Das BDIA-Handbuch 2016/17 ist da

Stein Magazin

Das Handbuch Innenarchitektur vom Bund Deutscher Innenarchitekten präsentiert erneut aktuelle und professionell geplante Innenarchitektur-Projekte, die durch ihr klares Design, hohen Anspruch und höchste Individualität überzeugen. Insmgesamt werden 24 Projekte vorgestellt, die von Innenarchitekten und Mitgliedern des BDIA konzipiert, gestaltet und ausgeführt wurden. Informative Fachbeiträge zum Thema „Wohnräume schaffen trotz Wohnkrise“ von namhaften Innenarchitekten runden das Jahrbuch ab. Für Steinmetze besonders interessant: das Projekt eines Wohnhauses aus Holz und Stein in Neumarkt an der Oberpfalz, das vom Architekturbüro Berschneider + Berschneider umgesetzt wurde. Für Steinmetze stellt das Handbuch eine Inspirations- und Kontaktquelle dar, um einerseits mehr über die neuesten Trends im Innenraum zu erfahren und andererseits potentielle Auftraggeber namentlich kennenzulernen.

Das Buch ist bei uns im Callwey Verlag erschienen und kostet 29.95 €.

 

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Wir zeigen Ihnen, wo es langgeht: Besuchen Sie die Panoramarunde am Bergisel in Innsbruck mit Einblicken in Geschichte und Natur

 

Er ist ein geschichtsträchtiger Ort: Der Bergisel in Innsbruck. Vor über zweihundert Jahren war der 746 Meter hohe Hügel Schauplatz der Tiroler Freiheitskämpfe. Heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel im Süden von Innsbruck mit grandiosem Panoramablick über die Landeshauptstadt und die Nordkette. Und hier, in Fußnähe der Bergisel-Schanze der Star-Architektin Zaha Hadid, beginnt beim Tirol Panorama der über zwei Kilometer lange Weg der Panoramarunde, die rund um den Bergisel verläuft. Für Nervenkitzel sorgt die verglaste Aussichtsplattform „Drachenfelsen“. Sie ragt hoch über der Sillschlucht hinaus.

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Los geht’s gleich hinter dem Parkplatz am Tirol Panorama. Foto: Stein
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Die silberne Schlange immer im Blick: Der 50 Meter hohe Schanzenturm der Star-Architektin Zaha Hadid. Foto: Stein
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Imposanter Ausblick auf das Stubai- und Wipptal von der verglasten Aussichtsplattform über der Sillschlucht. Foto: Stein
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Skulptur des Grödner Künstlers Aron Demetz. Foto: Stein
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Erlebnispfad mit Natursteinen. Hier ein Stück Göflaner Marmor aus dem Vinschgau. Foto: Stein

Den Göflaner Marmor schätzten schon die Habsburger

 

 

Ein Sonnendeck aus Holz eröffnet Blicke auf das Wipptal. Als Highlights neben einer Skulptur des Grödner Künstlers Aron Demetz gelten verschiedene Gesteine aus den Tiroler Landesteilen. Zu jedem Stück gibt es Erläuterungen. Denn wer weiß schon, dass der Göflaner Marmor aus dem Naturpark Stilfserjoch einer der höchst gelegenen Marmorbrüche Europas ist und dass die Habsburger dieses weiße Gold aus den Alpen besonders schätzten?

 

Ein schönes Ziel für den Familienausflug

 

Die Panoramarunde eignet sich als Spaziergang für die ganze Familie. Planen Sie für die Strecke rund 50 Minuten ein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken!

Ein theatralischer Traum wird wahr

Stein Magazin

Jurakalkstein im Pausenfoyer

Nach über fünfjähriger Bauzeit ist das Münchner Gärtnerplatztheater wiedereröffnet. Die Arbeiten am Jurakalksteinboden übernahm eines der größten Verlegebetriebe in Deutschland.

Nach über fünfjähriger Bauzeit ist das Münchner Gärtnerplatztheater wieder eröffnet. Mit ca. 122 Millionen Euro ist der Bau zwar deutlich teurer als geplant, aber die sanierten und neugebauten Räume werden bereits jetzt als „theatralischer Traum“ gefeiert.

Das Münchner Bauamt legte vor allem Wert auf den Erhalt von historischem Material, sodass man für das Gärtnerplatztheater einen ausgewählten Restaurator engagierte. Auch den Originalboden aus Jurakalkstein-Platten und Carrara-Marmor-Elementen im Pausenfoyer versuchte man beizubehalten. Die Verlegearbeiten übernahm Fliesen Röhlich aus Wendelstein bei Nürnberg. „Die Arbeit im Gärtnerplatztheater war eine Herausforderung für uns“, berichtet der Technische Leiter Martin Panzer. Schließlich sei der Jurakalkstein recht porös, sodass nur 20 Prozent der originalen Platten wiederverlegt werden konnten. Aufgrund des historischen Wandgemäldes im Pausenfoyer durften zudem keine Leisten verbaut werden.

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Der Boden des Pausenfoyers vom Gärtnerplatztheaters in München ist aus Jurakalkstein-Platten und Carrara-Marmor-Elementen. Foto: Christian POGO Zach
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Wegen dem Wandgemälde im Gärtnerplatztheater konnten keine Leisten am Boden angebracht werden. Foto: Christian POGO Zach

Über die Firma Fliesen Röhlich

Die Jurakalksteinplatten im Eingangsbereich des Gärtnerplatztheaters übernahm ebenfalls die Firma Fliesen Röhlich. Allerdings handelt es sich hier um komplett neues Material.

Das Video gibt Einblick in die Bauphasen des Gärtnerplatztheaters:

 

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Weitere Informationen

 

Das familiengeführte Unternehmen Fliesen Röhlich aus Wendelstein bei Nürnberg gibt es seit 1971. Mit 270 Fliesen- und Natursteinlegern gehört es zu den größten Verlegebetrieben in Deutschland. Ein Viertel der 650 Bauprojekte pro Jahr setzt Fliesen Röhlich mit Naturstein um. Ein Erweiterungsbau am Hauptstandort der Firma soll neuen Raum für Arbeitsplätze schaffen – die Fassade wird aus Naturstein sein.