Bäderbau – Der Stein im Dezember 2023

Stein Magazin
Coverbild: Agrob Buchtal
Coverbild: Agrob Buchtal

In der Bäder- und Spa-Ausgabe zeigen wir handwerklich und architektonisch anspruchsvolle Schwimmbäder und Wellnessbereiche. Das Schwaketentbad in Konstanz beeindruckt durch das harmonische Zusammenspiel der keramische Fliesen im gesamten Innenbereich. Und anhand des Spas im Südtiroler Hotel Plunhof erfahren Sie, warum Silberquarzit so gut für Nassbereiche geeignet ist. Lesen Sie außerdem, was das Jahr 2024 wirtschaftlich für die Branche bringen wird.

Was bringt das kommende Jahr? Womit kann die Steinbranche rechnen? Die Leitplanken scheinen erst einmal gesetzt. Bereits im ersten Halbjahr 2023 waren die Auftragseingänge im Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel eingebrochen. Und die Zeichen stehen auch 2024 im Baugewerbe nicht auf Erholung. Selbst wenn sich die Inflation langsam auf ein erträgliches Maß einpendelt, hat Deutschland noch mit hohen Energiepreisen und einem unaufhaltsamen Fachkräftemangel zu kämpfen. Da heißt es für Unternehmer, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Unsere Autorin Annette Mühlberger beleuchtet die wirtschaftliche Lage am Bau und zeigt, wie Handwerksunternehmen in diesen schwierigen Zeiten gute zukunftsweisende Entscheidungen treffen. Lesen Sie mehr dazu ab Seite 36.

Die wirtschaftliche Lage am Bau

Dass auch Deutschlands Schwimmbäder mit den hohen Energiepreisen und dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben, wundert nicht. Doch gerade dann rücken Qualität und handwerkliche Kunst besonders in den Fokus von Kunden und Verarbeitern. Eindrucksvolle Beispiele dazu zeigen wir in dieser Bäder- und Spa-Ausgabe. Ab Seite 6 führt uns unsere Autorin Anne Fischer nach Konstanz ins neue Schwakentenbad. Die Badelandschaft unter dem skulptural gefalteten Dach ist vom harmonischen Zusammenspiel der Keramikfliesen von Agrob Buchtal geprägt.

Der Spa-Bereich im Südtiroler Hotel Plunhof ist üppig mit Silberquarzit ausgestattet. Lesen Sie ab Seite 22, warum dieser Stein sich so gut für den Schwimmbadbau eignet.

Deutschlands Schwimmbäder

Trotz aller Krisen und wenig verheißungsvoller gesamtkonjunktureller Prognosen konnte die STEIN-Redaktion auf ihren Messebesuchen in Verona und Bologna eine gute Stimmung erleben. Das macht Mut. Nach schwierigen Pandemie-Zeiten ist das Bedürfnis der Branche, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen, nach wie vor hoch. Sowohl die Marmomac als auch die Cersaie konnten sich daher über wachsende Aussteller- und Besucherzahlen freuen. Eindrücke von unseren ausführlichen Messebesuchen bekommen Sie ab Seite 46.

Das Heft ist hier im Shop erhältlich.

In der November-Ausgabe von STEIN beschäftigen wir uns mit der zeitgemäßen Formensprache von sakralen Räumen. Alles zur Grabmal- und Sakralausgabe hier. 

Viel Spaß bei der Lektüre von STEIN wünscht Ihnen

Ihre Steinredaktion

Messe-Eindrücke

In der Bäder- und Spa-Ausgabe zeigen wir handwerklich und architektonisch anspruchsvolle Schwimmbäder und Wellnessbereiche. Das Schwaketentbad in Konstanz beeindruckt durch das harmonische Zusammenspiel der keramische Fliesen im gesamten Innenbereich. Und anhand des Spas im Südtiroler Hotel Plunhof erfahren Sie, warum Silberquarzit so gut für Nassbereiche geeignet ist. Lesen Sie außerdem, was das Jahr 2024 wirtschaftlich für die Branche bringen wird.

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Fit für die VOB/A: Seminar am 26. Juni 2018 in Lübeck

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Vor der Sommerpause bietet die Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein der IHKs und HWKs noch ein Seminar an, das sich mit Ausschreibungen und Angeboten auf Grundlage der aktuellen Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) beschäftigt.

Referent Oliver Schubert, Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Leiter Fachgruppevergabe und Vertragswesen, wird die aktuellen Regelungen anhand der Formblätter des Vergabehandbuchs für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) zugrunde legen. Das Seminar richtet sich sowohl an Vergabestellen als auch an (Bau-)Unternehmen, die bereits im öffentlichen Markt aktiv sind, Fehler in Angeboten vermeiden und sich erfolgreicher an Ausschreibungen beteiligen wollen. Weitere Inhalte des Seminars betreffen die Rechtsgrundlagen des VOB-Vergabeverfahrens 2018, insbesondere das Landesrecht Schleswig-Holstein. Die Wahl der Vergabeart bzw. die Voraussetzungen für den Beginn des Verfahrens sind ebenso Thema wie der Ablauf des Verfahrens. Dazu gehören die Bekanntmachung und Vergabeunterlagen, Form und Inhalt der Angebote, Fristenplanung und -berechnungen, Prüfung und Wertung der Angebote sowie Informations- und Dokumentationspflichten.

Das Seminar findet am Dienstag, den 26. Juni 2018 von 10 bis 17 Uhr in der Handwerkskammer Lübeck statt.

Die Teilnahmegebühren betragen 150 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen aus Schleswig-Holstein und 190 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen außerhalb des Bundeslandes und der öffentlichen Hand sowie Vergabestellen. Seminarunterlagen und Verpflegung sind im Preis enthalten.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind auf der Website der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein zu finden: www.abst-sh.de.

Europäisches Stein-Festival 2015

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Das europäische Stein-Festival fand 2015 in Straßburg statt. Vom 26. bis 28. Juni machten etwa 120 Steinmetze und -bildhauer aus 15 Ländern den Vorplatz der berühmten Kathedrale zu ihrem Arbeitsplatz. Zum Thema “Die Botschaft der romanischen Baumeister und der rheinischen Mystik” hauten sie Skulpturen aus Sandstein, die später ersteigert werden konnten.

Straßburg bot die perfekte Kulisse für die Arbeit am Naturstein, aber auch für die Nachwuchsarbeit. Denn im belebten Touristenort Straßburg fanden auch viele junge Leute ihren Weg zu den traditionellen Handwerkern. Martina Hartwich-Wolf von der Kunstgießerei Strassacker, Partner des Festivals, glaubt: “Gerade bedingt durch die Aufgabenstellung und deren Realisation haben einige junge Menschen Interesse an diesem Beruf gefunden.” Von Totenköpfen über Reliefs und Konsolen bis hin zu Fabelwesen reichten die Umsetzungen des Themas aus einem jeweils 20 x 30 x 30 cm großen Sandstein.

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Die Gewinner mit ihren Arbeiten. Foto: Konrad Lenz
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Weitere Impressionen vom Stein-Festival in Straßburg. Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Kunstgießerei Straßacker präsentierte die Vielfalt der Möglichkeiten der Verbindung von Bronze und Naturstein. Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz

Die besten Arbeiten unter den Skulpturen von Lehrlingen, Gesellen oder Meistern auf dem Stein-Festival in Straßburg wurden ausgezeichnet. Die Gewinner sind:

Milleniumspreis der Stadt Straßburg:
Ongky Wijana, Bali.

Meister:
1. Philippe Smith, Kanada
2. Danny Barber, Kanada
3. Nicolas Helmer, Frankreich

Steinmetzlehrlinge:
1.  Martin Kuster, Straßburger Münsterbauhütte / Frankreich
2. Dimitri Marquet, Frankreich
3. Lucas Finance, Frankreich

Steinbildhauerlehrlinge:
1. Gwendoline Barré, Frankreich
2. Tomas Petukauskas, Litauen
3. Richard Bossons, England