High-End-Kücheninsel als moderne Feuerstelle

Stein Magazin

Strasser Steine präsentiert neue Gesteinsart im Sortiment seiner High-End-Kücheninsel „ST-ONE“. Die Sorte Terra ergänzt Hartgestein aus Brasilien und Indien. 

Für den Homo Erectus lag das Rezept des Lebens im Stein. Erst mit Stein ließ sich Feuer machen, erst mit Feuer Essen kochen. Erst mit Essen ließ sich leben, jagen, fortpflanzen… Der Mensch lebt also, weil es Steine gibt? Keine Verschwörungstheorie, keine zu hundert Prozent verwissenschaftlichte These, aber auch kein völlig abwegiger Gedanke. Strasser kehrt zu diesem Gedanken zurück. Bereits 2015 präsentierte der Hersteller die komplett aus Naturstein bestehende Kücheninsel „ST-ONE“. Inzwischen ist die Palette von Strassers Naturstein-Designs auf eine Vielzahl angestiegen. Aus fünf Gesteinsarten mit Option poliert oder Leather-Look und fünf verschiedenen Dimensionen kann der Kunde beliebig wählen und sie zu einer individuellen Kücheninsel kombinieren.

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Die ST-ONE-Kücheninsel in Camouflage poliert in der Größe 244x100x90-95cm. Foto: Strasser Steine
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Detailansicht der Kücheninsel in Antarctic poliert. Foto: Strasser Steine
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Detail des Natursteinbeckens in Antarctic, was als Innenausstattung der Küche ergänzt werden kann. Foto: Strasser Steine
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Das Modell „Iceberg Leather-Look“, bestehend aus Naturstein aus dem fernen Osten. Foto: Strasser Steine

Die Deutschen schätzen Hochwertiges

Im Sortiment erhältlich sind die Gesteinsarten Universe, ein fein marmoriertes Hartgestein aus dem indischen Subkontinent; Iceberg, eine kühle Gesteinsformation aus dem fernen Osten; Camouflage aus dem tropischen Brasilien; Fossil, ein südamerikanischer Naturstein; neu dabei ist die Sorte Terra, ein brasilianisches Hartgestein. Das durchlaufende Strukturbild in der Front- und Rückansicht der Arbeitsplatten erweckt den Anschein, man arbeite auf einem polierten Monolith. Das rührt daher, dass jedes Frontbild tatsächlich auch aus einer Platte geschnitten wird.

Johannes Artmayr, Geschäftsführer von Strasser Steine, sagt: „Erstmals kreiert ein Steinverarbeiter eine Kücheninsel, die mit bekannten Küchenmarken harmoniert. Die ST-ONE ist keine Konkurrenz zur Küchenindustrie, sie ist vielmehr eine ästhetische Ergänzung.“ Die Küche als zentrales Element des Eigenheims, ob Wohnung oder Haus, sei inzwischen zu einem Statussymbol geworden. Das bestätigt der tatsächliche Kauf hochwertiger Küchenausstattung, der sich in den vergangenen Jahren beobachten und statistisch festhalten ließ, wie aus Quellen Deutschlands größtem Marktforschungsinstitut GfK hervorgeht. Deutsche gönnen sich teure Küchen. Vor allem die Nachfrage nach Einrichtungen in der Preisklasse zwischen 10.000 und 20.000 Euro habe deutlich zugenommen, so GfK-Handelsforscherin Martina Sedlmaier.

Der Trend zur offenen Wohnküche schürte vor allem das Interesse an Kücheninseln. Strassers High-End-Objekt aus Naturstein trifft demnach Zeitgeist und Geschmack des Kunden mit Trendgespür. Eine moderne Feuerstelle also im Mittelpunkt des heutigen Homo sapiens.

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Skulptur des Monats: Pastry Art

Stein Magazin

Diana Kasko ist studierte Architektin und Hobby-Bäckerin. Mit ihren essbaren Skulpturen „Pastry Art“ vereint sie Beruf und Leidenschaft. Dass die Süßspeisen täuschend echt nach Baumaterialien aussehen, liegt auch an der fotografischen Tätigkeit der Ukrainerin.

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November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
Marc-Reist-Globo-Uopvo-Marmor-Skulptur
Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
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So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
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Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
Skulptur-des-monats-gabriele-berger

„Chocolate Block“

Einer ihrer von Stein inspirierten Kreationen ist der „Chocolate Block“: Außen Steinoptik – innen Biskuit, Schokoladen-Creme und zwei Mousse-Sorten. „Der Kuchen ist einer meiner Lieblingsrezepte!“, erklärt Diana Kasko.

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Weitere Informationen

 

Für die äußere Form verwendet sie bei einigen Rezepten selbst entworfene Silikon-Backformen. Auch hier adaptiert die Künstlerin ihr Wissen aus der Baubranche: „Ich habe als Architektin und gearbeitet und 3-D-Modelle gebaut. Als ich angefangen habe, Patisserie zu machen, wollte ich dem Backen etwas Neues hinzufügen. Ich habe festgestellt, dass das Erscheinungsbild genauso wichtig ist wie der Geschmack.“

Weitere Informationen und Rezepte finden Sie auf www.dinarakasko.com.

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

German-Design-Award-Stone-Plant-Sculpture
November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
Marc-Reist-Globo-Uopvo-Marmor-Skulptur
Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
Play Panca 3_Screenshot cyrcus.it
So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
Saeule-Rucker_5
Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
Skulptur-des-monats-gabriele-berger

Praxisvorführung im Steinbruch

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die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)

Am 21. September findet im Steinbruch Epprechstein von 11 bis 14 Uhr eine praktische Vorführung der Untersuchungsmethoden für die Steinbrucherkundung aus dem EU-geförderten Projekt „Sustamining“ statt.

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José Luis Fernández (links) und Avelino Tirado vom Technologiezentrum Aitemin erheben Daten, die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)
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Mittels Bodenradar (GPR) werden räumliche Darstellungen des Steinbruchs ermöglicht und abbauwürdige Bereiche lokalisiert. (Foto: Julia Wolpert)
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Obwohl das System seit über 30 Jahren zur Erkundung von Untergrundstrukturen im Einsatz ist, wurde durch die Verbesserung der Geräte erst jetzt eine Anwendung im Steinbruch möglich. (Foto: Julia Wolpert)

Zum Aufgabenbereich der Initiative zählt unter anderem die Entwicklung einer neuen Technologie zur selektiven Nutzung der Gesteinsvorkommen unter Beachtung von Qualitätsanforderungen an das Produkt und den Bedarf. Darüber hinaus wird diese neue Methode zur Entwicklung und Nutzung neuer Steinbrüche eingesetzt. Hier soll die Qualitätskontrolle durch zerstörungsfreie geophysikalische Methoden ermöglicht werden. Geostatistische Auswertungen dienen zur Abschätzung von Naturstein-Reserven.

Ziel des Projekts ist es, den selektiven und nachhaltigen Abbau von Naturwerkstein zu fördern und zu erleichtern. Mit dem Projekt sollen Prüfmethoden zur zerstörungsfreien Erkundung von Steinbrüchen und die dreidimensionale Erfassung von abbauwürdigen Steinvorkommen entwickelt werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie können sich per E-Mail an info@natursteinverband.de für die Praxisvorführung anmelden.

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt.