliesten Badezimmern.

Der Proliner – Konkurrenzlose digitale Messtechnik durch physikalische Kennzeichnung

© Prodim

Mit vier verfügbaren Versionen der Factory-Software, die jeweils über einen höheren Funktionsumfang verfügen, können Unternehmen die Software auswählen, die ihren Anforderungen am besten entspricht. Die innovative Factory Draw Advanced zum Beispiel bietet ein einfaches „Ist“-Design mit mehreren Ebenen mit aufschlussreichen 2D/3D-Ansichten und soliden Kollisionswarnungen. Es kann potenzielle Probleme leicht identifizieren und hilft bei Designentscheidungen.

Prodim Factory Software – verbindet Außendienst, Büro und Produktion mit den für die jeweilige Aufgabe relevanten Funktionen

Durch die Eingabe von Details wie dem Stein, der Dicke der Steinteile und dem zu verwendenden Leimversatz kann Factory Draw Advanced Berechnungen durchführen und potenzielle Probleme identifizieren. Warnungen sind farbcodiert: rot wenn sich Teile schneiden, orange wenn sich Teile berühren und grün wenn alles in Ordnung ist. Die Software kann zeigen, wie gemessene Wände ausgerichtet sind, und bietet die Werkzeuge, um das Projekt für die Produktion zu optimieren. Wir nennen diesen Prozess Normalisierung!

Integrieren Sie Baustellenfotos für eine vollständige Projektkontrolle, © Prodim

Prodim’s neueste Softwareversion „Prodim Factory 5.0“ setzt neue Maßstäbe für den heutigen Verarbeiter. Die nahtlose Integration von Proliner-Messungen vor Ort mit realen Bildern bietet Einblicke und Projektkontrolle. Gleichen Sie ein von Ihrer Kamera aufgenommenes Bild mit Ihren Maßen oder Zeichnungen ab. Sie können Ihr Bild in der Zeichen-/Bearbeitungsansicht oder in der rotierenden 2D/3D-Ansicht anzeigen. Dies erhöht den Überblick und die Orientierung bei der Bearbeitung und verringert das Risiko von Fehlern.

Wenn Sie das in DRAW to MATCH erstellte Layout der Produktionsteile bearbeiten, wird es sofort in einer 2D-Vorschau angezeigt. Sie können dieses 2D-Layout für Ihren Abgleich verwenden, aber Sie können Ihren Abgleich auch in 3D erleben. Zoomen, drehen und erstellen Sie Schnappschüsse Ihrer Lieblingsansichten oder gleichen Sie Ihre Ansichten mit Ihren Fotos ab.

Prodim Factory 5.0 – Integrierte Photogrammetrie

© Prodim

Mit Factory Full Fabricator können Sie sogar Ihre digitale Plattenbibliothek aufbauen und alle Ihre Natursteinplatten in Ihrem Entwurf abgleichen. Bereit für die Produktion!

In der neuesten Version von Factory Full Fabricator können Anwender den „Schnittbereich“ von Maschinenwerkzeugen (Säge oder Wasserstrahl) zur Prodim Factory Software hinzufügen. Der spezifische Schnittbereich der Werkzeuge kann zu den Konstruktionswerkzeugen hinzugefügt werden. Sie sehen sofort, was passieren wird! Die Teile werden jetzt automatisch etikettiert, um die Identifizierung der Teile zu erleichtern. Verwenden Sie die automatische Ausrichtungsfunktion, um alle Teile auszurichten (mit oder ohne Berücksichtigung von Ein- und Auslauflinien) und bearbeiten Sie die Schnittlinien, um unmögliche Eckfälle oder andere Probleme zu lösen.

Auf diese Weise können die Benutzer die Teile präzise ausrichten und realistische Venen vornehmen, und sie können die Verschachtelungspläne an ihre eigene Säge, Wasserstrahl- oder CNC-Maschine senden!

Werkzeugoptimierte Verschachtelung für realistischen Venenabgleich

© Prodim

Für weitere Informationen und Demonstrationsvideos besuchen Sie bitte unsere Website: www.prodim-systems.com

Wir messen alles! – Proliner Stein Pakete enthalten alles, was Sie brauchen, um Ihr Unternehmen wachsen zu lassen. Vor Ort mit dem ultimativen digitalen Templater, dem Proliner, und drinnen mit dem Prodim Factory Fabricator Portal.