Impressionen: Bildhauer-Symposium am Krabatstein

Stein Magazin
das ist die Idee des Projektes Save an Elephant. Foto: Anne Fischer

Der Verein Steinleicht e.V. hat zum 12. Mal Bildhauertage in der Oberlausitz veranstaltet – STEIN zeigt Impressionen.

Titel
Der Verein Steinleicht fördert am Krabatstein Kunst und Kultur. Foto: Anne Fischer
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Zwei der Skulpturen aus Westlausitzer Granodiorit. Foto: Anne Fischer
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Die Skulptur des weitgereistesten Symposium-Teilnehmers 2018: Volodymyr Kochmar aus der Ukraine beschäftigt sich mit griechischer Mythologie. Foto: Anne Fischer
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Holzskulptur „Auflösung in Raum und Zeit“ von Judith Franke. Foto: Anne Fischer
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Skulpturen von Rumen Dimitrov – der bulgarische Künstler fasziniert mit seiner schnellen Arbeitsweise im harten Material Granit. Foto: Anne Fischer
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Wolfs-Mädchen von Katharina Günther. Foto: Anne Fischer
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Der Steinbruch wird seit 2000 Stück für Stück renaturiert. Foto: Anne Fischer

Krabatstein als kultureller Begegnungsort

Für die internationale Bildhauerwerkstatt am Miltitzer Steinbruch “Am Krabatstein” in der Oberlausitz haben sich 2018 rund 30 Künstler beworben. Zehn von ihnen hat der Verein ausgewählt, u.a. Rumen Dimitrov, Volodymyr KochmarKatharina Günther und Judith Franke. Die Künstler stammen aus Tschechien, der Ukraine, Dänemark, Bulgarien und Deutschland. Ihre Entwürfe wurden unter anderem nach den Kriterien Originalität, Natürlichkeit, Heimatverbundenheit, Bildungswert und Machbarkeit bewertet.

Vom 20. August bis 2. September arbeiteten sie an Skulpturen aus Holz und Lausitzer Granit. Dabei ließen sie sich von Interessierten über die Schulter schauen. Ein Thema gab der Verein nicht vor. Die Skulpturen beschäftigen sich unter anderem mit internationaler Verständigung, der Kultur der Sorben und Wölfen als sozialen Gemeinschaften. Die Skulpturen bleiben auf dem Gelände des Steinbruchs – jedenfalls die, die nicht versteigert werden. Seit 2006 wächst so ein Kunst-Pfad. Eine Besonderheit dabei sind die Unterwasser-Skulpturen: Bei den Bildhauertagen 2006 und 2007 versenkte der Verein eine Auswahl der Kunstwerke. Für Taucher, die den Steinbruch-See gern nutzen, aber auch als Kunst-Experiment an sich.

Denn der Verein Steinleicht e.V. will den Steinbruch langfristig zu einem Zentrum für Kultur, Natur- und Umweltbildung ausbauen. Neben regelmäßigen Führungen haben die Mitglieder unter anderem eine Permakultur aufgebaut – mit deren Erträgen wurden 2018 die Besucher der Finnisage verköstigt. Der Steinbruch wurde um 1900 erschlossen, das abgebaute Material heißt Westlausitzer Granodiorit. Es ist mittel- bis grobkörnig und kontrastreicher als der Oberlausitzer Granit. 2000 wurde der Abbau eingestellt. Ein Jahr später kaufte die Gemeinde Nebelschütz das Areal. Der Steinbruch wird seitdem Stück für Stück renaturiert.

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Armierte Trennlage

Bei der Verlegung im Außenbereich sind Trennlagen mit Knicken und Falten nicht nur unschön, auch wird der Abfluss von Sickerwasser auf der Abdichtung verzögert. Daher hat Gutjahr die armierte Trennlage AquaDrain TR neu entwickelt. Das Armierungsgewebe ist besonders formstabil und verhindert, dass die Trennlage beim Verarbeiten verrutscht.

Oft verrutschen Trennlagen aus herkömmlichen PE-Kunststofffolien, in der Regel zweilagig verlegt, beim Verarbeiten und sorgen für entsprechenden Ärger beim Verleger. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Falten bilden – und sich dadurch Sickerwasser staut oder der Wasserabfluss auf der Abdichtung verzögert wird.

Auf dieses Problem hat Gutjahr reagiert und eine armierte Trennlage für Abdichtungen nach DIN 18531-5 entwickelt. Die zweilagige PE-Folie verfügt über eine innenliegende Gittergewebearmierung, was sie sehr formstabil macht und eine optimale Planlage gewährleistet. Zudem muss die Trennlage nicht, wie konventionelle PE-Folien, zweilagig verarbeitet werden. Denn sie erreicht die notwendige Materialdicke von 0,2 mm durch ihren speziellen „Sandwich-Aufbau“ aus Folie, Gittergewebe und Folie. Das verhindert, dass die Trennlage beim Verarbeiten verrutscht.

Damit ergänzt AquaDrain TR die Gutjahr-Drainagen und aufgestelzten Systeme. Verarbeiter können das komplette System für Balkone und Terrassen aus einer Hand beziehen.
Eine Reportage zu einer ganz besonderen Herausforderung an praktisch alle Komponenten – so auch die dort verwendete Gutjahr-Drainage in Kombination mit Tubag-Drainagemörtel – finden Sie übrigens in STEIN 02/2020 mit der Geschichte „Fähr-Trade“: Der Neubau des Fährterminals von Norderney steht vor dem Deich auf dem Molenkopf am Wattenmeer und muss enormer Bewitterung und großen Wasserlasten trotzden. Die maßgeschneiderte Lösung des Unterbaus für die Entwässerung der begehbaren im Freien liegenden Natursteinflächen im Obergeschoss bzw. auf dem Dach wurde eigens entwickelt.

Neue Köpfe

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Verstärkung im Bereich „grüne Linie“

In Deutschland arbeiten in der MAPEI GmbH über 250 Mitarbeitende u. a. in den Bereichen Fliesen- und Natursteinverlegung, Baustoffe, Fußbodentechnik und Parkett. Damit das Unternehmen mit Sitz in Großostheim auch in Zukunft gut aufgestellt ist, gab es seit Sommer 2017 einige Neueinstellungen.

 

Ralf Schlichting ist seit November letzten Jahres als Verkaufsleiter Nord Ost bei der MAPEI GmbH Deutschland tätig. Der staatlich geprüfte 50-jährige Techniker soll die Positionierung von MAPEI als generalistischer Bauchemielieferant in der Region weiter ausbauen. Er ist ein erfahrener Vertriebsleiter, Branchenkenner und Fachmann, der über langjährige Erfahrungen als technischer Berater und Key Account Manager bei namhaften Baustoffherstellern verfügt. Schlichting unterstützt die strategische Ausrichtung des Unternehmens als generalistischer Anbieter bauchemischer Produkte mit aufeinander abgestimmten Systemlösungen. Systematisch aufeinander abgestimmte Produkte bieten sowohl Handel und Handwerk als auch Planern und Bauherren einen deutlichen Mehrwert. „Der Systemgedanke steht daher bei MAPEI schon immer im Zentrum der Produkt- und Sortimentsgestaltung.“, heißt es auf der Webseite.

 

 

Ein neuer Gebietsleiter ergänzt das Team Fliesen, Naturstein und Baustoffe der MAPEI GmbH. Im Oktober 2017 übernahm Mohamed Loukili (48 Jahre) die Verantwortung für die Region Rhein-Main-Gebiet. Zu den Aufgaben des Vertriebs- und Beratungsprofis gehört es, in enger Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement, die Marktanteile der Bauwerksabdichtungen, Sanierungsprodukte und Fugendichtstoff-Produkte – MAPEI „Grünen Linie“ – weiter auszubauen und am Markt zu etablieren. Der gelernte Chemikant verfügt über eine langjährige Erfahrung in der bauchemischen Branche.

Architekten und Planer verlangen heute immer mehr zertifizierte Produkte für umweltfreundliches Bauen. Ein großes Spektrum der insgesamt 1.500 MAPEI-Produkte entspricht daher mittlerweile dem internationalen Bewertungssystem LEED und viele Produkte verfügen über EC-Lizenzen („sehr emissionsarm“) oder sind mit dem bekannten Umweltzeichen „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Die Produkte werden in 18 internationalen Forschungszentren immer weiterentwickelt. Das Engagement von MAPEI für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit betrifft alle Anlagen, Produkte und Prozesse. Beim Bau neuer und beim Ausbau bestehender Produktionsanlagen wird ein großer Wert auf Energieeffizienz gelegt.

 

Die Gebietsleitung Nordbaden/Pfalz hat seit Juni 2017 Tobias Sand inne. Der gelernte Bürokaufmann und Handelsfachwirt war zuvor langjährig als Baustoffprofi im Ein- und Verkauf sowie im Außendienst für Spezialbaustoffe tätig. Zu den Aufgaben gehören die Betreuung und Beratung der Handels- und Verarbeiterkunden im Bereich der Keramik und Naturstein sowie neu die Baustoffsysteme „Grüne Linie“ dazu.

 

Die Betreuung und Beratung der Handels- und Verarbeiterkunden im Rhein-Main-Gebiet, Aschaffenburg, Odenwald, Mainz und Wiesbaden hat seit Oktober 2017 Christoph Wußler übernommen. Der 31-jährige gelernte Fliesen-, Platten- und Mosaikleger war nach seiner Ausbildung zum Bautechniker in verantwortlichen Positionen als Bauleiter tätig.