Jeden Monat präsentieren wir eine handwerklich wie gestalterisch gelungene Skulptur aus dem Handwerk der Steinmetze. Klicken Sie sich durch beeindruckende und kreative Werke aus den letzten zwölf Monaten, die wir in einer Bildergalerie zusammengefasst haben.
April 2015: Die 70 cm hohe Skulptur aus Mainsandstein von Steff Bauer. (Foto: Natursteinwerk Graser Bamberg)Mai 2015: Die Skulptur „Rigoletto“ von Mario P. Valdini. (Foto: Münster)Juni 2015: Handgefertigter Spiegel mit Diabas-Rahmen von Christof Göppner. Foto: KünstlerJuli 2015: Schale aus Auerkalk von Katja Stelljes. (Foto: Stefan Schmiedbauer)August 2015: Boot-Skulptur aus anröchter Sandstein von Christine Prinze. (Foto: Stahl + Stein)September 2015: Hexendenkmal in Eichstätt von Rupert Fieger. (Foto: Heinrich Stürzl)Oktober 2015: Eine Familienstele als Gartenskulptur von Kathrin Post-Isenberg. (Foto: Künstlerin)November 2015: „Sun Up“ von Günter Schinn. (Foto: Franziska Schinn)Dezember 2015: Der „Zeitstein“ von Steinmetzmeister Sebastian Langner auf dem Ottensteinplatz in Wittlich, Skulptur des Monats 2015. Jan MußweilerJanuar 2016: „Sternenhimmel“, eine hängende Skulptur aus Carrara Marmor und Blattgold, von Riccardo Atta. (Foto: Künstler)Februar 2016: „Wa(a)gnis Geometrie“, Figurenensemble aus Anröchter Grünkalkstein, von Ina Michalski. (Foto: Künstlerin)März 2016: Die Skulptur „Letzter Herzschlag“ aus Portokalk von Julia Dietrich auf dem Friedhof in Lauterhofen. (Foto: Künstlerin)
Wir zeigen Ihnen, wo es langgeht: Besuchen Sie die Panoramarunde am Bergisel in Innsbruck mit Einblicken in Geschichte und Natur
Er ist ein geschichtsträchtiger Ort: Der Bergisel in Innsbruck. Vor über zweihundert Jahren war der 746 Meter hohe Hügel Schauplatz der Tiroler Freiheitskämpfe. Heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel im Süden von Innsbruck mit grandiosem Panoramablick über die Landeshauptstadt und die Nordkette. Und hier, in Fußnähe der Bergisel-Schanze der Star-Architektin Zaha Hadid, beginnt beim Tirol Panorama der über zwei Kilometer lange Weg der Panoramarunde, die rund um den Bergisel verläuft. Für Nervenkitzel sorgt die verglaste Aussichtsplattform „Drachenfelsen“. Sie ragt hoch über der Sillschlucht hinaus.
Los geht’s gleich hinter dem Parkplatz am Tirol Panorama. Foto: SteinDie silberne Schlange immer im Blick: Der 50 Meter hohe Schanzenturm der Star-Architektin Zaha Hadid. Foto: SteinImposanter Ausblick auf das Stubai- und Wipptal von der verglasten Aussichtsplattform über der Sillschlucht. Foto: SteinSkulptur des Grödner Künstlers Aron Demetz. Foto: SteinErlebnispfad mit Natursteinen. Hier ein Stück Göflaner Marmor aus dem Vinschgau. Foto: Stein
Den Göflaner Marmor schätzten schon die Habsburger
Ein Sonnendeck aus Holz eröffnet Blicke auf das Wipptal. Als Highlights neben einer Skulptur des Grödner Künstlers Aron Demetz gelten verschiedene Gesteine aus den Tiroler Landesteilen. Zu jedem Stück gibt es Erläuterungen. Denn wer weiß schon, dass der Göflaner Marmor aus dem Naturpark Stilfserjoch einer der höchst gelegenen Marmorbrüche Europas ist und dass die Habsburger dieses weiße Gold aus den Alpen besonders schätzten?
Ein schönes Ziel für den Familienausflug
Die Panoramarunde eignet sich als Spaziergang für die ganze Familie. Planen Sie für die Strecke rund 50 Minuten ein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken!
Nach über fünfjähriger Bauzeit ist das Münchner Gärtnerplatztheater wiedereröffnet. Die Arbeiten am Jurakalksteinboden übernahm eines der größten Verlegebetriebe in Deutschland.
Nach über fünfjähriger Bauzeit ist das Münchner Gärtnerplatztheater wieder eröffnet. Mit ca. 122 Millionen Euro ist der Bau zwar deutlich teurer als geplant, aber die sanierten und neugebauten Räume werden bereits jetzt als „theatralischer Traum“ gefeiert.
Das Münchner Bauamt legte vor allem Wert auf den Erhalt von historischem Material, sodass man für das Gärtnerplatztheater einen ausgewählten Restaurator engagierte. Auch den Originalboden aus Jurakalkstein-Platten und Carrara-Marmor-Elementen im Pausenfoyer versuchte man beizubehalten. Die Verlegearbeiten übernahm Fliesen Röhlich aus Wendelstein bei Nürnberg. „Die Arbeit im Gärtnerplatztheater war eine Herausforderung für uns“, berichtet der Technische Leiter Martin Panzer. Schließlich sei der Jurakalkstein recht porös, sodass nur 20 Prozent der originalen Platten wiederverlegt werden konnten. Aufgrund des historischen Wandgemäldes im Pausenfoyer durften zudem keine Leisten verbaut werden.
Der Boden des Pausenfoyers vom Gärtnerplatztheaters in München ist aus Jurakalkstein-Platten und Carrara-Marmor-Elementen. Foto: Christian POGO ZachWegen dem Wandgemälde im Gärtnerplatztheater konnten keine Leisten am Boden angebracht werden. Foto: Christian POGO Zach
Über die Firma Fliesen Röhlich
Die Jurakalksteinplatten im Eingangsbereich des Gärtnerplatztheaters übernahm ebenfalls die Firma Fliesen Röhlich. Allerdings handelt es sich hier um komplett neues Material.
Das Video gibt Einblick in die Bauphasen des Gärtnerplatztheaters:
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Das familiengeführte Unternehmen Fliesen Röhlich aus Wendelstein bei Nürnberg gibt es seit 1971. Mit 270 Fliesen- und Natursteinlegern gehört es zu den größten Verlegebetrieben in Deutschland. Ein Viertel der 650 Bauprojekte pro Jahr setzt Fliesen Röhlich mit Naturstein um. Ein Erweiterungsbau am Hauptstandort der Firma soll neuen Raum für Arbeitsplätze schaffen – die Fassade wird aus Naturstein sein.
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