Die Meisterstücke des Jahrgangs 2019 aus Wunsiedel


Stein Magazin

Sechs Teilnehmer haben im Steinzentrum Wunsiedel Teil I der Meisterprüfung erfolgreich abgelegt. STEIN zeigt die Meisterstücke.

Doreth, M.
Couchtisch aus Postaer Sandstein von Maximilian Doreth (L x B x H in cm: 77,8 x 89,8 x 37)
Einwich, J.
Eingangsportal aus Flossenbürger Granit (Kopfstück) und Kösseine Granit (Pfeiler) von Johannes Einwich, (83 x 40 x 102,5, Kopfstück)
Göke, F.
Couchtisch aus Anröchter Kalksandstein von Falk Göke (L x B x H in cm: 120 x 60 x 50)
Kuchenreuther, J.
Gartenliege aus Kösseine Granit von Johannes Kuchenreuther (L x B x H in cm: 220 x 60 x 63)
Liedtke, J.
Maßwerk auf gespannter Fläche aus Schönbrunner Sandstein von Jonathan Liedtke (L x B x H in cm: 49,5 x 49,5 x 11,9)
Rauch, M.
Skulptur „Die Begegnung“ aus Flossenbürger Granit von Markus Rauch (L x B x H in cm: 25,2 x 66,2 x 198,2, ein Teilstück)

Die komplette Meisterprüfung legen die Schüler am Steinzentrum im Zeitraum der Technikerausbildung ab. Im ersten Jahr absolvierten sie die Teile III und IV. Teil I der Meisterprüfung mit Meisterprüfungsprojekt, Fachgespräch und Situationsaufgabe fand in den Werkstätten des Europäischen Fortbildungszentrums für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk statt. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Alle Meisterschüler haben Projekte aus einheimischen Gesteinen geschaffen. Die Bildergalerie zeigt die Meisterstücke in alphabetischer Reihenfolge.

Infos zum Meister im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Wunsiedel finden Interessierte auf der Seite des EFBZ.

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Marmomac wie ein Labor für Designer

Stein Magazin
sondern auch kommendes Jahr auf der Messe in Mailand. Foto: Friederike Voigt

Sind es die Menschen, die eine Stadt ausmachen, oder die Architektur? „Beides“, ist sich der Bildhauer und Architekt Craig Copeland sicher. Deshalb hat er für das Thema „Soul of the City“ im Italian Stone Theatre auf der Marmomac 2017 ein Werk kreiert, was beides vereint.

Auf einer Fläche von 4 x 4 Metern hat er zwei Wände aus jeweils 40 in sich gewundenen Platten aus Carrara Marmor und iranischem Grünschiefer aufgestellt, die sich wie zwei Hände ineinander verschränken. Entstanden ist ein Hohlraum, in dem sich Messebesucher auf Natursteinbänken ausruhen können.

„Meine Idee wurde auch dadurch beeinflusst, dass Südkoreas Hauptstadt Seoul sich als ‚City of the future’ bezeichnet. Das hat mich nachdenken lassen über die koreanische Flagge, die so einen wunderbaren Kreis in der Mitte aufzeigt. Wie Ying und Yang“, so Copeland. Die Balance hat er in sein Kunstwerk „Embrace“ übertragen. Kein Wunder, dass er die Marmomac als ein Labor für Designer beschreibt.


Daten über das Kunstwerk:

Architekt: Craig Copeland

Materiallieferant: Ca`D`Oro

Material: Bianco Carrara, Verde Picasso, Fantastic Black

Denkmalpfleger der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg haben ein neues Bildgebungsverfahren entwickelt, mithilfe dessen die Beschaffenheit von Naturstein nicht-invasiv ermittelt werden kann. (mehr …)