Forever zeitlos

Stein Magazin
Farbe Basalt

Bei „Forever“ von Agrob Buchtal ist der Name Programm: Ein zeitloses Design, dezente Farbtöne und nachhaltige Eigenschaften zeichnen die neue Kollektion aus. Ein breit gefächertes Farb- und Formatspektrum ermöglicht individuelle Möglichkeiten und dank Rutschhemmungs-Klassifizierungen R 10 und B viele Anwendungsoptionen im privaten und öffentlichen Bereich.

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Die Keramikserie „Forever“ ist auch für anspruchsvolles Baddesign geeignet: Am Boden 60×60 cm und 5×5 cm-Mosaik (Dusche), Farbe Basalt, an der Wand 40×120 cm, Farbe White, Raumteiler und Boden im Bereich der Badewanne Dekor „Pablo“, 30×60 cm, Farbe Basalt. Foto: Agrob Buchtal
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Zeitlos und haltbar: Hier ein Beispiel der Kollektion „Forever“ für ein Wohnzimmer bzw. Foyer. Dank Rutschhemmung der Klassen R 10 und B ist der Einsatz von Materialien aus der Serie im öffentlichen und privaten Bereichen möglich. Foto: Agrob Buchtal
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Die Kollektion „Forever“ verleiht Küchen ein schlichtes und dennoch spannendes Design. Hier diverse Rechteckformate in der Farbe Pearl, an der Wand Schnittdekor Pina, Farbe Greige. Foto: Agrob Buchtal
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Am Boden dezente Rhythmik mit verschiedenen Rechteckformaten in der Farbe Pearl. Foto: Agrob Buchtal
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Elegantes Ambiente mit dem Format 60×60 cm, Farbe Grey. Foto: Agrob Buchtal
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Kleiner Aufwand, große Wirkung: Das Schnittdekor „Pina“ setzt den Klassiker Fischgrät um, der aktuell wieder im Trend liegt. Es wird als 30x30cm-Bögen geliefert. Farbe hier: Greige. Foto: Agrob Buchtal
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Ein schöner Hintergrund für Spiegel: das Schnittdekor „Pina“, Farbe Basalt. Foto: Agrob Buchtal

Boden- und Wandfliesen

Die Bodenfliesen sind in sechs dezenten Farbtönen erhältlich, die für eine behagliche Atmosphäre sorgen sollen.  Ganz nach persönlichem Geschmack kann ein ruhig-stilvoller Effekt über das Format unterstrichen oder belebt werden. Die XXL-Abmessungen 120x 20 und 60×120 cm (Stärke: 6 mm, alle anderen Formate: 10,5 mm) vermitteln einen großzügigen Eindruck. Wer es nicht ganz so groß, aber ebenfalls repräsentativ mag, greift zur Abmessung 60×60 cm. Die weiteren Formate 30×60, 15×60 und 10×60 cm eignen sich für Verbände und erlauben so eine Rhythmisierung von Teil- oder Gesamtflächen, die bei Ausführung in gleicher Farbe ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Zum Betonen der Blickachsen und Kontraste eignen sich Formate in verschiedenen Farben. Dank der Treppenfliesen in 30×60 cm können die Konzepte auch niveau- und etagenübergreifend fortgesetzt und mit einer Sockelleiste 7×60 cm abgeschlossen werden.  Alle Bodenfliesen inklusive Bodendekor „Pablo“ verfügen über Rutschhemmung gemäß der Klassifizierungen R 10 und B und sind daher im privaten und öffentlichen Bereich einsetzbar, sei es in Zonen, die mit Schuhen (Gruppe R 10) oder barfuß (Gruppe B, nasse Böden) begangen werden.

Farblich abgestimmte Wandfliesen sind ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts, die es bewusst nur in der Farbe white und den zwei zeitgemäßen Formaten 40×120 cm (6 mm stark) und 30×60 cm (9 mm stark) gibt.

Dekorative Elemente und Hytect-Veredelung

Die dekorativen Komponenten der neuen Kollektion geben selbst bei vergleichsweise kleinen Flächen dem gesamten Raum eine besondere Note: Das Schnittdekor „Pina“ greift das aktuelle Thema Fischgrät in keramischer Form auf und verleiht damit Räumen einen grafisch-geometrischen Touch. Das Bodendekor „Pablo“ mit seinem durchbrochenen Design interpretiert die Ästhetik von Pflastersteinen. Hiermit können Flächen auf leichte, lockere Art strukturiert und zoniert werden. Ähnliches gilt für das 5x5cm-Mosaik: Verlegefreundlich auf 30x30cm-Bögen geliefert, gibt es (Teil-)Flächen eine filigrane Anmutung und eröffnet im Zusammenspiel mit größeren Formaten einen spannenden Dialog.

Ein Großteil der Serie „Forever“ ist mit der werkseitigen Hytect-Veredelung ausgestattet, womit die Reinigung erleichtert wird. Hytect – die Hygiene-Fliese –wirkt darüber hinaus antibakteriell ohne Chemie und verbessert nachhaltig die Raumluftqualität durch den Abbau von Gerüchen und Luftschadstoffen – eine Wohltat nicht nur für Allergiker.

Die Vermarktung von „Forever“ erfolgt durch die IGA-Fachgruppe und Agrob Buchtal.

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Die zündende Idee

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Wenn ein Handwerker zu neuen Horizonten aufbrechen will, muss er bereit sein, ausgetretene Pfade zu verlassen. Denn Innovationen entspringen oft einer neugierigen Skepsis gegenüber dem vermeintlich Planmäßigen und Regelhaften. Oder sie sind schlicht die Lösung für ein Problem.

Gute Ideen tarnen sich gern als spontane Geistesblitze aus heiterem Himmel. Tatsächlich sind sie aber das Ergebnis harter Arbeit und des oft unerwarteten Zusammentreffens günstiger Umstände. Sie entspringen einem Denken, das seiner Zeit voraus und auf Märkte und Bedürfnisse zugeschnitten ist, die nur bedingt vorhersehbar sind.

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Das Ehepaar Seeberger freut sich über den Bayerischen Innovationspreis für seine Natursteinheizung mit Nanotechnologie. (Foto: iStock, Seeberger GmbH)
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Die Ladestation aus Naturstein ist eine Idee von Steinmetz Stefan Seeberger. Inspiriert haben ihn seine Kinder, die ständig ihre Ladekabel suchten. (Foto: Seeberger GmbH)
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Stefan Seeberger hat auch eine Wand aus Onyx kreiert, die von beiden Seiten beleuchtet ist. (Foto: Seeberger GmbH)
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Auf die Idee, Stein zu biegen, kam Stefan Seeberger, als eine Moschee aus Algerien eine Anfrage für die Gestaltung der Kuppel stellte. (Foto: Seeberger GmbH)
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„Mit der Zeit gehen heißt, ihr voraus zu sein“, sagt Johannes Artmayr, Geschäftsführer Strasser Steine über den innovativen Küchenblock ST-ONE. (Foto: Strasser Steine GmbH)

So begann die Geschichte des Nano-Stone-Furniers schlicht mit einem Zufall. Auf der internationalen Fachmesse und Konferenz Material Vision liefen sich im Jahr 2005 Eberhard Richter, Geschäftsführer von Richter Akustik & Design aus dem niedersächsischen Melle, und ein Schieferexperte zufällig über den Weg. Nach einem ausführlichen Gespräch beschlossen die beiden, künftig zusammenzuarbeiten. So entstand das Produkt Stone-Veneer – ein Furnier aus echtem Schiefergestein. Doch wie werden Unternehmen innovativ, wenn Genosse Zufall nicht im Spiel ist? Nur mit „Versuch und Irrtum“? Nicolai Andersen, Leiter des Bereichs Innovation bei Deloitte Analytics, verstehe Innovation „nicht notwendigerweise als die Erfindung eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung. Sie ist vielmehr das Erstellen eines lohnenswerten, neuen Angebots, das vom Kunden auch als lohnenswert und neu empfunden werden muss.“

So hat es Eberhard Richter mit den Steinfurnieren gemacht. Er hat das Thema Furnier von Kunststoff auf Naturstein übertragen. „Es genügt nicht allein, Neuerungen zu kreieren, man muss sie auch verkaufen. Dazu sollte man in andere Branchen schauen und sich mit vielen Menschen unterhalten“, so sein Credo. Eine Möglichkeit, um an Fördertöpfe zu kommen, ist für ihn die Zusammenarbeit mit Hochschulen. Das hat inzwischen auch die Bundesregierung erkannt. Im Rahmen ihrer Innovationspolitik hat sie unlängst die Förderverfahren für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vereinfacht. „Wir wollen, dass kleine und mittlere Unternehmen mehr Forschung und Innovation wagen“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

In Zeiten des wirtschaftlichen Wandels kann sich kein Handwerksbetrieb Stillstand leisten. Aber bei aller Lust am Vordenken und Herumprobieren werden – wie überall in Wirtschaft und Gesellschaft – Innovatoren am Ende immer auch am Erfolg gemessen. Und damit stecken sie bereits in einem Dilemma. Schon Johann Wolfgang von Goethe hatte angemerkt: „Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.“ Für Innovatoren ist dies eine schlechte und eine gute Nachricht: Das Denken und der Zweifel haben immer einen Anfang, aber kein Ende. Es gibt dafür aber immer neue Horizonte zu entdecken.

Erfahren Sie mehr über Innovationen in Handwerksbetrieben in STEIN im November 2016.

Fit für die Digitalisierung

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Die Corona-Krise ist in vielerlei Hinsicht ein Trendbeschleuniger – auch für die Digitalisierung. Ziel ist es, die betrieblichen Abläufe optimal in Richtung Kunde auszurichten.

Wie das Krisen so mit sich bringen, hat auch Corona das Zeug zum Trendbeschleuniger. Sowohl für die Digitalisierung, als auch für eine Unternehmensführung, die zwischen online und offline nicht mehr differenziert und alle Kanäle gleichermaßen nutzt, um mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern zu kommunizieren. Wer diesen Ansatz schon vor der Krise verfolgt hat, hatte selbst im Lockdown Spielräume, neue Aufträge – online wie offline, regional wie überregional – zu generieren. Anfang 2020 wollten der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Digitalverband Bitkom genauer wissen, wie es um die Digitalisierung im Handwerk steht. Die Umfrage unter 502 Unternehmen im Januar und Februar 2020 zeichnet ein sehr gutes, repräsentatives Bild zur digitalen Situation des Handwerks kurz vor dem Lockdown.

„Damals“ begriffen zwei Drittel (66 Prozent) der Betriebe die Digitalisierung bereits als Chance, 19 Prozent sahen durch die Digitalisierung keinen Einfluss auf ihren Geschäftserfolg, 13 Prozent empfanden den Wandel zu Jahresbeginn als Risiko. Dabei sagten 56 Prozent der Inhaber: „Die Digitalisierung ist für uns eine Herausforderung“, und mehr als ein Drittel (36 Prozent) gibt Anfang 2020 zu, Probleme zu haben, die Digitalisierung zu bewältigen: So empfinden die allermeisten (79 Prozent) viele Anwendungen als völlig überdimensioniert. Auch von Kammern und Verbänden erwartet die Mehrzahl (67 Prozent) mehr Unterstützung. 58 Prozent fehlt der Überblick, was es alles gibt und was überhaupt möglich ist. 47 Prozent geben an, sich viele digitalen Anwendungen gar nicht leisten zu können.

Dabei sind die getätigten Investitionssummen überschaubar: Im Mittel 2.130 Euro haben Handwerksbetriebe 2019 in die Anschaffung von Computern, Smartphones, Software sowie weitere digitale Güter und Leistungen investiert. Für 2020 planen die Befragten eine durchschnittliche Investitionssumme von 2.110 Euro. Am weitesten verbreitet sind mit 52 Prozent Kundendatenbanken (CRM-Anwendungen), gefolgt von Lösungen zum Dokumentenmanagement (32 Prozent) sowie zum Personalmanagement. Mit 18 Prozent an letzter Stelle stehen moderne, integrierte ERP-Systeme für Einkauf, Fertigung, Lagerhaltung, Buchführung, Rechnungslauf und Personal. 27 Prozent der Betriebe sind bereits in der Cloud.

Lesen Sie mehr in der STEIN 10/20.