Die Träume der Nacht. Sie stellen eine kreative Form des Seelenlebens dar und gelten als Botschaften des Unterbewusstseins. Zahlreiche Forscher und Experten beschäftigen sich mit der Funktion und Bedeutung von Träumen. Auch in der Dichtung und der bildenden Kunst ist das Thema der Träume häufig wieder zu finden. Unsere Skulptur des Monats September von Steinmetz Emanuel Wagner stammt aus einer Auseinandersetzung mit dem Gedicht „Traumsaat“ von Jorge Bucay, in dem es darum geht, dass die menschlichen Träume die Geheimnisse des Unterbewusstseins kennen.
In diesem Gedicht heißt es: „In uns schlummern unzählige Träume, die nur darauf warten, keimen zu dürfen, Wurzeln zu schlagen und ans Licht zu gelangen, als Same zu sterben, um Baum zu werden.“ Emanuel Wagner interpretiert mit seiner Skulptur „Traumsaat“ – eine schlanke Stele, die an die Form einer Pflanze erinnert – die Gedanken des Unterbewusstseins.
Der untere goldene Samen der Stele, der nach oben die Pflanze freigibt, ist mit seinen Wurzeln fest im Boden verankert. Die Pflanze ist in eine Art „Schote“ gebettet. Sie wird von ihr getragen, wächst aber zugleich darüber hinaus. Das Werk symbolisiert das Leben an sich, sowie einen Gedanken, eine Idee und eine Tat. Dabei entsteht die prall gefüllte Frucht des Gedankens – die die Samen nicht mehr halten kann, sodass sie fast herausbrechen – in etwa auf direktem Weg, nur über kleine Hürden.
Die 18 x 18 x 115 Zentimeter große Skulptur wurde aus dunkelgrünem Diabas gestaltet und wirkt dadurch besonders edel. Ihre Oberfläche ist frei vom Hieb und wurde zum Großteil fein angeschliffen. Das Blattgold symbolisiert die Samen, wobei die oberen Samen aus einer Kombination von normalem Gold und einem rötlichen Gold vergoldet wurden. Für den unteren großen Samen hat der Künstler rötliches Blattgold verwendet. Damit der Glanz des Goldes betont wird, wurde eine Grundierung eingesetzt.
Der Künstler möchte mit seiner Arbeit die Entstehung der Gedanken darstellen, die sich zum einen selbst vermehren können, aber auch die, die man selbst vermehren kann. Gedanken, die etwas Positives entstehen lassen oder eine vielversprechende Idee entwickeln. In dem Kreislauf, einem Wechselspiel aus Vergehen und Entstehen, gibt der Samen sich selbst her, damit die Frucht sich entfalten kann.
Mit der Skulptur, als Sinnbild für das Leben, möchte Wagner darauf aufmerksam machen, um darüber nachzudenken, was das Fundament des Bewusstseins lehren möchte. Auf das Unterbewusstsein zu hören sowie daraus zu lernen, dass alle Gedanken und Taten Konsequenzen haben und „seine eigenen Samen Früchte tragen werden, in jeglicher Art oder Gesinnung.“
Das Werk von Emanuel Wagner entstand im Rahmen der Ausstellung „Traumsaat“ und wurde bereits an mehreren Orten ausgestellt.
Erfahren Sie mehr über den Künstler und seine Arbeiten.
Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)Juni 2016: „Hände“ aus Carrara Marmor von Sabine Harborth . (Foto: Künstlerin)Mai 2016: „Die Träumende“ von Florian Widmann aus Untersberger. (Foto: Birgit Rilk)April 2016: „Der goldene Schlüssel“ von Ralf Ehmann in Hanau. (Foto: Künstler)März 2016: Die Skulptur „Letzter Herzschlag“ aus Portokalk von Julia Dietrich auf dem Friedhof in Lauterhofen. (Foto: Künstlerin)Februar 2016: „Wa(a)gnis Geometrie“, Figurenensemble aus Anröchter Grünkalkstein, von Ina Michalski. (Foto: Künstlerin)Januar 2016: „Sternenhimmel“, eine hängende Skulptur aus Carrara Marmor und Blattgold, von Riccardo Atta. (Foto: Künstler)Dezember 2015: Der „Zeitstein“ von Steinmetzmeister Sebastian Langner auf dem Ottensteinplatz in Wittlich, Skulptur des Monats 2015. Jan MußweilerNovember 2015: „Sun Up“ von Günter Schinn. (Foto: Franziska Schinn)Oktober 2015: Eine Familienstele als Gartenskulptur von Kathrin Post-Isenberg. (Foto: Künstlerin)September 2015: Hexendenkmal in Eichstätt von Rupert Fieger. (Foto: Heinrich Stürzl)August 2015: Boot-Skulptur aus anröchter Sandstein von Christine Prinze. (Foto: Stahl + Stein)Juli 2015: Schale aus Auerkalk von Katja Stelljes. (Foto: Stefan Schmiedbauer)Juni 2015: Handgefertigter Spiegel mit Diabas-Rahmen von Christof Göppner. (Foto: Künstler)Mai 2015: Die Skulptur „Rigoletto“ von Mario P. Valdini. (Foto: Münster)April 2015: Die 70 cm hohe Skulptur aus Mainsandstein von Steff Bauer. (Foto: Natursteinwerk Graser Bamberg)
Die Kunstgießerei Strassacker hat die Visionen zahlreicher Architekten, Städteplaner und Künstler realisiert. „Als vor rund drei Jahren die ersten Skizzen von Pegasus & Dragon zur Prüfung in Süßen eintrafen, haben selbst die erfahrensten Mitarbeiter erst einmal ungläubig geschaut“, erinnern sich Edith Strassacker und Günter Czasny. „Die Bronzeplastik Pegasus & Dragon war schon wegen seiner einzigartigen Ausmaße eine der größten Herausforderungen unserer fast 100jährigen Firmengeschichte“, berichten die verantwortliche Geschäftsführerin und der stellvertretende Geschäftsführer des Familienunternehmens mit 500 Mitarbeitern.
Staunend haben sich auch die Autofahrer auf dem viel befahrenen U.S. Highway 1 in Miami, Florida, in den vergangenen Monaten gefragt, was dort in der Nähe des Hallandale Beach im Gulfstream Park gebaut wird. Die 33 Meter hohe und in der Sonne glitzernde Metallkonstruktion, an der sich bis zu 100 Arbeiter zeitgleich zu schaffen machten, war Tagesgespräch an der legendären Bundesstraße, die entlang der US-amerikanischen Ostküste verläuft.
Das nach Beendigung des Aufbaus im November 2014 sichtbare Ergebnis ist nicht weniger spektakulär: Was hier in achtmonatiger Bauzeit entstand, ist die weltweit größte Pferdeskulptur und eine der größten Bronzestatuen, die jemals geschaffen wurden: 33 Meter hoch, 35 Meter breit und 60 Meter lang, montiert auf einem Skelett aus 400 Tonnen Stahl, zusammengefügt aus nicht weniger als 1.250 handgefertigten und von erfahrenen Kunsthandwerkern aufwendig bearbeiteten Bronzeelementen mit einem Gesamtgewicht von noch einmal 250 Tonnen. Die Skulptur Pegasus & Dragon stellt den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse dar. Pegasus, das geflügelte Pferd der griechischen Mythologie, besiegt den Drachen. Das sich aus einer Felsformation erhebende Fabelwesen hält das Ungeheuer mit seinem Vorderhuf nieder.
Als ein Bestandteil des Projekt-Gesamtbetrags zwischen 20 und 30 Millionen U.S. Dollar bildet die errichtete Bronzeskulptur das Zentrum eines Themenparks im Gulfstream Park, der in unmittelbarer Nähe zur international renommierten Pferderennbahn im Frühjahr 2015 eröffnen wird. Initiator und Auftraggeber ist der österreichisch-kanadische Unternehmer Frank Stronach. Er ist Eigentümer des Gulfstream Park, Hallandale Beach, und hatte die Idee zu dem Projekt. Die Suche nach einem Unternehmen, das in der Lage ist, eine 33 Meter hohe Bronzeskulptur zu realisieren, führte Stronach ins baden-württembergische Süßen, dem Stammsitz der Kunstgießerei Strassacker.
„Schon die Berechnung und Entwicklung der äußerst komplizierten Stahlkonstruktion, an der die 1.250 Bronzeelemente wie ein 3D-Puzzle montiert werden sollten, war eine bisher beispiellose Herausforderung. Hinzu kam der strenge Zeitplan zur Umsetzung des Projektes. Exakt drei Jahre von der ersten Machbarkeitsstudie über die statische Berechnung, Konstruktion, Modellerstellung und Produktion, das Verschiffen der Einzelteile in rund 50 Seecontainern bis zur Montage und Installation vor Ort waren vorgegeben“, erläutert Günter Czasny, der das Projekt geplant, projektiert und mit einem Team spezialisierter Fachleute und kompetenten Kooperationspartnern umgesetzt hat.
Um die Bronzeteile auf der Stahlkonstruktion sicher zu fixieren, haben die Ingenieure und Spezialisten ein völlig neuartiges, flexibles Befestigungssystem entwickelt, das den besonderen klimatischen Bedingungen unter der Sonne Floridas gerecht wird: Denn Stahl und Bronze reagieren bei Erwärmung völlig unterschiedlich. Während die Bronzehülle der Skulptur sich bei Sonneneinstrahlung ausdehnt, bleibt die darunter liegende Stahlkonstruktion unbeweglich und starr. Zudem wurde die riesige Bronzeplastik so konstruiert und gebaut, dass sie auch dem stärksten Hurrikan trotzen kann. Hierzu waren nicht nur umfangreiche Berechnungen notwendig. Pegasus & Dragon mussten ihre Standfestigkeit unter extremsten Windbelastungen auch in mehreren Windkanaltests unter Beweis stellen.
Auch beim Zusammenbau der Bronzeteile zum Gesamtkunstwerk waren höchstes kunsthandwerkliches Können und jahrzehntelange Erfahrung notwendig. Schließlich sollte das Ergebnis die im Entwurf angelegte künstlerische und anatomische Perfektion erreichen. Dafür braucht es hervorragend ausgebildete und erfahrene Spezialisten. Deshalb haben die Spezialisten von Strassacker die Mitarbeiter der chinesischen Gießerei in den Werkstätten vor Ort über eineinhalb Jahre intensiv geschult. So vorbereitet wurden von ihnen die rund sieben bis acht Millimeter starken Bronzeelemente kunsthandwerklich bearbeitet und unter der Leitung der Spezialisten von Strassacker zum Gesamtkunstwerk zusammengebaut. Diese Bronzeelemente, jedes rund 1,5 x 2,5 Meter groß, wurden miteinander verschweißt und sorgfältig ziseliert. Beim Ziselieren arbeiten Kunsthandwerker die gesamte künstlerisch gestaltete Oberfläche mit Ziseliereisen und –meißeln, Feilen, Schabern, Schleif- und Polierwerkzeugen nach. Diese aufwendige Feinarbeit ist notwendig, um jegliche Verbindungslinien und Schweißnähte unsichtbar werden zu lassen und bringt die künstlerischen Details der Skulptur zur Geltung. Schließlich wurde dem monumentalen Werk durch das Patinieren die finale künstlerische Anmutung für das Gesamtkunstwerk verliehen. Diese spezielle Technik der Metallveredelung nimmt die natürliche Oxidation der Bronze vorweg und verleiht der Skulptur eine einzigartige, charakteristische, edle Anmutung. Für Pegasus & Dragon wurde eine antike Patina mit einem bräunlichen Grundton und grünen Nuancen umgesetzt.
Ein sehr wichtiger Meilenstein beim Aufbau der Skulptur war die Montage von Kopf und Flügeln auf dem bereits errichteten Körper des Pegasus. Um die zwischen 45 und 60 Tonnen schweren Bauteile in die endgültige Höhe von rund 33 Meter anzuheben, wurde einer der größten Schwerlastkräne der Welt eingesetzt.
Frank Stronach (Mitte) mit Günter Czasny, stellvertretender Geschäftsführer der Kunstgießerei Strassacker, im Gespräch mit dem akademischen Bildhauer Waldemar Schröder (links) im Atelier der Kunstgießerei Strassacker.Wegen der enormen Größe der Skulptur entschieden sich die Fachkräfte für das traditionelle Verfahren „Skalierung anhand von Gitternetzkoordinaten von Hand“.Keine leichte Entscheidung: hier das Modell des Pegasus in Originalgröße in Gips… und wie beim Drachen ein Stahlgestell, das als Koordinatensystem funktioniert.…hier wiederum das Modell des Drachens in Ton. Das Stahlgerüst funktionierte dabei als 3D-Koordinatensystem. Die Größe der Skulptur erforderte diese besonderen Maßnahmen.Anhand der Koordinaten exaktes Einsetzen dieser Holzschablonen in das StahlgestellAufbau des Pegasus und des Drachens durch diese Holzschablonen Schicht für Schicht zu ihrer tatsächlichen Größe.Die Gestaltung der endgültigen künstlerischen Form entstand durch das Auftragen und Modellieren von Gips beim Pegasus und durch Ton beim DrachenNach erfolgreicher Kundenabnahme des Pegasus-Modells in Gips und des Drachens in Ton erfolgte der Gießprozess. So ermöglichte die Gipsform des Pegasus-Modells die Zerlegung in 1.250 giessfähige Formteile.Durch die Fertigung des Drachenmodells in Ton war ein Zwischenschritt erforderlich, um abformbare Teile für den Gießprozess zu erhalten.Aus den Gipsnegativabformungen ließen sich dann die Gipspositivabformungen erstellen zur Verwendung als Modelle zur Abformung für den Gießprozess.Temporärer Zusammenbau aller Gussstücke auf provisorischer Stahlkonstruktion zur Überprüfung der Passgenauigkeit ohne Verschweißung jedoch stabil durch HeftungProvisorische Zusammensetzung der einzelnen Teile des Drachens wie in einem 3D-Puzzle. Arbeitsintensiver Überprüfungsprozess aller Teile im Verbund: Notwendiger Aufwand zur Überprüfung der exakten Form und Passgenauigkeit.Gestaltung der künstlerischen Originaloberfläche entsprechend des Originalmodells mit unterschiedlichen kunsthandwerklichen Techniken der Metallbearbeitung.Die Spezialisten und Fachkräfte überprüfen jedes einzelne Bronzeteil bis ins Detail und können nur so die erforderliche Passgenauigkeit der Skulpturen gewährleisten.Temporäre Fundamente waren für die Montage von Pegasuskopf und –flügeln unabdingbar; zudem teilweise Vormontage der Stahlkonstruktion des Pegasustorsos und der –beine.Zeitversetzt begann auch der Aufbau der Stahlkonstruktion des Drachens: Stück für Stück in die endgültige Position.Statik und Gerüstbau waren besonders gefordert bei der Aufstellung des Pegasus auf dem Dome-Gebäude: somit aufwändige Überbauung, um Belastungen von vorneherein zu vermeiden.Der Pegasus-Körper mit Kopf und rechtem FlügelEndgültige und finale Formgebung am Pegasus-Körper. Anwendung traditioneller Treib- und MetallformgebungstechnikenFertiggestellte Skulptur Pegasus und DracheDer Pegasus im Vergleich mit deutschen Bauwerken.…und im Vergleich mit internationalen Bauwerken.
Der Garten gilt als Wellnessoase, Ruhepol, zweites Wohnzimmer, aber auch als Ort des ökologischen Eigenanbaus, als Kinderspielplatz, als Statussymbol – als Ausdruck von Kreativität sowie Selbstverwirklichung. Egal wie die Menschen ihre private Grünfläche nutzen und welche individuelle Bedeutung sie ihr zumessen, der Garten hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. So hat laut ARD jeder zweite Privathaushalt einen eigenen Garten und zwei Drittel aller Deutschen ab 14 Jahren arbeiten (zumindest hin und wieder) im Garten. In der Shell Jugendstudie 2015 halten immerhin 63 Prozent der Jugendlichen eine Familie für ihr Lebensglück erforderlich – und speziell Familien ist der Erholungswert von Gärten besonders wichtig. So unterschrieben beispielsweise in den letzten fünf Jahren ganze 45 Prozent der neuen Pachtverträge für Schrebergärten junge Familien mit Kindern (Quelle: ARD).
Der Gartentrend ist auch fruchtbar für die Wirtschaft. Im Garten- und Landschaftsbau verzeichnen Betriebe einen fast kontinuierlich steigenden Gesamtumsatz, der 2014 mit 6,84 Milliarden Euro einen neuen Höhepunkt erreichte. Regionale, bundesweite oder internationale Gartenschauen sind Besuchermagnete, die die veranstaltende Region städtebaulich, touristisch und ökonomisch aufwerten. Allein zur Bundesgartenschau (BUGA) 2015 fanden sich etwa 1,05 Millionen Besucher in der Havelregion ein. Und wie reagiert das Steinmetzhandwerk auf diesen Trend? Laut der letzten Konjunkturumfrage des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen für den Bundesverband der Deutschen Steinmetze (BIV) befindet sich die Gartengestaltung 2015 mit 2,6 Prozent des Gesamtumsatzes (der 197 befragten Betriebe) an vierter Stelle hinter Grabmal, Bau und Restaurierung. Zwar nimmt der Gartenbereich mittlerweile im steinmetzhandwerklichen Arbeitsfeld mehr Raum ein (2006: 1,5 Prozent), aber erlangt doch noch keine breite Aufmerksamkeit (Grabmal 2015: 64,9 Prozent). Wie sieht es mit der Beteiligung an Gartenschauen aus?
Steinmetze gestalten auf Gartenschauen heute vor allem zeitgemäße Friedhofskonzepte. Auf der BUGA 2015 waren 70 Mustergräber – Urnen-, Einzel- und Doppelgräber – ausgestellt. Die Gräber inspirierten, wie ein individueller Gedenkort aussehen kann. „Auf Bundesgartenschauen können Steinmetze schon vor einem akuten Trauerfall für das Thema Grab sensibilisieren“, sagt Sybille Trawinski, Geschäftsführerin des BIV. Das eigene Produkt präsentieren, Werbung machen, handwerkliches Geschick zeigen seien fruchtbare Möglichkeiten, die die Teilnahme an einer Gartenschau mit sich bringt.
So können Steinmetze den Gartentrend nutzen, um für das Thema Friedhof zu sensibilisieren. Denn der Friedhof soll heute auch Naherholungsort im Grünen sein, nicht nur Ort des Gedenkens. Spinnt man nun aber die Gedanken weiter, stellt sich doch die Frage, warum über den Garten auf den Friedhof aufmerksam gemacht wird, aber nicht explizit auf den Garten selbst? Gerade Naturstein im Garten sollte doch auch Thema sein. Ab dem 22. April 2016 werden auf der Landesgartenschau Bayreuth „Lebenssteine“ zu sehen sein. Skulpturen, die Lebensfreude widerspiegeln und den Gestaltern einen kreativen Raum geben sollen. Ein gutes Beispiel für die Einbindung von Steinmetzen außerhalb des Bereiches “Grabmalgestaltung”.
Erfahren Sie mehr zu den Chancen für Steinmetzen bei der Teilnahme an einer Gartenschau in STEIN im März 2016.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.