Besser und leichter Verkaufen

Stein Magazin

Steinmetze haben meist ein gutes Gefühl für ihre Kunden. Doch beim Verkaufen ist es wie in der Liebe: Vom Gefühl alleine kann eine Beziehung nicht leben. Intuitiv macht man beim Verkaufen vieles richtig, aber wenn es hakt, dann kommt man mit dem Bauchgefühl oft nicht mehr weiter.

Im Umgang mit Kunden helfen die richtigen Verkaufstechniken, auch heikle Situationen zu meistern und selbst beratungsresistente Kunden zu überzeugen. Das kostet manchmal Überwindung. Doch der Aufwand lohnt. Und wenn der Verkauf dann plötzlich »wie von selbst« läuft, macht das Ganze auch noch Spaß.


Personen  Gruppe Symbol

Foto/© scusi/Fotolia.com

Verkaufen beginnt in dem Moment, in dem die Tür aufgeht und bevor das erste Wort gefallen ist. Auf wen treffen Ihre Kunden? Wie werden sie empfangen? Macht ihm oder ihr schon in den ersten Sekunden jemand klar, dass es sich lohnt, sich hier mehr als nur umzuschauen?

Emotional werden Kaufentscheidungen in den ersten Minuten getroffen. Oft dauert es dann zwar Wochen, Monate oder gar Jahre, bis der Kunde bei Ihnen unterschreibt. Aber sein oder ihr erster Eindruck entscheidet meist darüber, ob er oder sie wiederkommt oder eben nicht.

Verwässern Sie Ihre Kompetenz in diesen entscheidenden Minuten also nicht mit Gerede über das Wetter – für Smalltalk ist später Zeit – , sondern zeigen Sie, was Sie können.

Stellen Sie sich vor und bringen Sie den Schwerpunkt Ihres Betriebes auf den Punkt: »Schön, dass Sie da sind, lieber Herr Meyer. Ich bin Herbert Müller. Mein Betrieb veredelt seit 150 Jahren Naturstein. Unsere Spezialität ist Luxus in Haus und Garten. Wie kann ich Ihr Eigentum verschönern?«
Mit einem solchen Einstieg laufen diese ersten Minuten beim Verkaufen wie von selbst und Sie legen eine gute Basis für die weitere Kundenbeziehung.

Wichtig sind auch Körpersprache und Kleidung. Stehen Sie gerade, halten Sie den Kopf aufrecht, blicken Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, lächeln Sie freundlich. Die rechte Hand sollte frei sein für den Handschlag. Achten Sie auf Ihre Kleidung. Wenn Sie viel Kundenkontakt haben und gleichzeitig in der Werkstatt arbeiten, ziehen Sie sich zur Not mehrmals am Tag um. Ein sauberes, staubfreies Oberteil ist (noch) wichtiger als eine saubere Hose.

Wie Sie nun weiter durch das Verkaufsgespräch führen, das erfahren Sie in STEIN im Juli 2014.

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In den letzten zehn Jahren stiegen die Umsätze im Garten- und Landschaftsbau um etwa zwei Milliarden Euro – Tendenz steigend. Auch die Anzahl der Betriebe steigt stetig. Über 4.000 Firmen kamen im gleichen Zeitraum hinzu. Ein weites Geschäftsfeld, auch für Steinmetzen!

Das Natursteinwerk Glöckel aus Langenaltheim zeigte auf der BAU 2015 in München, welche Möglichkeiten der Garten- und Landschaftsbau für Natursteinunternehmen bietet: Dieses Jahr wurden das Limesmauerwerk (getrommelt) sowie das Toscamauerwerk (gespalten) ausgestellt. Rustikales Mauerwerk für den Garten mit südländischem Flair.

Für eine schnelle Verlegung haben die Steine gesägte Lager- und Stoßfugen, eine gespaltene Vorder- und Rückseite und beim Limesmauerwerk sind alle Kanten rustikal abgeschlagen. Limes- und Toscamauerwerk wird für versetztes Mauerwerk in den Höhen 8, 16 und 24 Zentimeter produziert und ist in der Steintiefe 22 Zentimeter oder als Vormauerung in 9-11 Zentimeter Tiefe in Jura-Marmor und Fränkischem Muschelkalk verfügbar.

Auf Großspaltanlagen fertigt das Unternehmen auch die Natursteinserie Glomarust, die oft im Garten Verwendung findet. Die Serie umfasst 15-20 bzw. 20-25 Zentimeter hohe Mauersteine und Quader von 30-80 Zentimeter Höhe mit naturrauen Lagerflächen für Trockenmauern, Stützmauern, Teichanlagen, Uferbefestigungen etc.

Neben diesen gespaltenen Mauersteinen werden auf Wunsch auch gleichmäßigere Mauersteine mit gesägten Köpfen in Jura-Marmor und Muschelkalk angeboten. Für größere Stützmauern sind Jura-Rohblöcke und auch Geomodul-Gabionen (im Werk fertig gefüllt und verdichtet) im Lieferprogramm. Ein weiterer Produktionsschwerpunkt liegt in der Herstellung von Bossensteinen, Verblendern, Winkelecken und Abdeckplatten. Verschiedene Gartenbeläge und Pflastersteine ergänzen das Lieferprogramm. Materialien im Angebot sind: Jura-Marmor, Fränk. Muschelkalk, Main-Sandstein rot, Tali-Sandstein gelb + weiß, verschiedene in- und ausländische Travertine sowie ein frostsicherer Quarzit.

Zu den neuesten Referenzen des Unternehmens, das seit über 50 Jahren auf die Herstellung von rustikalen Natursteinen spezialisiert ist,  zählen der Spielplatz am Petuel-Park in München, die Außenanlagen des neuen Nationaltheaters in Budapest, zahlreiche Jura-Quader-Sendungen zum Legoland Günzburg und die Muschelkalk Bodenbeläge für die Restaurierung des Brandenburger Tores in Berlin.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier.

Mit Events Kunden gewinnen

Stein Magazin
sollte sich ein Konzept überlegen

Kundenveranstaltungen und -events sind wichtig. Um neue Zielgruppen anzusprechen, Bestandskunden zu inspirieren und Ihr Unternehmen ins Gespräch zu bringen. Der Trend geht zu Events mit einem klaren thematischen Fokus. Nach dem Motto: gezielt und mit hohem Mehrwert für die Kunden. Naturstein kann man sehen, fühlen und erleben. Und man sollte die Möglichkeiten und Optionen kennen, die das Material im Wohn- und Außenbereich bietet. All das lässt sich sehr gut über Veranstaltungen vermitteln, die Kunden informieren und zeigen, was mit Naturstein und den modernen, verwandten Werkstoffen alles geht. Oberflächen, Farben, Regionalität, Formate, Designs, Anwendungsmöglichkeiten – Themen für Events gibt es genug, zumal die Materialien bei Architekten, Bauherren und Händlern in ihrer ganzen Vielfalt nach wie vor kaum präsent sind.

Doch Vorsicht: Auch wenn Events kostenlos sind, sie kosten Ihre Kunden Zeit. Und Zeit ist ein knappes Gut. Knapper als Eintrittsgeld. Wenn sich Ihre Gäste also auf Sie einlassen, ist es Ihre Aufgabe, diese Zeit sinnvoll zu füllen. Sonst sind Ärger und Enttäuschung vorprogrammiert. Satt nach Hause gehen reicht nicht. Auch Privatkunden möchten ein Ergebnis mitnehmen, wenn sie einen Abend, Vor- oder Nachmittag investieren. Das macht Events zu einem zwar wirksamen, aber sehr anspruchsvollen Marketinginstrument. Doch der Aufwand lohnt sich:  Eine Veranstaltung, die Sie im Vorfeld gezielt bewerben und professionell nachbereiten, wirkt über den Tag hinaus und wird selbst von jenen Kunden wahrgenommen, die gar nicht erschienen sind.

Ihr Auftritt braucht ein Thema, das zur Ausrichtung Ihres Unternehmens und zu Ihrer Zielsetzung passt. Überlegen Sie, welche Kundengruppen Sie ansprechen, welche Botschaft Sie an diesem Tag vermitteln und welches Rahmenprogramm Sie bieten wollen. Wichtig ist auch das Umfeld, in dem Sie sich bewegen. Liegt Ihr Betrieb in einer ländlichen Region oder im städtischen Raum? Wie groß ist Ihr Einzugsgebiet? Gibt es in der näheren Umgebung Partnerbetriebe, mit denen sich eine gemeinsame Veranstaltung anbietet? Würden Ihre Kunden auch von weiter weg anreisen? Welche Anreize müssen Sie hierfür setzen? Ist die Verlagerung an einen zentralen Ort sinnvoll? Das alles spielt eine große Rolle, wenn Sie eine Veranstaltung konzipieren und zum Erfolg bringen möchten.

Haben Sie Mut zur Kreativität, denken Sie auch mal quer. Je besser das Angebot zu Ihnen passt, desto überzeugter wirken Sie auf Ihre Kunden. Auch kleine Betriebe können durch pfiffige Ideen punkten. Wem die regionale Herkunft seiner Materialien wichtig ist, lädt in den Steinbruch ein oder stellt den deutschen Naturstein in einer Ausstellung oder einem Vortrag vor. Steinbildhauer laden zur Werkstatt-Vernissage. Warum nicht in Kombination mit einer Lesung oder der passenden musikalischen Untermalung? Genussmenschen konzipieren ein Seminar „Wein & Stein“ und gewinnen so den entsprechenden Kundenkreis für sich. Die größte Hürde ist es, Kunden zu überzeugen, den Termin überhaupt wahrzunehmen. Dafür müssen Sie wirklich alles tun! Denn es gibt nichts Schlimmeres als eine Veranstaltung, auf der sich Gäste allein und verloren vorkommen.

Lesen Sie mehr zur erfolgreichen Konzeption und Realisation eines Kundenevents in STEIN im März 2016 und ein Interview zum Thema „Erfolgreiches Eventmanagement“ mit Beate Fischer, Veranstaltungsleiterin der Stone+tec auf unserer Website.