Eigenheim mit Sanierung von Naturstein – statt Neuverlegung

Stein Magazin
Durch Schleifverfahren können Böden kostensparend renoviert werden. Foto: Lithofin
Durch Schleifverfahren können Böden kostensparend renoviert werden. Foto: Lithofin

Haben Sie gerade ein Haus oder eine Wohnung gekauft oder geerbt? Das eigene Zuhause – ein meist langersehnter Traum ist in Erfüllung gegangen. Wer sich diesen gerade erst erfüllt hat, sieht auf Grund der extrem steigenden Baupreise und Zinsen mit Sorgenfalten in die Zukunft. Schließlich soll das Zuhause doch möglichst ohne Kompromisse den persönlichen Geschmack widerspiegeln. In Hinblick auf kostensparende Sanierung kann auch das Potential vorhandener Materialien entfaltet werden und neu aufleben.

Böden werden täglich genutzt, was sich auf Dauer in Form von Gebrauchsspuren wie Kratzern, Laufstraßen und Flecken zeigt. Wer möchte schon Flecken im Boden haben, wenn er sein neues Zuhause bezieht? Da hilft nur: Boden raus! Oder doch nicht? Glücklicherweise können die Gebrauchsspuren mittels Schleifverfahren von vielen Böden wieder beseitigt werden. Wenn das Material gefällt, kann auf diese Weise kostensparend renoviert werden.

Mechanisches Aufarbeiten von Bodenflächen

Der Reparaturschliff unterscheidet sich zum oben genannten Planschliff dahingehend, dass die Oberfläche auch nach dem Schliff sichtbar tieferliegende Fugen aufweist. In einer Spiegelung gegen das Licht betrachtet, würde diese folglich durch die Verzahnung unterbrochen werden. Dies liegt daran, dass das Material nur im Zehntel-Millimeterbereich abgeschliffen wird, um kleinere Mattierungen oder Kratzer mechanisch zu entfernen.

Reparaturschliff mit geringer Tiefe

Schleifen vorher und nachher. Fotos: Lithofin

Kleinere Schleifarbeiten lassen sich mit der Einscheibenmaschine durchführen. Hierfür wird ein Diamantpad an der Unterseite der Einscheibenmaschine aufgebracht. Je nach Anbieter und System sind die Scheiben der fünf Schleifschritte farblich sortiert, tragen die Körnungsstufen im Namen oder werden schlichtweg durchnummeriert. Generell sollten die Pads immer von grob nach fein angewendet werden. Folglich ist bei der Bearbeitung darauf zu achten, dass keine Körnungsstufen übersprungen werden. Die Einscheibenmaschine eignet sich auch ideal für die Reinigung mittels Nylonpad oder für Polierarbeiten. Mit einem Gewicht von 40-60 Kilogramm ist diese recht kompakt und auch gut von einer Person transportier- und bedienbar. Auch eine Einscheibenmaschine arbeitet im Nassschleifverfahren. Hierbei ist auf ausreichende Zugabe von Wasser im Tank zu achten, damit die Diamantpartikel gekühlt werden. Nun wird in langsamen Bewegungen die Maschine über die zu polierenden Stellen kreuzweise geführt. Anschließend wird die Schlacke nach jedem Schritt abgesaugt um zu verhindern, dass Diamantpartikel auf der Oberfläche zurückbleiben. Ist partiell ein Fleck zu bearbeiten, sollte dennoch eine etwas größer gefasste Oberfläche bearbeitet werden. Auf diese Weise können optische Unterschiede angeglichen werden.

Schleifarbeiten mit der Einscheibenmaschine

Um Überreste des Schleifschlamms zu entfernen, wird eine Grundreinigung mit Lithofin MN Grundreiniger durchgeführt. Empfohlen wird eine Verdünnung im Verhältnis bis 1:10. Der nun frisch gereinigte Boden ist direkt nach dem Schleifen und Reinigen fleckempfindlich. Um die Fleckempfindlichkeit zu reduzieren und auch vor Verschmutzungen durch Öl und Fett zu schützen, wird die Behandlung mit einer Imprägnierung empfohlen. Es eignet sich für den Verarbeiter die Behandlung mit Lithofin MN Fleckstop. Für die regelmäßige Reinigung werden optimale Ergebnisse mit Lithofin MN Wischpflege erzielt. Dieser Spezialreiniger für Natursteinböden reinigt ohne Schichten zu bilden und kann ohne Nachwischen verwendet werden.

Übergabefähiger Belag und Schutzbehandlung

Saubere gepflegte Oberflächen aus Naturstein und Betonwerkstein. Foto: Lithofin

Pflegeset für Natursteinböden. Foto: Lithofin

Die zwei wichtigsten Reinigungsmittel für den frisch geschliffenen und imprägnierten Boden sind ein alkalischer Reiniger für die gelegentliche Grundreinigung sowie ein mildalkalische Pflegereiniger für das regelmäßige Wischen. Von Lithofin erhalten Sie das Pflegeset inklusive Pflegeanleitung, in welchem die Produkte Lithofin MN Grundreiniger und Lithofin MN Wischpflege enthalten sind.

Pflegeset für Natursteinböden

Wer einen sanierungsbedürftigen Boden wieder auffrischen möchte und einen ausführenden Betrieb sucht, kann sich vertrauensvoll an den Lithofin-Profipartner in seiner Nähe wenden. Das Netzwerk ist auf diese Arbeiten spezialisiert und steht mit Fachwissen und Erfahrung zur Verfügung. Mit einem entsprechenden Maschinenpark und Schleifmaschinen erstellen die Lithofin-Profipartner für den Kunden individuelle Angebote, die auf die vorhandenen Gegebenheiten angepasst werden und das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Mehr Infos erhalten Sie hier.

Profipartner und Netzwerk

Boden vor und nach Planschleifverfahren und Renovierung. Fotos: Lithofin

Geeignet ist das Schleifverfahren vor allem auf sogenannten weichen Natursteinböden wie Marmor, Jura Kalkstein oder Terrazzo. Selbst auf Hartgestein-Böden wie Granit ist das Abschleifen grundsätzlich möglich. Hierfür ist es zunächst erforderlich, dass etwaige Teppichreste oder Kleberückstände vollständig entfernt werden. Dies kann dann der Fall sein, wenn bei der Modernisierung unter einem Teppichboden, PVC oder Linoleum-Belag ein Steinboden zum Vorschein kommt. Am besten entfernt man diese mit Lithofin LÖSEFIX. Ein anderer Fall in dem sich das Abschleifen vorhandener Böden eignet, ist, wenn durch einen Anbau bzw. eine Erweiterung des Wohnbereichs das Aussehen der Oberflächen angeglichen werden soll.

Einscheibenmaschine und Schleifmaschine mit Planetensystem. Foto: Lithofin

Schleifmaschine mit Planetensystem. Foto: Lithofin

Ist der Boden freigelegt, kann der Schliff beginnen. Am besten wird hierfür eine Bodenschleifmaschine mit Planetensystem verwendet und in den Ecken und an Treppenstufen mit einer Handschleifmaschine mit einem Winkelschleifer im Trockenschliffverfahren nachgearbeitet. Diese Art von Schleifmaschine ist für größere Flächen geeignet. Die ca. 130 Kilogramm schwere Maschine ist für den professionellen Einsatz geeignet und erfordert Erfahrung, um beste Ergebnisse zu erzielen. Je nach Material müssen die Schleifpads in entsprechender Stärke und Körnung gewählt werden. In mehreren Schritten werden so wenige Millimeter abgeschliffen. Auf diese Weise werden Kratzer, Mattierungen und Abnutzungen abgetragen. Im Nassschleifverfahren angewandt, ist der Vorgang meist sogar relativ staubfrei. Weiche Gesteinssorten wie Marmor oder Kalkstein können bis zu Hochglanz poliert werden. Einen verlegten Boden wieder zum Hochglanz zu polieren bietet sich auch dann an, wenn der Wohnraum erweitert wurde. So werden Altbeläge geschliffen und die Gesamtfläche anschließend nochmals poliert, um ein einheitliches Bild zu ergeben. Auf diese Weise erhält die Werkspolitur des neuen Belags ein brillanteres Aussehen.

Das Schleifen von Bodenflächen

Natursteine wie Kalkstein oder Marmor sind säureempfindliche Materialien. Fruchtsäure oder Kohlensäure durch Cola, Sekt, Säfte oder ähnliches, führen auf den Materialien zu matten Stellen. Diese sogenannten Aggressoren sollten schnellstmöglich von der Oberfläche aufgenommen und abgewischt werden, um Schäden zu vermeiden. Wartet man zu lange, frisst sich die Säure in den Stein und macht sich als mattierte Stelle bemerkbar. Beheben lässt sich dies nur mechanisch durch eine Politur. Ist ein Rotwein ausgelaufen, so stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Denn neben dem matten Fleck ist auch der rote Farbstoff zu entfernen. Mit einer Einwirkzeit von 10-20 Minuten kann Lithofin KF Schimmel-Ex, ein chlorhaltiger Reiniger, aufgebracht werden. Anschließend mit klarem Wasser abgewaschen, werden so die farbigen Rückstände entfernt. Säure dringt selten mehrere Millimeter tief in den Stein ein. Häufig verbindet sie sich mit dem Kalk des Materials und bildet an der Oberfläche eine Mattierung.

 

Säureverätzungen auf polierten Flächen

Planschleifverfahren vorher und nachher. Foto: Lithofin

Gelegentlich kommt es vor, dass verlegte Oberflächen absinken und die Fugen nicht mehr mit den Platten eine Ebene bilden oder die Verlegearbeit nicht besonders sorgfältig ausgeführt wurde. Die Fugen werden meist rau und Verzahnungen sind deutlich zu sehen. In diesem Fall ist ein sogenannter Planschliff erforderlich. Hierfür wird im ersten Schritt mit einem groben, metallgebundenen Werkzeug die Oberfläche bis auf den tiefsten Punkt der Fuge abgeschliffen. Dann arbeitet man sich Stück für Stück vor und verdichtet Boden und Fuge. Das Ergebnis ist eine plane Oberfläche der Steinplatte mit den Fugen, so dass diese nicht mehr sichtbar sind.

In diesem Zuge können auch defekte Fugen ersetzt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass Fugmaterial verwendet wird, das sich zum Schleifen eignet. Grobkörniges Fugmaterial ist nicht geeignet. Idealerweise haben entsprechende Fugmaterialien gar keine Körnung. Offenporiger Travertin kann darüber hinaus gespachtelt werden. Einerseits besteht die Möglichkeit, Kunstharze farblich auf den Stein anzupassen und zu polieren. So fallen die Spachtelungen farblich nicht zu sehr auf. Andererseits besteht die Möglichkeit, die offenen Poren mit Weißzement zu Spachteln, welcher durch mineralische Farbpigmente an die Farbe des Natursteins angepasst wurde. Diese Variante empfiehlt sich jedoch nur, wenn keine Politur angestrebt wird. Denn die zementären Stellen sind nicht polierfähig und würden stumpf bleiben im Aussehen und somit keine einheitliche Oberfläche bilden. Anschließend wird weiter mit kunststoffgebundenen Diamantwerkzeugen nachgearbeitet. Es sind alle Körnungsstufen beim Schleifen anzuwenden und keine Körnungsstufe zu überspringen. Nur so wird ein perfekter Schliff erzielt.

Planschleifverfahren bei tiefer liegenden Fugen und Verzahnungen

Planschliff mit ebener Fläche. Foto: Lithofin

Reparaturschliff Fugen. Foto: Lithofin

Haben Sie gerade ein Haus oder eine Wohnung gekauft oder geerbt? Das eigene Zuhause – ein meist langersehnter Traum ist in Erfüllung gegangen. Wer sich diesen gerade erst erfüllt hat, sieht auf Grund der extrem steigenden Baupreise und Zinsen mit Sorgenfalten in die Zukunft. Schließlich soll das Zuhause doch möglichst ohne Kompromisse den persönlichen Geschmack widerspiegeln. In Hinblick auf kostensparende Sanierung kann auch das Potential vorhandener Materialien entfaltet werden und neu aufleben.

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Ausgezeichnete Kücheninsel

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US-Expansionskurs von Strasser Steine trägt Früchte: St-One gewinnt den Preis für die beste Küche auf der Designmesse ICFF.

Strasser_New York
Die Naturstein-Kücheninsel St-One ist für Strasser Türöffner für neue Märkte, zum Beispiel die USA. Foto: Strasser Steine
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Die Kücheninseln sind für High-End-kunden konzipiert und individualisierbar. Foto: Strasser Steine

Strasser Steine, laut eigener Aussage Marktführer für Küchenarbeitsplatten in Mitteleuropa, hat schon seit 2018 den US-Markt im Blick. Als erste Maßnahme präsentiert das österreichische Unternehmen seit letztem Jahr in Schauräumen in Florida und in New York seine Produkte. Strasser will vor allem High-End-Haushalte, Architekten und Designer ansprechen. Dass auf der renommierten Design-Messe ICFF nun die extravagante Naturstein-Kücheninsel St-One ausgezeichnet wurde, passt in den Plan von Geschäftsführer Johannes Artmayr. Rund 25 Kücheninseln will er in den nächsten drei Jahren in den USA verkaufen.

St-One kommt als Kubus oder Quader mit Korpus und Laden aus Massivholz und Edelstahl-Kanten. Die Ummantelung aus Naturstein verleiht der Kücheninsel ihre monolithische Form. Sie beherbergt je nach Kundenwunsch Induktionsherd, Muldenlüftung, Weinkühlschrank oder Geschirrspüler. Das erste Modell kam 2012 in den Firmen-Schauraum in St. Martin im Mühlviertel. 100 Stück hat das Unternehmen inzwischen weltweit verkauft. Die Kücheninseln vertreibt Strasser ausschließlich über den Küchenhandel.

Weitere Informationen unter www.strasser-steine.at

Weitere Informationen zum ausgezeichneten Küchenblock St-one von Strasser gibt es in der STEIN-Ausgabe 06/2019: www.stein-magazin.de/stein-06-2019

Erfolgreiches Eventmanagement

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446 Aussteller und 15.161 Besucher waren 2015 auf der internationalen Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung Stone+tec in Nürnberg. So ein Großevent will gut organisiert sein. Veranstaltungsleiterin Beate Fischer von der NürnbergMesse weiß, worauf es bei der Planung ankommt und gibt uns einen kleinen Einblick in das Thema „Eventmanagement“.

 

STEIN: Was sind Ihre Aufgaben als Veranstaltungsleiterin der Stone+tec?

Beate Fischer: Als Veranstaltungsleiterin ist man für die gesamte Planung des Events verantwortlich. Das fängt schon mit der Hallenbelegung an. Die Hallen müssen nicht nur während der Laufzeit frei sein, sondern auch zur Vor- und Nachbereitung. Umrüstzeiten müssen eingeplant werden. Im nächsten Schritt muss geklärt werden, was die Messe abbilden soll. Daraufhin wird das Produktverzeichnis erstellt, Themen für mögliche Sonderschauen definiert. Bereits diese ersten Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit den unterschiedlichen Interessensvertretern. Da gehören natürlich die Austeller dazu, aber auch Verbände, die Fachpresse und die Besuchergruppen. Daraus wird dann ein Veranstaltungskonzept entwickelt. Im nächsten Schritt folgt die Erstellung eines Zeitplans mit den nächsten Meilensteinen. Ab diesem Zeitpunkt steigt der Vertrieb aktiv ein. Natürlich kann man erst organisieren, wenn man die Aussteller auf seiner Seite hat. Das Vertriebskonzept ist ausschlaggebend für alle weiteren Schritte. Dann geht es in die Hallenplanung. Wenn es unterschiedliche Branchenschwerpunkte gibt, stellen sich die Fragen: Macht man eine Mixplanung? Teilt man die Hallen nach Branchen auf? Wie viel Volumen ist von welcher Branche zu erwarten? Entsprechend muss man die Hallen dann inhaltlich konzipieren. Und schließlich geht es natürlich auch in Ausstellergespräche für die konkreten Platzierungen.

Wie viele Leute arbeiten an einem Großevent wie der Stone+tec mit?

Das lässt sich nicht genau beziffern. Es arbeiten ja nicht nur wir, das Projektteam der NürnbergMesse, daran. Wir haben innerhalb der NürnbergMesse auch eine Kommunikationsabteilung mit Pressevertretung. Wir haben eine Werbeabteilung, die die Gestaltung, das Layout und Drucksachen macht. Das digitale Marketing kümmert sich um alles, was den Webseitenauftritt umfasst. Wir haben ein Besuchermarketing, die sich speziell um die Besuchergruppen und die Mailings kümmern. Wir haben Techniker im Haus: Veranstaltungstechnik und Logistik. Dazu kommen noch viele Servicepartner, mit denen wir Hand in Hand arbeiten: Messebauer, die Energieversorger, Gastronomie, Parkplatzbewachung und so weiter.

Wie viel Vorlaufzeit muss man für eine Messe wie die Stone+tec für Planung und Organisation einkalkulieren?

Je nachdem welchen Rhythmus eine Veranstaltung hat, beginnt man mit der Planung zwei bis sechs Jahre im Voraus. Die Schritte sind je nach Projektphase unterschiedlich intensiv. Gerade befasse ich mich natürlich mehr mit der Stone+tec 2018 als mit der 2020, aber für 2020 hat schon die Hallendisposition und –abstimmung hier am Gelände stattgefunden.

Bei der Stone+tec wollen wir wieder gemeinsam einen StudentDay auf die Beine stellen – sozusagen eine Veranstaltung während der Veranstaltung. Welche Erfahrungen haben Sie mit Events gemacht, die Sie gemeinsam mit einem externen Partner geplant haben?

Sehr positive Erfahrungen, insbesondere was die Stone+tec angeht. Als Messeveranstalter ist es für uns wichtig, die richtigen Partner zu haben, mit denen man Höhepunkte während des Events setzen kann. Und dazu gehört natürlich auch ein StudentDay, der gut vorbereitet sein will und entsprechend vermarktet werden muss. Wir arbeiten mit vielen Multiplikatoren zusammen, um ein Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Wir als Veranstalter können thematisch gar nicht so tief drin sein. Deshalb sind Partner wie Fachzeitschriften oder Verbände extrem wichtig.

Wie wird ein Event zu einem echten Erfolg?

Ausschlaggebend ist, dass man die Veranstaltung zur richtigen Zeit am richtigen Ort hat und mit den richtigen Partnern zusammenarbeitet. Ein Erfolg ist das Event für uns dann, wenn alle Seiten – Aussteller und Besucher – zufrieden sind und es für die nächsten Jahre ein fixer Termin wird.

Glauben Sie, dass auch kleine Handwerksbetriebe Kundenveranstaltungen oder Hausmessen als Marketing-Instrument nutzen sollten?

Events bieten natürlich die Möglichkeit, viele Kunden an einem Ort zu treffen mit überschaubarem Aufwand. Sie treffen Kunden, die sie sonst vielleicht nie angesprochen hätten. Auch kleine Handwerksbetriebe sollten diese Plattform, die ihnen da geboten wird, nutzen. Was das Handwerk noch mehr nutzen sollte, sind Branchenevents – sei es nun eine Messe oder eine andere Veranstaltung. Branchenevents bringen die Branche wirklich zusammen und haben großes Potential.

Gibt es Hilfsmittel, die bei der Planung eines Events unverzichtbar sind?

Ohne kleine Helferchen geht es in der heutigen Zeit natürlich gar nicht mehr. Wir arbeiten mit Programmen, die für Organisatoren ausgelegt sind. Wir planen beispielsweise mit einem CAD-Programm, das verbunden ist mit unserer Ausstellerdatenbank. Auf Ausstellerseite sind aber natürlich andere Tools notwendig, um so ein Event gut zu planen.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Punkte, an die man bei der Planung eines Events denken sollte?

Zunächst sollte man wissen, was man mit der Veranstaltung erreichen will. Daran macht sich fest, welche Maßnahmen man umsetzt. Ob man eine Abendveranstaltung daraus macht, oder ob es eine Messebeteiligung ist oder die Teilnahme an einem anderen Event. Man muss frühzeitig mit der Planung anfangen und sich Meilensteine setzen. Eine langfristige Planung ist zu empfehlen, um wirklich ans Ziel zu kommen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Eventmanagement und wie Sie neue Kunden durch Veranstaltungen gewinnen können.