Granit und Diorit führen durchs Grün

Pünktlich zu Beginn der Gartenschauen in Remstal und Wassertrüdingen sind zwei Landschaftsarchitekturprojekte mit Natursteinen von Besco abgeschlossen worden.

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Der Oriaplatz ist der zentrale Ort in Lorch, pünktlich zur Gartenschau in Remstal wurde er umgestaltet
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Sicht auf den neugestalteten Schillerplatz in der Stadt Lorch, der jetzt Oriaplatz heißt

 

Der Platz, der mit hell-leuchtendem Belgrano-Granit gepflastert ist, war in der Kleinstadt Lorch an der Rems früher der Schillerplatz, benannt nach seinem berühmten Namensvetter Friedrich Schiller. Seit der Eröffnung der Gartenschau in Remstal am 11. Mai heißt dieser zentrale Ort in Lorch nun offiziell Oriaplatz. Oria ist eine süditalienische Kleinstadt in der Region Apulien und Partnerstadt von Lorch. Um diese Verbindung stärker hervorzuheben und weil der Platz in neuer Gestaltung auf Gäste und Bewohner aufwartet, änderte die Stadt den Namen.

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Der Pflasterstein ist Belgrano-Granit, auch der Fußweg durch den dahinter liegenden Remsgarten ist mit demselben Naturstein versehen
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Stufen, Sitzblöcke, Pflaster - der witterungsbeständige Granit kommt überall zum Einsatz

 

Für die diesjährige interkommunale Gartenschau in Remstal und der daran beteiligten 11.000-Einwohner-Stadt Lorch, gelegen an der schmalsten Stelle des Remstals, konzipierten Franz Reschke Landschaftsarchitektur eine Umgestaltung des einstigen Schillerplatzes und dem angrenzenden Remsgarten – mit Natursteinen von Besco. Das Pflaster, die Bodenplatten, Blockstufen und Sitzblöcke sind aus Granit, dessen hohe Witterungsbeständigkeit ein Grund dafür ist, ihn vorzugsweise als Bord-, Rand- oder Pflasterstein zu verwenden. Die Architekten beschreiben die Teilräume Oriaplatz und Remsgarten als „Bühnen“ eines gemeinschaftlichen Stadtlebens. So kombiniert der einheitliche Belag räumlich und atmosphärisch die beiden Plätze und lässt sie nahezu zu einem Ort verschmelzen und optisch als größere Fläche erscheinen.

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Mit Diorit gepflasterter Fußweg im Erholungsgebiet von Wassertrüdingen.
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Die neugestaltete Stadtpromenade entlang von Bach und Gewässer.

 

Auch in Bayern wirbt das mittelfränkische Wassertrüdingen mit einer Gartenschau, und auch hier hat Besco die Natursteine für ein Architektur-Projekt geliefert, das sich auf einer Fläche von 17,7 Hektar erstreckt, einen großen Teil des Erholungsgebiets der Stadt einschließt und wichtige ökologische Rückzugsräume anbieten möchte. Die zuständigen Planorama-Architekten belegten mit ihrem Konzept den ersten Platz bei dem 2014 ausgeschriebenen Wettbewerb. „Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher vom Landschaftspark an der ehemaligen Erddeponie über die behutsam erschlossene Kette der Klingenweiher und die historische Altstadt zu den neu gestalteten Flächen in den Auwiesen der Wörnitz gelangen“, so die Beschreibung der Architekten. Mit Diorit gepflasterte Stege verbinden Fußwege und Grünflächen, vorbei an einem Weiher, vorbei an den Fachwerkhäusern und Mühlen der Stadt.

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Wassertrüdingen ist umgeben von Natur, und um die Natur noch besser an die Stadt zu gliedern, verbinden Stege Fußwege und Grünflächen.
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Über ein durchgängiges Weggebend können Anwohner und Besucher zu den neu gestalteten Flächen in der Auswiese der Wörnitz gelangen.

Gartenschau Remstal: 10. Mai bis 20. Oktober 2019
Gartenschau Wassertrüdingen: vom 24. Mai. bis 8. September 2019

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