Es ist Gartenjahr in der Schweiz

Stein Magazin
Wasser

Bereits seit Anfang April werden in der gesamten Schweiz viele Veranstaltungen zum Thema „Raum für Begegnungen“ angeboten. Zentraler Aspekt des Gartenjahres ist der zunehmende Siedlungsdruck und der bestehende Bedarf an Gärten und Freiräumen. „Die Gesellschaft muss Verantwortung für die wertvollen Grün- und Freiräume in den Siedlungsgebieten übernehmen: Je dichter die Häuser stehen, desto wichtiger sind die Gärten, Wiesen und Parks dazwischen. Sie schaffen Lebensqualität, stiften Identität und bieten Raum für die Natur. Zentral für langfristig erfolgreiche, positive Planungen sind eine aktive und bewusste Beteiligung der Bevölkerung und der frühzeitige Beizug von Fachleuten“, so die Veranstalter. Naturstein spielt dabei eine wesentliche Rolle.

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Hochwasserschutz am Aabach in Uster: Die linksufrig beim Zellweger-Areal an den Bach angrenzenden Quartiere benötigen einen besseren Schutz vor Überschwemmungen. Ein Projekt des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) verbessert den Hochwasserschutz. Foto: SHS/Sebastian Heeb
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Solothurn ist mit der schönen historischen Altstadt und dem reichen, lebendigen Kulturangebot ein attraktiver Wohnort. Die zahlreichen Restaurants und Bars entlang der Aareufer verströmen ein mediterranes Flair und ein dolce vita-Lebensgefühl. Foto: SHS/Tobias Dimmler
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Die Flusslandschaft der Aire im Kanton Genf wurde auf vorbildliche Art und Weise umgesetzt und erhielt dafür 2012 den Schulthess Gartenpreises. Hier ist die Landschaft bei Certoux zu sehen. Foto: Atelier Descombes Rampini/Greg Bussien
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Im Parco Ciani in Lugano kann die Aussicht auf den Monte Brè, Monte San Salvatore und Campione an der mit Naturstein gestalteten Uferpromenade genossen werden. Foto: Officina del paessaggio
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Das Barockschloss Prangins sowie seine Gartenanlage im Kanton Waadt wurde auf den Ruinen einer älteren Anlage ab 1732 von einem unbekannten Architekten für den französischen Bankier Louis Guiguer erbaut. Foto: Heinz Finck
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Der Robert-Welser-Platz in Biel wurde 2002 eröffnet. Er wird von streng gereihten Eschen strukturiert und ist von bedeutenden Bauten wie das große Coop Center, das Communication Center, die kaufmännische Berufsschule und die Residenz au Lac umgeben. Foto: SHS/Tobias Dimmler
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Es ist eine der bekanntesten Gartendarstellungen aus dem Alten Ägypten und stammt aus dem Grab des Sennefers, des Bürgermeisters von Theben. Sie ist noch bis zum 09. Oktober in der Ausstellung „Gärten der Welt“ in Zürich zu sehen. Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg
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Das Kalksteinrelief aus dem 2. Jahrhundert vor Christus zeigt die ägyptische Göttin Isis als Baumgöttin mit menschlichen Armen. Es ist noch bis zum 09. Oktober in der Ausstellung „Gärten der Welt“ in Zürich zu sehen. Foto: Museum August Kestner, Hannover

Eine solche konzertierte Aktion ist nur unter Zusammenschluss mehrerer Organisationen möglich. Es wurde daher eigens eine Trägerschaft gegründet, die den Bund Schweizer Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten BSLA, die ICOMOS Suisse (Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege), die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD, die Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE, die Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur SGGK sowie der Schweizer Heimatschutz SHS umfasst.

 

Neben zahlreichen offenen Gärten sind die angebotenen Veranstaltungen sehenswert, unter anderem der „Tag des Friedhofs“ am 17. bis 18. September 2016, an dem zahlreiche Friedhöfe ihre Tore öffnen. Oder die Ausstellung „Gärten der Welt“ im Museum Rietberg in Zürich, die bis zum 09. Oktober 2016 berühmte Gärten und ihre Geschichten präsentiert. Und wer sich vorab informieren möchte, liest am besten den Gartenführer Schweiz aus unserem Verlag.

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Armierte Trennlage

Bei der Verlegung im Außenbereich sind Trennlagen mit Knicken und Falten nicht nur unschön, auch wird der Abfluss von Sickerwasser auf der Abdichtung verzögert. Daher hat Gutjahr die armierte Trennlage AquaDrain TR neu entwickelt. Das Armierungsgewebe ist besonders formstabil und verhindert, dass die Trennlage beim Verarbeiten verrutscht.

Oft verrutschen Trennlagen aus herkömmlichen PE-Kunststofffolien, in der Regel zweilagig verlegt, beim Verarbeiten und sorgen für entsprechenden Ärger beim Verleger. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Falten bilden – und sich dadurch Sickerwasser staut oder der Wasserabfluss auf der Abdichtung verzögert wird.

Auf dieses Problem hat Gutjahr reagiert und eine armierte Trennlage für Abdichtungen nach DIN 18531-5 entwickelt. Die zweilagige PE-Folie verfügt über eine innenliegende Gittergewebearmierung, was sie sehr formstabil macht und eine optimale Planlage gewährleistet. Zudem muss die Trennlage nicht, wie konventionelle PE-Folien, zweilagig verarbeitet werden. Denn sie erreicht die notwendige Materialdicke von 0,2 mm durch ihren speziellen „Sandwich-Aufbau“ aus Folie, Gittergewebe und Folie. Das verhindert, dass die Trennlage beim Verarbeiten verrutscht.

Damit ergänzt AquaDrain TR die Gutjahr-Drainagen und aufgestelzten Systeme. Verarbeiter können das komplette System für Balkone und Terrassen aus einer Hand beziehen.
Eine Reportage zu einer ganz besonderen Herausforderung an praktisch alle Komponenten – so auch die dort verwendete Gutjahr-Drainage in Kombination mit Tubag-Drainagemörtel – finden Sie übrigens in STEIN 02/2020 mit der Geschichte „Fähr-Trade“: Der Neubau des Fährterminals von Norderney steht vor dem Deich auf dem Molenkopf am Wattenmeer und muss enormer Bewitterung und großen Wasserlasten trotzden. Die maßgeschneiderte Lösung des Unterbaus für die Entwässerung der begehbaren im Freien liegenden Natursteinflächen im Obergeschoss bzw. auf dem Dach wurde eigens entwickelt.

Neue Köpfe

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Verstärkung im Bereich „grüne Linie“

In Deutschland arbeiten in der MAPEI GmbH über 250 Mitarbeitende u. a. in den Bereichen Fliesen- und Natursteinverlegung, Baustoffe, Fußbodentechnik und Parkett. Damit das Unternehmen mit Sitz in Großostheim auch in Zukunft gut aufgestellt ist, gab es seit Sommer 2017 einige Neueinstellungen.

 

Ralf Schlichting ist seit November letzten Jahres als Verkaufsleiter Nord Ost bei der MAPEI GmbH Deutschland tätig. Der staatlich geprüfte 50-jährige Techniker soll die Positionierung von MAPEI als generalistischer Bauchemielieferant in der Region weiter ausbauen. Er ist ein erfahrener Vertriebsleiter, Branchenkenner und Fachmann, der über langjährige Erfahrungen als technischer Berater und Key Account Manager bei namhaften Baustoffherstellern verfügt. Schlichting unterstützt die strategische Ausrichtung des Unternehmens als generalistischer Anbieter bauchemischer Produkte mit aufeinander abgestimmten Systemlösungen. Systematisch aufeinander abgestimmte Produkte bieten sowohl Handel und Handwerk als auch Planern und Bauherren einen deutlichen Mehrwert. „Der Systemgedanke steht daher bei MAPEI schon immer im Zentrum der Produkt- und Sortimentsgestaltung.“, heißt es auf der Webseite.

 

 

Ein neuer Gebietsleiter ergänzt das Team Fliesen, Naturstein und Baustoffe der MAPEI GmbH. Im Oktober 2017 übernahm Mohamed Loukili (48 Jahre) die Verantwortung für die Region Rhein-Main-Gebiet. Zu den Aufgaben des Vertriebs- und Beratungsprofis gehört es, in enger Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement, die Marktanteile der Bauwerksabdichtungen, Sanierungsprodukte und Fugendichtstoff-Produkte – MAPEI „Grünen Linie“ – weiter auszubauen und am Markt zu etablieren. Der gelernte Chemikant verfügt über eine langjährige Erfahrung in der bauchemischen Branche.

Architekten und Planer verlangen heute immer mehr zertifizierte Produkte für umweltfreundliches Bauen. Ein großes Spektrum der insgesamt 1.500 MAPEI-Produkte entspricht daher mittlerweile dem internationalen Bewertungssystem LEED und viele Produkte verfügen über EC-Lizenzen („sehr emissionsarm“) oder sind mit dem bekannten Umweltzeichen „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Die Produkte werden in 18 internationalen Forschungszentren immer weiterentwickelt. Das Engagement von MAPEI für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit betrifft alle Anlagen, Produkte und Prozesse. Beim Bau neuer und beim Ausbau bestehender Produktionsanlagen wird ein großer Wert auf Energieeffizienz gelegt.

 

Die Gebietsleitung Nordbaden/Pfalz hat seit Juni 2017 Tobias Sand inne. Der gelernte Bürokaufmann und Handelsfachwirt war zuvor langjährig als Baustoffprofi im Ein- und Verkauf sowie im Außendienst für Spezialbaustoffe tätig. Zu den Aufgaben gehören die Betreuung und Beratung der Handels- und Verarbeiterkunden im Bereich der Keramik und Naturstein sowie neu die Baustoffsysteme „Grüne Linie“ dazu.

 

Die Betreuung und Beratung der Handels- und Verarbeiterkunden im Rhein-Main-Gebiet, Aschaffenburg, Odenwald, Mainz und Wiesbaden hat seit Oktober 2017 Christoph Wußler übernommen. Der 31-jährige gelernte Fliesen-, Platten- und Mosaikleger war nach seiner Ausbildung zum Bautechniker in verantwortlichen Positionen als Bauleiter tätig.