125 Jahre Franz Carl Nüdling Basaltwerke

Franz Carl Nüdling Basaltwerke feiert 125. Jubiläum. Der Hersteller von Naturstein- und Betonbaustoffen wurde 1893 von Franz Carl Nüdling gegründet.

Bis heute handelt es sich bei der Unternehmensgruppe um ein mittelständisches Familienunternehmen. Das Portfolio umfasst Produkte für den Garten- und Landschaftsbau, Wandbaustoffe sowie Lärmschutzwände.

Neue Schwerpunkte

Zu den ersten Produkten gehörte der handgemachte Eisenbahnschotter aus dem Vulkangestein Phonolith, hergestellt im Phonolith-Steinbruch Hessen.

In zweiter Generation begann in den 1920ern der Abbau und die Aufbereitung von Basalt in (Edel-)Splitten, Sanden und Schotter für den Straßen-, Wege- und Betonbau. Die Geschäftsführung des neuen Werks Basaltwerk Billstein/Seiferts übernahmen die beiden Söhne August und Richard Nüdling. Mit der Übernahme ging auch der Einstieg in die Produktion von Asphaltmischgut und Betonelementen einher. Später verlagerte sich der Produktionsschwerpunkt auf Pflaster und Gartenmauersysteme. In den 50ern wurde dieses Segment mit der Übernahme des Steinbruchs in Suhl/Hasselstein vergrößert.

Industrielle Fertigung

Zwischen 1966 und 1991 wuchsen die Kapazitäten mit der Umstellung auf die industrielle Fertigung und das Unternehmen wuchs überregional. Zudem wurden weitere Geschäftsfelder wie Fertigteil- und Schallschutzbau erschlossen.

In der ersten Hälfte der 1990er-Jahre boomte die deutsche Wirtschaft – FCN errichtete neue Betriebsstätten in Fambach und Wandersleben. Durch die Übernahme der Firma MBN in Mühlhausen und die Erschließung weiterer Produktionsstätten wurde das Produktportfolio unter anderem durch Bordsteine erweitert.

Ab 1991 fand durch den Geschäftsführer Peter Nüdling eine Neustrukturierung des Unternehmens statt. Daraus gingen drei Geschäftsbereiche hervor, welche seit 1999 als drei Gesellschaften unter dem Dach der Franz Carl Nüdling Basaltwerke operieren. Heute ist Bernhard Pilz Geschäftsführender Gesellschafter der Holding.