Hede Bühl im Skulpturenpark Waldfrieden

Stein Magazin
aus polierter Bronze

Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal zeigt noch bis 11. August Skulpturen der Bildhauerin Hede Bühl. Ihre Skulptur Kopf III ist bereits seit einigen Jahren Teil der Dauerausstellung im Skulpturenpark. Für die Ausstellungdauer sollen nun weitere Stücke der Künstlerin in der mittleren Ausstellungshalle des Areals gezeigt werden.

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Die Ausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden geht noch bis zum 11. August 2019
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Skulptur „Richter“ von Hede Bühl aus poliertem Aluminium Foto: Michael Richter

 

Die 1940 in Haan bei Wuppertal geborene Künstlerin studierte Bildhauerei bei Sepp Mages und Joseph Beuys an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf und arbeitete später im Atelier von Ewald Mataré. Ihre Formensprache sieht sie in der Tradition altägyptischer und frühgriechischer Skulptur und nennt Wilhelm Lehmbruck, Fritz Wotruba und Marino Marini als wichtige Einflüsse, was ihr eher klassisches Verständnis von Skulptur unterstreicht.

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Skulptur „Großer Kopf IV“, ebenfalls aus dunkel patinierter Bronze Foto: Michael Richter
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Skulptur aus dunkel patinierter Bronze „Großer Kopf V“ von Hede Bühl Foto: Michael Richter

 

Hede Bühls figurative Arbeiten aus Stein, Bronze, aber auch aus Aluminium, Blei oder Kunststoff, beschäftigen sich fast ausschließlich mit menschlichen Körpern, wobei sie dem Kopf zentrale Aufmerksamkeit schenken und auch einen Großteil ihres Werkes ausmachen. Der Künstlerin geht es weniger um individuellen Ausdruck, sondern um grundsätzliche skulpturale Fragen, weshalb sie ihre Arbeiten auf einfachste Formen reduziert, dann jedoch durch Dehnungen, Bänder und Klammern akzentuiert, um eine offene Lesart zu erhalten.

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Exponat „Großer Kopf VI“ von Hede Bühl Foto: Michael Richter
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Exponat „Großer Kopf VII“, aus polierter Bronze, von Hede Bühl Foto: Michael Richter

 

Hede Bühl entwickelte ihr Werk in ihrer nun schon über fünfzig Jahre währenden Karriere konsequent weiter und wurde mit vielen Preisen geehrt, zuletzt 2007 mit dem Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste in Berlin.

Weitere Informationen unter www.skulpturenpark-waldfrieden.de

Aktuelle Branchennews und Fach-Know-how für die Steinbranche gibt es auch in der aktuellen Ausgabe des STEIN-Magazins: www.stein-magazin.de

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Fit für die VOB/A: Seminar am 26. Juni 2018 in Lübeck

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Vor der Sommerpause bietet die Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein der IHKs und HWKs noch ein Seminar an, das sich mit Ausschreibungen und Angeboten auf Grundlage der aktuellen Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) beschäftigt.

Referent Oliver Schubert, Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Leiter Fachgruppevergabe und Vertragswesen, wird die aktuellen Regelungen anhand der Formblätter des Vergabehandbuchs für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) zugrunde legen. Das Seminar richtet sich sowohl an Vergabestellen als auch an (Bau-)Unternehmen, die bereits im öffentlichen Markt aktiv sind, Fehler in Angeboten vermeiden und sich erfolgreicher an Ausschreibungen beteiligen wollen. Weitere Inhalte des Seminars betreffen die Rechtsgrundlagen des VOB-Vergabeverfahrens 2018, insbesondere das Landesrecht Schleswig-Holstein. Die Wahl der Vergabeart bzw. die Voraussetzungen für den Beginn des Verfahrens sind ebenso Thema wie der Ablauf des Verfahrens. Dazu gehören die Bekanntmachung und Vergabeunterlagen, Form und Inhalt der Angebote, Fristenplanung und -berechnungen, Prüfung und Wertung der Angebote sowie Informations- und Dokumentationspflichten.

Das Seminar findet am Dienstag, den 26. Juni 2018 von 10 bis 17 Uhr in der Handwerkskammer Lübeck statt.

Die Teilnahmegebühren betragen 150 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen aus Schleswig-Holstein und 190 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen außerhalb des Bundeslandes und der öffentlichen Hand sowie Vergabestellen. Seminarunterlagen und Verpflegung sind im Preis enthalten.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind auf der Website der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein zu finden: www.abst-sh.de.

Europäisches Stein-Festival 2015

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Das europäische Stein-Festival fand 2015 in Straßburg statt. Vom 26. bis 28. Juni machten etwa 120 Steinmetze und -bildhauer aus 15 Ländern den Vorplatz der berühmten Kathedrale zu ihrem Arbeitsplatz. Zum Thema “Die Botschaft der romanischen Baumeister und der rheinischen Mystik” hauten sie Skulpturen aus Sandstein, die später ersteigert werden konnten.

Straßburg bot die perfekte Kulisse für die Arbeit am Naturstein, aber auch für die Nachwuchsarbeit. Denn im belebten Touristenort Straßburg fanden auch viele junge Leute ihren Weg zu den traditionellen Handwerkern. Martina Hartwich-Wolf von der Kunstgießerei Strassacker, Partner des Festivals, glaubt: “Gerade bedingt durch die Aufgabenstellung und deren Realisation haben einige junge Menschen Interesse an diesem Beruf gefunden.” Von Totenköpfen über Reliefs und Konsolen bis hin zu Fabelwesen reichten die Umsetzungen des Themas aus einem jeweils 20 x 30 x 30 cm großen Sandstein.

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Die Gewinner mit ihren Arbeiten. Foto: Konrad Lenz
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Weitere Impressionen vom Stein-Festival in Straßburg. Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Kunstgießerei Straßacker präsentierte die Vielfalt der Möglichkeiten der Verbindung von Bronze und Naturstein. Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz

Die besten Arbeiten unter den Skulpturen von Lehrlingen, Gesellen oder Meistern auf dem Stein-Festival in Straßburg wurden ausgezeichnet. Die Gewinner sind:

Milleniumspreis der Stadt Straßburg:
Ongky Wijana, Bali.

Meister:
1. Philippe Smith, Kanada
2. Danny Barber, Kanada
3. Nicolas Helmer, Frankreich

Steinmetzlehrlinge:
1.  Martin Kuster, Straßburger Münsterbauhütte / Frankreich
2. Dimitri Marquet, Frankreich
3. Lucas Finance, Frankreich

Steinbildhauerlehrlinge:
1. Gwendoline Barré, Frankreich
2. Tomas Petukauskas, Litauen
3. Richard Bossons, England