Grünbeläge entfernen von Terrasse und Co.

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Mit Grünbelägen befallene Natursteinflächen werden häufig nach einem langen und feuchten Winter sichtbar. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Optik, sondern birgt durch rutschige und glitschige Stellen auch ein gewisses Gefahrenpotenzial. Daher sollten sie entfernt werden.

Foto: Lithofin

Die Entstehung von Grünbelägen ist ein natürlicher Prozess, der in erster Linie davon abhängt, wie lange die Oberfläche braucht, um nach Niederschlägen wieder trocken zu werden. Theoretisch können alle Flächen im Außenbereich befallen werden, da Sporen und Samen allgegenwärtig in der Luft verteilt sind.

Pflanzen werfen Blätter und Blüten ab, die Gerbsäuren, Farbstoffe und andere Verbindungen an die Oberfläche abgeben. Diese Rückstände bilden ein gutes Nährmedium und fördern zusammen mit Feuchtigkeit das Wachstum von Schimmel, Algen und Moosen. Bei älteren Belägen, speziell saugfähige Natursteine, wie Sandstein, Quarzit, Kalkstein aber auch Betonwerkstein, dringt der Schmutz immer tiefer ein.

Spezielle Reiniger auf Chlorbasis entfernen diese Verunreinigungen schnell und kraftvoll. Für schnell sichtbare Ergebnisse, empfehlen wir für Naturstein Lithofin MN Außenreiniger*.

Wirkungsweise des chorhaltigen Reinigers Lithofin MN Außenreiniger*. Foto: Lithofin

Bei Grünbelägen können alternativ speziell entwickelte, pH-neutrale Außenflächenreiniger verwendet werden. Diese Produkte reagieren zwar langsamer, dafür aber in Verbindung mit Regen selbsttätig und wirken zudem zwischen 6 und 12 Monaten vorbeugend gegen eine Neuanschmutzung. Wer also präventiv etwas gegen Grünbeläge unternehmen möchte und keine extremen Verfärbungen beseitigen muss, nimmt Lithofin ALLEX*.

Wirkungsweise des pH-neutralen Außenflächenreinigers Lithofin ALLEX*. Foto: Lithofin

Diese beiden Produkte sind feste Bestandteile des Lithofin-Programms und sind jeweils erhältlich im 1L, 5 L oder 10 L Gebinde. Im Frühjahr erhalten Sie im teilnehmenden Handel gratis zu 1 L Lithofin ALLEX* ein 500 ml Gebinde Lithofin MN Außenreiniger*.

Kurze Zeit im teilnehmenden Fachhandel erhältlich: 1 L Lithofin ALLEX* – 500 ml Lithofin MN Außenreiniger* gratis. Foto: Lithofin

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*Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

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Perry World House

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… Foto: Franken Schotter

Das Perry World House dient als Multifunktionsbau der Universität von Pennsylvania. 1100 Architects mit Sitz in New York und Frankfurt sanierten und erweiterten das Gebäude – nun erhält der Bau eine Auszeichnung vom Natural Stone Institute.

Universitaet-Pennsylvania
Neubau und Bestand bilden ein Ensemble. Foto: Franken Schotter
Perry-World
Die Fassade besteht aus großen Kalkstein-Platten, … Foto: Franken Schotter
Franken-Schotter
… welche der Geometrie des Baus folgen. Foto: Franken Schotter
1100-Architects
Metall bildet einen Kontrast zur ebenmäßigen Fassade. Foto: Franken Schotter
World-Forum-Perry-World-House
Weltforum des Perry World House. Foto: Franken Schotter
Perry-World-House
In den öffentlichen Räumen besteht der Boden aus Kalkstein. Foto: Franken Schotter

Sanierung und Erweiterung

Das Haus stammt von 1851 und befindet sich mitten auf dem Campus. Insofern bildet es nicht nur ein räumliches Zentrum – sondern dient auch als Mehrzweckbau für alle zwölf Fakultäten der Universität.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Lounge für die Studenten, darüber liegt ein Konferenzraum für bis zu 50 Personen. Letzterer ist außerdem die Verbindung zum Anbau – dem sogenannten „Weltforum“. Dabei handelt es sich um ein Atrium, welches als multifunktionaler Veranstaltungssaal für Seminare, Lesungen und Veranstaltungen genutzt werden kann.

Um das Weltforum möglichst flexibel nutzen zu können, entwarfen es 1100 Architects stützenfrei. Der Raum zieht sich über zwei Geschosse und bietet Platz für 150 Personen.

Kalkstein-Fassade

Bei der Sanierung behielten die Architekten die Kubatur des Bestands bei und erweiterten ihn mit einem zweiten Volumen, welches direkt an den Altbau andockt. Beide Gebäudeteile weisen innen und außen helle Oberflächen auf, um eine eine einheitliche Architektur-Sprache zu schaffen. Dabei besteht die Fassade des Neubaus aus großformatigen Kalkstein-Platten von der Firma Franken-Schotter. Sie stammen aus dem Steinbruch Kaldorf. Architektonisch folgen die Fassadenelemente der Geometrie des Baus.

Das Dach wird als „fünfte“ Fassade behandelt – auch hier kommt der Kalkstein zum Einsatz. Die hervorstehenden Metallrahmen der Fenster setzen Akzente in der homogenen Oberfläche. Im Innenraum wird in den öffentlichen Bereichen das Material der Fassade wiederverwendet.

Am 25. Februar wird das Perry World House mit dem „Tucker Design Award“ des Natural Stone Institute ausgezeichnet.

Design Italiano

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Foto: Studio Marco Piva

Die große STEIN-Sonderserie: Italienisches Design und seine Impulsgeber

Pünktlich zu den großen italienischen Messen für Naturstein und Keramik, Marmomac und Cersaie, stellt STEIN exzellentes italienisches Design in den Fokus einer Sonderserie. Drei unterschiedliche italienische Designer sprechen darüber, wieso Naturstein für Sie ein besonderes Gestaltungsmaterial ist und was italienisches Design ihrer Meinung nach heute bedeutet.

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Ausgabe 1: Denis Santachiara (09/2019)

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Denis Santachiara ist Künstler und Designer – seine Karriere begann als Designer für Automobile
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Sitze aus durchschneidendem, hinerleuchteten Onyx im Rahmen seiner Ausstellung „New Stone Age Design“

Ausgabe 2: JACOPO MARIA GIAGNONI (10/2019)

Von allen natürlichen Materialien ist Naturstein meiner Meinung nach das Interessanteste, beschreibt Designer Denis Santachiara seine Faszination für Naturstein – und moderne CAD-Technik. Das Zusammenspiel von Kunst und Technik ist für den Gewinner des Marmomac Icon Award 2016 eine wichtige Verbindung: Damit Design „Made in Italy“ zukunftsfähig wird, muss es sich neuen Techniken und Produktionsprozessen öffnen.

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Einen bevorzugten Naturstein hat Designer Jacopo Giagnoni nicht, es ist jedes Mal der, mit dem er gerade arbeitet
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„Jeder Naturstein hat eine einzigartige Identität und durch Design kann er seinen Charakter ausdrücken“, findet Giagnoni

Ausgabe 3: MARCO PIVA(11/2019)

Stein bedeutet eine Welt voller Farben, verschiedener Oberflächen und Texturen, mit dem Wort „Stein“ allein ist jedoch nichts gesagt – Design muss nach Meinung von Jacopo Maria Giagnoni funktional sein, sonst verkommt Design zu Dekoration. Zeitlos und ikonisch ist für den gelernten Städteplaner und Architekten italienisches Design, es besitzt eine Faszination für das Detail und die Essenz eines Artefakts.

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Marco Piva ist vieles: Architekt, Innenarchitekt und Designer – eine Eigenschaft, die er als typisch italienisch empfindet
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2017 schuf er die architektonische Skulptur „City of Light“ aus Aluminium, Marmor und Licht

Die große STEIN-Sonderserie: Italienisches Design und seine Impulsgeber

Ich bin fast besessen vom Thema Materialien, gesteht Marco Piva, wenn es um seine Arbeit als Designer und Architekt geht. Einen besonderen Zugang hat er zu Marmor, „wie unseren lokalen Bianco Carrara oder Travertin, mit einzigartigen und charakteristischen Kombination von Farben und Maserungen.“ Seine Gestaltungen finden international Beachtung und wurden bereits auf der Biennale und der Marmomac ausgestellt.

Die Vorteile auf einen Blick: 

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