Sopro-Kurse hoch im Kurs

Stein Magazin
u. a. das Verlegen von Fliesen und großformatigen Platten sowie der Einbau von Duschflächen

Sopro-ProfiTag

Die Sopro-ProfiAkademie hat ihr umfangreiches wie vielseitiges Seminarprogramm für das zweite Halbjahr 2018 vorgestellt

 

Zehn Jahre gibt es die Profi-Akademie des Wiesbadener Bauchemie-Spezialisten Sopro bereits; seitdem haben über 200.000 Teilnehmer, vom Fachhandwerker bis zum Bau-Sachverständigen, das breite Spektrum von ca. 6.000 Veranstaltungen besucht. Dieser Erfolg beflügelt: Auch im zweiten Halbjahr 2018 bietet Sopro ein umfangreiches, um diverse Themenblöcke erweitertes Seminarprogramm.
Die wohl gesuchteste Veranstaltung des Winterhalbjahrs, der Sopro-ProfiTag, findet wegen der konstant hohen Nachfrage auch 2018 an zwei Terminen statt: Am 20. und 22. November wartet auf die Besucher ein spannender Mix mit Vorführungen aus der anwendungstechnischen Praxis und diversen Gastvorträgen. Dieses Jahr sprechen unter anderem Fliesen- und Mosaiklegemeister Volker Schwenk, der Bau- und Ingenieursrechts-Experte Goetz Michaelis sowie Psychologin Monika Matschnig, ihres Zeichens eine Expertin für Körpersprache und Wirkungskompetenz.

Eine breite Kurspalette zu Basis-Themen

Die bewährten, großenteils mit einschlägigen Systempartnern durchgeführten  Handwerker-Seminare und -Workshops wenden sich gezielt an Teilnehmer mit technischem Hintergrundwissen oder einer einschlägigen Ausbildung, zum Beispiel Fliesen- und Estrichleger, Maurer, Steinmetze oder Spezialisten für Garten- und Landschaftsbau. Für sie gibt es eine breite Palette an Kursen zu Basis-Themen: unter anderem zum Verlegen von Fliesen, Mosaiken und großformatigen Platten, zum Einbau von Duschflächen, Badewannen und Wellnessanlagen, zu Trockenbaukonstruktionen und Abdichtungen, aber auch zur Aufarbeitung rechtlicher Fragen und Reklamationen. Auch neue Schwerpunkte wurden mit ins Programm aufgenommen: Bad- und Küchensanierung sowie Bodenflächen mit keramischen Belägen (15.11., Wiesbaden), Bewegungsfugen fachgerecht ermitteln und herstellen (30.10., Wiesbaden) sowie fachgerechtes Fräsen von Estrichgründen (23.10., Wangen).

Für alle, die mit dem Gewerk Fliesen zu tun haben, wird an drei verschiedenen Standorten eine Abendveranstaltung angeboten, die sich mit der Neuordnung der Abdichtungsnormen (DIN 18531, DIN 18534, DIN 18535) beschäftigt; im Anschluss können sich die Teilnehmer bei einem Abendessen mit den Sopro-Experten austauschen (18.10. Eching, 23.10. Erkner, 24.10. Rostock).
Die Wiesbadener Planer- und Sachverständigenseminare, bei denen Referenten aus der Branche über neueste Erkenntnisse aus der Theorie und Praxis des Fliesenverlegens berichten, finden an drei Terminen statt: Am 29.11. geht es um das fachgerechte Planen und Bauen von Schwimmbädern. Mit Nassräumen in Gebäuden beschäftigt sich das Seminar am 30.1.2019. Das Abdichten von Außenflächen und deren Befestigung mit Platten und Steinen steht im Fokus der Veranstaltung vom 6.2.2019.

Interaktive Sopro-Kurse auch online

Keine weite Anreise erfordert die Teilnahme am interaktiven Sopro Webinar am 10.12. von 18 bis 19 Uhr: Übers Internet erhalten Interessierte vertiefende, ausführliche und praxisorientierte Informationen zum aktuellen Sopro-Newsletter „4 Seiten – Das 4×4 der Bauchemie“. Die Chatfunktion des Online-Angebots macht es möglich, sich während des Webinars auch direkt mit den Sopro-Spezialisten auszutauschen.
Weitere Informationen zu sämtlichen Veranstaltungen finden sich im ausführlichen Seminarprogramm der Sopro ProfiAkademie, das unter www.sopro-profiakademie.de heruntergeladen werden kann. Auf der gleichen Website steht auch der Download-Link für das Anmeldeformular. Anmeldeschluss für sämtliche Veranstaltungen ist jeweils 14 Tage vor Seminarbeginn.

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Quarzplatten bei Gastronomie-Awards

Stein Magazin

Bereits zum siebten Mal in Folge ist das spanische Unternehmen Cosentino Partner der „World’s 50 Best Restaurants Awards“. Mit seinen Marken Silestone und Dekton liefert Cosentino hochwertige Küchenarbeitsplatten für die Verleihung, die am 5. April 2017 in Melbourne stattfinden wird.

Das spanische Familienunternehmen Cosentino vertreibt und stellt Küchenarbeitsplatten mit einzigartigem Design her – mit Fokus auf die Haute Cuisine und die Gastronomie. Im Rahmen der Verleihung der 50 besten Restaurants der Welt 2017 agiert die Firma als offizieller Lieferant der Küchenarbeitsplatten für die Kochshows und Sponsor für den Preis für das nachhaltigste Restaurant. Zudem können Muster der Cosentino-Platten in den Showrooms betrachtet werden.

Cosentino-Silestone Kitchen - Eternal Marquina
Für die Awards in Melbourne stellt Cosentino die Silestone Eternal Marquina Arbeitsplatten zur Verfügung. (Foto: Pilar Navarro)
Cosentino - Silestone Kitchen - Eternal Calacatta Gold
Cosentino stellt edle und stilvolle Küchenarbeitsplatten aus Granit und Quarzstein her, … (Foto: Pilar Navarro)
Cosentino_Silestone Kitchen - Eternal Serena
… die zudem widerstandsfähig und pflegeleicht sind. (Foto: Pilar Navarro)

Der Spezialist für Quarzoberflächen

Die Awards wurden insgesamt 13 Jahre lang in London und 2016 in New York organisiert. Zum 15. Jubiläum findet die Veranstaltung erstmals in Australien statt. Am 5. April 2017 werden sich im historischen Royal Exhibition Building in Melbourne, gemeinsam mit Gastronomieexperten, Influencern und bedeutenden internationalen Medien, die berühmtesten und angesehensten Chefköche und Restaurants der Welt zusammenfinden.

Mit Dekton präsentiert sich der Spezialist für Quarzoberflächen auf den „World’s 50 Best Restaurants Awards“ mit Küchenarbeitsplatten aus besonderem Material. Bei der Produktion von Quarzplatten wird Dekton, eine Kombination von Rohmaterialien, eingesetzt, das mit Hilfe der Sinterpartikel-Technologie hergestellt wird. Dabei entsteht ein Werkstoff, der resistent ist und sowohl Innen als auch Außen eingesetzt werden kann.
Mit der weltweit führenden Marke im Bereich Quarzoberflächen für Küchen und Bäder stellt Cosentino mit Silestone Eternal Marquina hochwertige und elegante Arbeitsflächen bereit, die durch die Award-Teilnahme in den vergangenen sechs Jahren eine bedeutende Rolle in der internationalen Haute Cuisine übernommen haben. Durch den 90-prozentigen Quarzanteil ist das Material besonders widerstandsfähig und eignet sich durch ihren bakteriostatischen Hygieneschutz optimal für den Einsatz in Hygieneräumen.

Erfahren Sie mehr über Cosentino und seine Produkte.

Wann ist ein Stein fairtrade?

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Der Ruf nach fair produzierten und gehandelten Natursteinen wird immer lauter. Doch wie lässt sich nachweisen, ob ein Stein tatsächlich unter fairen Bedingungen hergestellt wurde oder nicht? Und wer entscheidet, ob ein Siegel vertrauenswürdig ist?

Die Natursteinindustrie in Europa kämpft seit vielen Jahren gegen die Konkurrenz aus China und Indien an. Ein Kampf, der zum Scheitern verurteilt ist? Betrachtet man die Entwicklung der letzten 20 Jahre, so besteht kaum mehr ein Zweifel daran, dass die europäische Natursteinindustrie der Globalisierung zum Opfer fällt. In den 1980er-Jahren erreichten die ersten industriell gefertigten Steine aus Indien den Markt. Seitdem steigt die Produktion rasant an. Kein Wunder, schließlich locken die Asiaten mit günstigen Preisen. Doch auf wessen Kosten? Wie ist es möglich, das gleiche Produkt so viel billiger auf den Markt zu bringen?

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Nicht in allen chinesischen steinverarbeitenden Fabriken werden die Kriterien zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz eingehalten. (Foto: Fair Stone e. V.)
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1996 wurden in China etwa 7,5 Millionen Tonnen Naturstein produziert. Rund 20 Jahre später liegt das Land mit 42,5 Millionen Tonnen auf dem ersten Platz der Natursteinproduzenten.
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„Ein fair produzierter Naturstein ist ein Stein, bei dessen Gewinnung und Bearbeitung die Grundformen des Arbeitsschutzes, die ILO-Konventionen, eingehalten werden.“ Reiner Krug, DNV (Foto: DNV)
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Global werden heute fast sechs Milliarden Euro mit fair gehandelten Produkten umgesetzt. Fairtrade ist auch in der deutschen Gesellschaft angekommen und profitiert vom Trend zu bewussterem Konsum.
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„In dem Moment, in dem sich ein Kunde mit Naturstein beschäftigt, sollte er eine gewisse Investitionsbereitschaft mitbringen.“ Michael Senn, Steinmetz- und Steinbildhauermeister (Foto: Michael Senn)

Auch das Thema Kinderarbeit taucht in diesem Zusammenhang immer wieder auf und wird besonders in den letzten Jahren heiß diskutiert. Aus persönlichen Quellen habe Reiner Krug, DNV-Geschäftsführer, erfahren, dass es Kinderarbeit in Indien leider tatsächlich gibt. „Wobei sich die Frage stellt, ob die Steine, die nach Deutschland exportiert werden, mithilfe von Kinderarbeit produziert wurden.” Das Thema Kinderarbeit wurde in den letzten Jahren extrem hochgespielt, dabei solle man grundsätzlich über die Arbeitsbedingungen in asiatischen Steinbrüchen sprechen, so Krug. Doch wie lässt sich nachweisen, ob ein Naturstein tatsächlich unter fairen Bedingungen hergestellt wurde oder nicht? Mittlerweile gibt es mehrere Organisationen, die die Produktionsbedingungen prüfen. Das Problem: Welche Organisation ist glaubwürdig? Und wer entscheidet, ob ein Siegel vertrauenswürdig ist?

Auch der Gesetzgeber sollte hier für mehr Klarheit sorgen, so Krug: „Es ist wichtig, dass die Politik eine Vorgabe für die Zertifizierung von Natursteinen macht.“ In einigen Bundesländern gab es bereits erste Anläufe, Grabsteine aus Kinderarbeit vom Friedhof zu verbannen. Städte und Kommunen konnten selbst entscheiden, ob sie eine Nachweispflicht über die Herkunft eines Grabsteins einführen. Doch die neue Vorschrift in der Friedhofssatzung der Landeshauptstadt wurde vom Ersten Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) schon kurze Zeit später für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt. Es fehle eine allgemeine Auffassung, welche der vorhandenen Zertifikate für faire Steine als vertrauenswürdig gelten könnten.

Seit dem 1. Mai 2015 dürfen auf Friedhöfen in Nordrhein-Westfalen Grabsteine aus Ländern mit Kinderarbeit nur mit einem Siegel von einer anerkannten Zertifizierungsstelle aufgestellt werden. Anders als in Baden-Württemberg knüpft NRW den Nachweis an bestimmte Kriterien beziehungsweise Siegel. Die Bringschuld der Zertifizierungen könne man allerdings nicht auf den kleinen Steinmetz abwälzen, meint Reiner Krug: „Es ist für den einzelnen Anbieter von Grabsteinen unmöglich, diesen Nachweis zu leisten. Man müsste schon viel früher, also schon beim Import der Steine am Zoll, den Nachweis verlangen.“

Trotzdem sollten die Steinmetze einer flächendeckenden Einführung von Naturstein-Zertifizierungen aufgeschlossen und positiv gegenüberstehen: „Es ist sehr wichtig, dass wir das Thema Kinderarbeit endgültig vom Tisch bekommen“, so Krug. Auch für das Geschäft sind die zertifizierten Steine eine echte Chance. Betrachtet man die Entwicklung des Umsatzes von Fairtrade-Produkten in Deutschland von 1993 bis 2015, ist eine exponentielle Steigerung zu erkennen.

Mehr zum Thema „Fairer Natursteinhandel“ erfahren Sie in STEIN im September 2016.