Kreislauf der Gesteine

Stein Magazin

Der Kreislauf der Gesteine ist ein ewiger faszinierender Zyklus, der über Millionen Jahre andauert.  Der ehemalige Geologieprofessor Dr. Johannes Schroeder der Technischen Universität Berlin hat zu diesem Thema eine informative digitale Broschüre veröffentlicht, die den Titel „Naturwerksteine im Kreislauf der Gesteine“ trägt und zur kostenfreien Verfügung steht.

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Der Kreislauf der Gesteine zeigt deren Entstehungen, Umwandlungen und die ablaufenden Prozesse. (Grafik: Nach Kukal, Gestaltung: Dunker)
Mikrogranit - Beuchaer.
Nahaufnahme des Ganggesteins Beuchaer Porphyr. (Foto: Schroeder)
Tiefengesteine, Balmoral.
Nahaufnahme von Granit. (Foto: Schroeder)

Das Gestein durchläuft verschiedenste Prozesse, die dazu führen, dass sich das Material ständig verändert und immer wieder neu entsteht. „Nicht nur wer anfängt, sich mit Steinen zu beschäftigen, sondern auch wer sich bereits Jahrzehnte lang mit ihnen beschäftigt, wird von der Vielfalt der Gesteine überwältigt“, heißt es zu Beginn des Blattes.

In seinem 49-seitigen Werk schildert Schroeder zunächst den Kreislauf der Gesteine mit ihrer Entstehung und Umwandlung sowie die ablaufenden Prozessen und einzelnen Abläufen in der Erdkruste. Anschließend wird ein detaillierter Überblick über Magmatische Gesteine, Sediment- und Umwandlungsgesteine gegeben. Neben ihrer Bildung, Struktur und ihren Eigenschaften wird illustriert, in welchem Teil des Kreislaufs sie entstehen. Veranschaulicht werden die Beiträge mit diversen Nahaufnahmen und informativen Abbildungen, die die Vielfalt der Gesteine verdeutlichen. Darüber hinaus werden Biogene Kalksteine sowie chemisch gebildete Karbonate erläutert und mit Bildern von Skulpturen verschiedener Künstler präsentiert.

Erfahren Sie mehr über den Kreislauf der Gesteine und laden Sie die Broschüre herunter.

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Lernwerkstatt 4.0

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die Handwerksbranche auf die Digitalisierung vorzubereiten. Foto: Friedrich-Ebert-Schule Esslingen

Digitale Transformation

Das Programm „Lernwerkstatt 4.0“ hat das Ziel, verschiedene Berufsgruppen auf die Digitalisierung vorzubereiten. Mit dem „Multilabor“ an der Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen wurde nun das erste Modellprojekt für die Handwerksbranche eröffnet – initiiert vom Wirtschaftsministerium Baden Württemberg.

„Die digitale Transformation unserer Wirtschaft schlägt sich nicht nur in den Arbeitsprozessen und Geschäftsmodellen nieder“, erklärte die Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz bei der Eröffnung letzte Woche. „Sie führt auch zu einem Wandel in der Arbeitswelt und einem Veränderungsbedarf in der Aus- und Weiterbildung.“

Das Projekt wurde eingeführt, um Arbeitnehmer auf den Wandel in der Branche durch die Digitalisierung vorzubereiten. Dazu bietet die Lernwerkstatt Lehrgänge für Beschäftigte und den Nachwuchs an.

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Eröffnung der Lernwerkstatt 4.0. Foto: Friedrich-Ebert-Schule Esslingen
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Ziel des Modellprojekts ist es, die Handwerksbranche auf die Digitalisierung vorzubereiten. Foto: Friedrich-Ebert-Schule Esslingen

16 Lernfabriken

Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt sowie bereits 16 weitere Lernfabriken. Bisher lag der Fokus aber auf der Industrie – nun wird auch die digitale Aus- und Weiterbildung in den Gewerken Elektro und Sanitär-Heizung-Klima angeboten. Im Multilabor 4.0 in Esslingen soll insbesondere die Digitalisierung im Gebäude und der Energie- und Umwelttechnik dargestellt werden. Dazu gehören die Themen Gebäudesystemtechnik, Smart Home und Elektrotechnik.

Von dem Projekt profitiert das Handwerk als wichtiger Ausbildungspartner – aber auch der Landkreis. Nachdem eine hohe Resonanz auf das Projekt gab, sollen mit der konzeptionellen Weiterentwicklung bestehende Lücken in der regionalen Verteilung verschiedener Wirtschaftsbereiche geschlossen werden. Geplant ist es, bis 2019 insgesamt 20 Lernwerkstätten in Baden-Württemberg zu eröffnen.

Dialog und Perspektive

Das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Baden-Württembergischen Handwerkstages. Ziel des Projekts ist es, Herausforderungen, Chancen und Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung des baden-württembergischen Handwerks in den nächsten zehn Jahren näher zu beleuchten und daraus Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten.

die im Rahmen der Rückvermeisterung mitentschieden werden soll. Foto: carolynabooth/pixabay/COO-Lizenz

Bestatter-Meister wäre rechtlich möglich

Ein Gutachten des Bestattungsrechtlers Tade Spranger sagt, eine Meisterpflicht wäre mit europäischem Recht vereinbar. Nun muss die Politik entscheiden. (mehr …)