Immobilientrends 2016

Stein Magazin

Zur Ermittlung der Trends im Immobilieninvestment und der Projektfinanzierung 2016 führten die Soravia Capital GmbH und der Branchendienst REFIRE eine repräsentative Umfrage mit 80 Fach- und Führungskräften durch. Wir stellen Ihnen die fünf wichtigsten Immoblientrends 2016 vor.

Top-Trend 1: kleine Wohneinheiten

Den ersten Platz der Immobilientrends 2016 belegen kleinere Wohneinheiten und Microappartements. Als Grund hierfür nennen 80 Prozent der befragten Fachkräfte den finanziellen Ertrag, der durch die Investition in diese Immobilien entsteht. Denn gerade nach bezahlbaren Ein- und Zweizimmerwohnungen besteht eine hohe Nachfrage, weshalb bei der Weitervermietung ein gutes Renditeverhältnis zu erwarten ist.

Top-Trend 2: Wohnhochhäuser

Den zweiten Platz der Immobilientrends stellen Wohnhochhäuser dar. Auch bei dieser Immoblienart können Anleger vielversprechende Renditen erwarten. Zudem kann durch das Aufstocken der Wohnhochhäuser sogar noch zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Gerade wegen des Flächenmangels in großen Städten, aber auch aufgrund der enormen Grundstückspreise sind Wohnhochhäuser laut den Befragten eine gute Investition.

Top-Trend 3: Zuzug von Flüchtlingen

Zum drittwichtigsten Trend wurde die wachsende Anzahl an Flüchtlingen gewählt, die zum Anstieg der Nachfrage nach Wohnimmobilien führt.

Top-Trend 4: Serviceorientierte Wohnkonzepte

Platz vier der Immobilientrends belegen serviceorientierte Wohnkonzepte, denen die Begriffe „Sharing Services“ und „Sharing Spaces“ zugeordnet werden können. Bei diesem Konzept werden bestimmte Räume oder andere Serviceangebote aus den Wohnungen ausgelagert und stehen somit allen Bewohnern eines Gebäudes zur Verfügung. Beispiele hierfür sind große Küchenlounges, in denen man Gäste empfangen kann, aber auch gemeinsame Fitnessräume.

Top-Trend 5: Green Buildings

Als fünfter Trend wurden Green Buildings genannt, also das nachhaltige Bauen von Gebäuden. Hierzu zählen unter anderem die effiziente Nutzung von Ressourcen und die Verwendung von natürlichen und schnell nachwachsenden Materialien.

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Know-how teilen: Finalit-Franchise expandiert, neuer Partner in NRW

Stein Magazin

Das erfolgreiche „Finalit StoneCare“-Franchise-System wird weiter ausgebaut. Insgesamt gibt es diese Struktur seit drei Jahren bei dem weltweit tätigen Unternehmen für die professionelle Reinigung von Natur- und Kunststeinen. Neuer Partner für das Ruhrgebiet West und Düsseldorf ist die Anstone GmbH aus Marl.

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Neuer Franchise-Partner von Finalit für die Regionen Ruhrgebiet West und Düsseldorf: Andreas Nouskas, Geschäftsführer von Anstone aus Marl. Foto: Finalit
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Auf https://www.finalit-franchise.com finden Interessierte umfassende Informationen zur Struktur der Partnerschaft und eine Online-Bewerbung ist möglich. Screenshot: STEIN/Finalit

Neuer Partner Anstone für Ruhrgebiet West und Düsseldorf

Zum Sortiment von Finalit gehören Produkte für die Reinigung, Pflege, Schutz und Imprägnierung, die im Baufachhandel erhältlich sind – alles Eigenentwicklungen. Außerdem wird die fachgerechte Ausführung von Dienstleistungen in privaten und öffentlichen Bereich angeboten. Vor drei Jahren startete „Finalit-StoneCare“ mit einem eigenen Franchise-System für die Ausführung der Reinigung und Pflege mit Finalit-Produkten. Die Ausführung der Arbeiten als eigenständige Dienstleistung sieht Finalit als großes Geschäftsfeld mit viel Potenzial. „Dafür schulen, beraten und unterstützen wir unsere Partner von Anfang an und bieten, neben bewährten Produkten, Gebietsschutz, regelmäßigen Erfahrungsaustausch im Partner-Netzwerk und unterstützen mit Marketingaktivitäten“, erläutern die beiden Geschäftsführer der Finalit StoneCare GmbH, Evangelos Iordanidis und Michael Epple, das Konzept. Für die bundesweite Ausführung der Dienstleistung gibt es bisher in Deutschland zehn Franchisegebiete mit selbstständigen Partnern.

Seit Oktober 2019 ist die Anstone GmbH mit Geschäftsführer Andreas Nouskas aus Marl neuer Franchise-Partner für das Gebiet Ruhrgebiet West und die Region Düsseldorf. Bevor er sich der Kaufmann für die Partnerschaft entschieden hat, hat er bereits zwei Jahre mit Finalit zusammengearbeitet. „Ich bin ein Fan von Natursteinen. Für die Reinigung und die Pflege von Kunst- und Natursteinen und anderen Belagsmaterialien sind Finalit Produkte ein echter Problemlöser. Zudem haben mich die fundierte Ausbildung, die fachliche Unterstützung der Steinpflegeprofis rund um die Uhr sowie die Bekanntheit der Marke Finalit und das Netzwerk aus Industriepartnern, Architekten und öffentlichen Auftraggebern überzeugt“, so der Jungunternehmer. Bereits verschiedene Aufträge hat er mit seinen Mitarbeitern ausgeführt, wie die Reinigung von Marmorböden mit Rossa Portogalo und keramischen Mosaikfliesen im Schauspielhaus Düsseldorf, eine Treppenbehandlung in einem Hotel in Oberhausen sowie die Entfernung von Rückständen von Epoxidharz in einem Fitness-Center.

Franchisenehmer werden geschult und regelmäßig fortgebildet

Für ihre Aufgaben erhalten die neuen Partner ein Unternehmenscoaching, werden intensiv fachlich geschult und erhalten laufende Unterstützung bei den Projekten sowie regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsangebote. Dazu kommt eine Profi-Ausstattung: ein Produktkoffer, Anwendungshandbuch, ein Musterfächer sowie die Finalit-App. Eingehende Kundenanfragen werden an den jeweiligen Partner in der Region weitergeleitet. Im Gegenzug für das Leistungspaket zahlt der Lizenznehmer eine Einstiegsgebühr und monatliche Umsatzbeteiligung.

www.finalit-stonecare.de

www.finalit-franchise.com

Barock am Berliner Schloss

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Am 12. Juni 2013 wurde der Grundstein für den Bau des neuen Berliner Schlosses als Humboldt Forum gelegt. Gut zwei Jahre später begann die Firma F. X. Rauch mit der Fassadenverkleidung im Schlüterhof. Zum Bergfest ziehen wir eine Zwischenbilanz.

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Der Schlüterhof des Berliner Schlosses im August 2016: Die Fassadenarbeiten laufen auf Hochtouren. (Foto: Julia Wolpert)
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Das historische Kapitell des Berliner Schlosses dient als Vorlage für die Bearbeitung. (Foto: F. X. Rauch GmbH & Co. KG, München)
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Von Hand bearbeitet: Ein Steinmetz braucht für ein Werkstück etwa vier Monate. (Foto: F. X. Rauch GmbH & Co. KG, München)
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In Berlin angekommen, wird das fertige Kapitell an den für ihn vorgesehenen Platz versetzt. (Foto: Julia Wolpert)
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Nach dem Versetzen wird es durch eine Gewindestange mit der Säule verankert. (Foto: Julia Wolpert)
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Im August 2016 ist die Fassade im Schlüterhof schon bis zur Unterkante des zweiten Obergeschosses hochgezogen. (Foto: Julia Wolpert)
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In einem Jahr soll der Schlüterhof wie auf dieser Computersimulation aussehen. (Foto: Förderverein Berliner Schloss, eldaco Berlin)

Etwa vier Tonnen wiegt das Kapitell aus Warthauer Sandstein. Die Fassadenarbeiten am Berliner Schloss sind in vollem Gange und barockisierendes Dekor hält Einzug in die größte Kulturbaustelle Europas. Der Neubau wird sich gut in das weitestgehend erhaltene Gebäudeensemble von Berlins Mitte einfügen. Zudem schafft das Großprojekt Arbeitsplätze – auch für Naturstein verarbeitende Unternehmen. Bis zu 700 Menschen arbeiten gleichzeitig auf der Baustelle.

F. X. Rauch konnte sich insgesamt sechs Aufträge im Rahmen des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses sichern: die Außenfassade zur Schlossfreiheit (Westfassade), die Rücklagenfassaden und die Hofportale I, V und VI im Schlüterhof sowie die Fassadenarbeiten am Hofportal IV. Parallel zum Auftrag erhielt F. X. Rauch eine Architektenplanung des Bauherrn, die die groben Züge der Fassade durch Ansichten, Schnitte und Detailpläne darstellte. „Daraus haben wir eine Werk- und Montageplanung erstellt, die der Bauherr freigeben musste“, so Rauch.

Warthauer Sandstein

Für die Natursteinarbeiten verwendet das Münchner Unternehmen fast ausschließlich Warthauer Sandstein. Der Stein wird in einem eigens für das Großprojekt gepachteten Steinbruch im polnischen Wartowice (Warthau), etwa 300 Kilometer von Berlin entfernt, abgebaut. Da in Berlin kein richtiges Lager vorhanden ist, muss das gelieferte Material schnell verbaut werden. Eine enge Taktung der Lieferungen und eine entsprechend reibungslose Logistik sind unverzichtbar. Die Natursteinarbeiten umfassen unter anderem Fensterumrahmungen, Gesimsbänder, Säulen, Kapitelle und Balustraden. Auch Steinbildhauerarbeiten wie Wappenkartuschen, Reliefs und Königsporträts werden in mühevoller Handarbeit von Steinmetzen und Steinbildhauern erstellt.

Als die Fassadenarbeiten im Februar 2015 begonnen wurden, war es nur schwer vorstellbar, dass aus dem Beton- Rohbau eine Rekonstruktion des Berliner Schlosses werden soll. Nun ist die barockisierende Fassade schon bis zur Unterkante des zweiten Obergeschosses hochgezogen. Am 14. September 2019 – zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt – soll die Einweihungsfeier stattfinden. Das Schloss wird neben Kunstsammlungen, Museen und einer Bibliothek auch ein großes Veranstaltungszentrum für Konferenzen, Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen beherbergen.

Erfahren Sie mehr über den Bau des Berliner Schlosses in STEIN im Oktober 2016.