Wärmedämmverbundsystem für Natursteinfassaden

Der Hersteller Heck gibt an, dass das mineralische Verbundsystem mit speziell auf Naturstein abgestimmten Produkten auch extremen Witterungen standhält.

Laut Mitteilung des Herstellers ermöglicht das Wärmedämmverbundsystem Fassadengestaltungen für Alt- und Neubauten mit einer Gebäudehöhe bis 100 Meter. Naturstein ist damit als Schlussbeschichtung einsetzbar und kann mit anderen Materialien kombiniert werden. Das System namens HECK Keramik / Naturstein MW ist derzeit das einzige bauaufsichtlich zugelassene für Natursteine bis 20 Millimeter Dicke und ein Flächengewicht von 63 kg/m² auf Steinwolle-Dämmplatten 035.

Vorteil Steinwolle: schmal und nicht brennbar

Die Steinwolle-Dämmplatten sollen eine hohe Wirtschaftlichkeit und einen ungehinderten Baustellenablauf ermöglichen. Nötige U-Werte lassen sich durch den geringeren Lambda-Wert mit einem schlankeren Wandaufbau erreichen. Im Vergleich zu Mineralwolle-Dämmplatten 040 sei die Wärmeleitfähigkeit der Steinwolle-Dämmplatten HECK Coverrock I und II rund zwölf Prozent besser. Das ermögliche eine geringere Dämmstoffdicke, im Regelfall lassen sich zwei Zentimeter einsparen.

Die Steinwolle-Dämmplatten Coverrock I (einseitig beschichtet) und II (beidseitig beschichtet) werden wie übliche Steinwolle-Dämmplatten verarbeitet. Anschließend wird dann durch das Armierungsgewebe verdübelt. Danach werden die Natursteine auf dem System verklebt. Abschließend erfolgt die Verfugung der Fassade per Spritz-, Schlämm- oder Handverfugung. Der Aufbau ist mineralisch und gewährt eine optimale Wasserdampfdiffusion. Das System ist laut Heck besonders stoßfest und extrem witterungsbeständig.