Zukunftsstrategien

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Inwiefern verändert Corona Ihr Business? Was ist Kunden jetzt wichtig? Welche Geschäftsfelder boomen? Foto: Unsplash

Inwiefern verändert Corona Ihr Business? Was ist Kunden jetzt

Das Jahr 2020 war für Unternehmer*innen eine Belastungsprobe. 2021 werden die Herausforderungen nicht kleiner. Wie sich die Märkte verändern, und was strategisch jetzt wichtig ist.

Inwiefern verändert Corona Ihr Business? Was ist Kunden jetzt wichtig? Welche Geschäftsfelder boomen? Foto: Unsplash
Inwiefern verändert Corona Ihr Business? Was ist Kunden jetzt wichtig? Welche Geschäftsfelder boomen? Foto: Unsplash

Jedes Unternehmen braucht ein strategisches Gesamtbild. Ein Wohin (Vision), ein Warum (Mission) und die passende Werte. Stellen Krisen die Rahmenbedingungen auf den Kopf, müssen Unternehmen ihre Strategie überprüfen. Für 2021 stehen, befeuert durch die Pandemie, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zeichen auf Umbruch.

Soziale und ökologische Verantwortung rücken für Kaufentscheidungen stärker in den Vordergrund. „Nachhaltigkeit wird das nächste Digital“, erklärt Tanja Reilly, Business Development Manager bei der Ökorating-Agentur EcoVadis auf dem BME-Sustainability Summit im Oktober 2020 gegenüber Einkäufern aus der Industrie. Corona sieht Tanja Reilly als Trendbeschleuniger: „Die Pandemie hat das Krisenbewusstsein geschärft und macht den Wandel vielerorts erst möglich.“

Nicht nur bei Industriekunden, auch für Verbrauchern hat Corona den Blick auf die Welt verändert. Trendforscher meinen, der Wandel sei von Dauer und werde nicht wieder verpuffen. Künftig geht es in den Märkten um Vertrauen, Sicherheit, Verbundenheit, Offenheit, Reputation und Resonanz. Transparenz und Nachvollziehbarkeit werden zu entscheidenden Merkmalen im Wettbewerb.

Ein Beispiel von vielen: das aktuell in der Bundesregierung diskutierte Lieferkettengesetz, das Unternehmen für die Konsequenzen in Bezug auf Menschenrechte durch Abbau und Produktion von Rohstoffen in ihrer Lieferkette in die Verantwortung nimmt. Auch wenn KMU von der Gesetzesnovelle juristisch zunächst nicht betroffen sein werden: Die Aufmerksamkeit für die soziale und ökologische Verantwortung für Bezugsquellen ist da und wird auch am Handwerk nicht vorübergehen.

Marktforscher sehen dadurch neue Möglichkeitsräume: Globale Zusammenhänge und Abhängigkeiten sind den Kunden wichtig. Klare, regionale Bezüge werden wichtiger.

Lesen Sie mehr zum Thema in der STEIN 12/20.

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Skulptur des Monats: Pastry Art

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Diana Kasko ist studierte Architektin und Hobby-Bäckerin. Mit ihren essbaren Skulpturen „Pastry Art“ vereint sie Beruf und Leidenschaft. Dass die Süßspeisen täuschend echt nach Baumaterialien aussehen, liegt auch an der fotografischen Tätigkeit der Ukrainerin.

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November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
Marc-Reist-Globo-Uopvo-Marmor-Skulptur
Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
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So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
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Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
Skulptur-des-monats-gabriele-berger

„Chocolate Block“

Einer ihrer von Stein inspirierten Kreationen ist der „Chocolate Block“: Außen Steinoptik – innen Biskuit, Schokoladen-Creme und zwei Mousse-Sorten. „Der Kuchen ist einer meiner Lieblingsrezepte!“, erklärt Diana Kasko.

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Weitere Informationen

 

Für die äußere Form verwendet sie bei einigen Rezepten selbst entworfene Silikon-Backformen. Auch hier adaptiert die Künstlerin ihr Wissen aus der Baubranche: „Ich habe als Architektin und gearbeitet und 3-D-Modelle gebaut. Als ich angefangen habe, Patisserie zu machen, wollte ich dem Backen etwas Neues hinzufügen. Ich habe festgestellt, dass das Erscheinungsbild genauso wichtig ist wie der Geschmack.“

Weitere Informationen und Rezepte finden Sie auf www.dinarakasko.com.

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

German-Design-Award-Stone-Plant-Sculpture
November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
Marc-Reist-Globo-Uopvo-Marmor-Skulptur
Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
Play Panca 3_Screenshot cyrcus.it
So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
Saeule-Rucker_5
Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
Skulptur-des-monats-gabriele-berger

Praxisvorführung im Steinbruch

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die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)

Am 21. September findet im Steinbruch Epprechstein von 11 bis 14 Uhr eine praktische Vorführung der Untersuchungsmethoden für die Steinbrucherkundung aus dem EU-geförderten Projekt „Sustamining“ statt.

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José Luis Fernández (links) und Avelino Tirado vom Technologiezentrum Aitemin erheben Daten, die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)
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Mittels Bodenradar (GPR) werden räumliche Darstellungen des Steinbruchs ermöglicht und abbauwürdige Bereiche lokalisiert. (Foto: Julia Wolpert)
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Obwohl das System seit über 30 Jahren zur Erkundung von Untergrundstrukturen im Einsatz ist, wurde durch die Verbesserung der Geräte erst jetzt eine Anwendung im Steinbruch möglich. (Foto: Julia Wolpert)

Zum Aufgabenbereich der Initiative zählt unter anderem die Entwicklung einer neuen Technologie zur selektiven Nutzung der Gesteinsvorkommen unter Beachtung von Qualitätsanforderungen an das Produkt und den Bedarf. Darüber hinaus wird diese neue Methode zur Entwicklung und Nutzung neuer Steinbrüche eingesetzt. Hier soll die Qualitätskontrolle durch zerstörungsfreie geophysikalische Methoden ermöglicht werden. Geostatistische Auswertungen dienen zur Abschätzung von Naturstein-Reserven.

Ziel des Projekts ist es, den selektiven und nachhaltigen Abbau von Naturwerkstein zu fördern und zu erleichtern. Mit dem Projekt sollen Prüfmethoden zur zerstörungsfreien Erkundung von Steinbrüchen und die dreidimensionale Erfassung von abbauwürdigen Steinvorkommen entwickelt werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie können sich per E-Mail an info@natursteinverband.de für die Praxisvorführung anmelden.

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt.