Metroausbau in Kopenhagen

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Die dänische Hauptstadt baut seit 2011 ihr Metrosystem aus. Bis Ende 2019 sollen 17 neue U-Bahnhöfe entstehen, die erstmalig das dänische Parlament, das Rathaus, den Hauptbahnhof sowie weitere zentral gelegene Bereiche miteinander verbinden. Die Unternehmensgruppe Fischer ist an verschiedenen Bauabschnitten des Kopenhagener U-Bahnsystems beteiligt.

Der Bauherr Metroselskabet hat für dieses Projekt das aus italienischen Unternehmen bestehende Copenhagen Metro Team beauftragt. Per EPB-TBM-Vortrieb wurden zwei Röhren mit jeweils 5,78 m Durchmesser auf 15,5 km Länge 25 m tief unter der Erde durch den Kopenhagener Kalkstein gebohrt.

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Innenansicht einer Station mit Fassadenbekleidung. Die Wandbekleidung besteht aus Naturstein und handgeformten Ziegeln
Bild: Fischer
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Zur Befestigung werden Hinterschnittanker und Unterkonstruktionen von Fischer ACT eingesetzt. Bild: Fischer

Das Baden Württembergische Unternehmen Fischer ist mit einer Vielzahl von Produktlösungen für temporäre und dauerhafte Befestigungen an dem U-Bahn-Bau beteiligt. Neben temporären Befestigungen für Arbeitsleitungen und -rohre hat das Unternehmen auch Anbringmöglichkeiten für die Drainage, Brandschutzplatten und die Fassadenbekleidung für Naturstein und handgeformte Ziegel in den Stationen bereitgestellt – zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers: „Unsere Auftraggeber überzeugten wir durch unsere passenden Lösungen und Sonderentwicklungen, die beim Bau des Tunnels angefallen sind“, so Marco Cannone, Projektmanager für internationale Bauprojekte bei Fischer Italien, die für das Copenhagen Metro Team zuständig sind.

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Fischer Installationssysteme fixieren Medienleitungen für die Ver- und Entsorgung des Tunnels mit Strom und Wasser sowie Be- und Entlüftung. Bild: Fischer
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Fischer Schienenbefestigungssysteme werden verwendet, um Schienen an Eisenbahnschwellen zu befestigen. Fischer Epoxidharzmörtel FIS EM und Ankerstangen FIS A fixieren die Strom- schienen (3. Schiene) . Bild: Fischer

Für die Befestigung der Fassadenkleidung kommen Hinterschnittanker und Unterkonstruktionen von fischer ACT zum Einsatz, da sie sich für Verkleidungen aus sämtlichen Materialien eignen und bewährt haben. Die Befestigungssysteme sind aus nichtrostendem und hochkorrosionssicherem Stahl gefertigt und sowohl gegen Feuer, seismische Einflüsse sowie dynamische und Stoßlasten resistent. Auch das gesamte fischer Firestop System kommt zum Einsatz, um die Ausbreitung von Rauch, Feuer und giftigen Gasen einzudämmen und somit den passiven Brandschutz zu gewährleisten.

 

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Natursteine schützen mit Imprägnierungen

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Was sind Imprägnierungen?

Stone+tec abgesagt – Unsere Messe-Themen für Sie zum Nachlesen.

Die derzeitige Situation trifft die gesamte Wirtschaft und hat auch vor der Natursteinbranche keinen Halt gemacht. Planungen für die Stone+tec in Nürnberg waren bereits in vollem Gange und wurden mit Absage der Messe obsolet.

Unser Fokus für die Messe lag auf Imprägnierungen. Wir möchten Ihnen die Inhalte nicht vorenthalten und haben die häufigsten Fragen zusammengefasst. Einen Auszug finden Sie hier – die komplette Aufstellung auf unserer Website: www.lithofin.de/impraegnierungen

Imprägnierungen beugen tiefsitzenden Verschmutzungen von Natursteinoberflächen vor, indem sie in das Gesteinsgefüge einziehen. Durch die reduzierte kapillare Saugfähigkeit können Flecken durch Wasser, Fett und Öl kaum noch entstehen.

Wo werden Imprägnierungen eingesetzt?

Sinnvoll ist der Einsatz von Imprägnierung dort, wo Natursteinoberflächen extremen Fleckbildnern (z.B. Fette, Öle) ausgesetzt sind. Dies können Küchenarbeitsplatten, Waschtische, Böden im Innen- oder Außenbereich sein.

Was gibt es bei der Anwendung zu beachten?

Es können nur Ergebnisse erzielt werden, wenn der Belag trocken, sauber und fettfrei ist. Um die Schutzwirkung entfalten zu können, bedarf es der korrekten Verarbeitung.

Warten Sie die richtigen Temperaturen ab: Die optimale Oberflächentemperatur liegt zwischen 10°C und 25°C. Rechnen Sie mit einer Trocknungsdauer von ca. 20 – 30 Minuten, je nach Temperatur und Untergrund. Die volle Schutzwirkung entsteht innerhalb von etwa 2 bis 5 Tagen. Während dieser Zeit sollte die Fläche nicht mit Wasser oder Öl belastet werden.

Nutzen sich Imprägnierungen ab?

Der Schutz von imprägnierten Küchenarbeitsplatten verliert auf Grund der täglichen Belastung durch Öl und Fett auf Dauer seine Wirkung. Diese sollte daher gelegentlich aufgefrischt werden.

Unser Tipp:

Lithofin bietet praktische Pflege-Sets im handlichen Koffer oder als Compact-Set in der Faltschachtel zum Auffrischen an. Die Produkte in den Sets sind einfach zu handhaben, dass sie auch gut von Endverbrauchern verarbeitet werden können. Bleiben Sie Ihren Kunden in Erinnerung, indem Sie ihnen ein Set nach dem Einbau der Arbeitsplatte als Geschenk überreichen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter: www.lithofin.de/impraegnierungen

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Koffer mit Lithofin MN Grundreiniger, wässrige Imprägnierung Lithofin Fleckstop >W< und Spray für die tägliche Reinigung Lithofin MN Easy-Clean. Foto: Lithofin
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Set mit wasserbasierender Imprägnierung Lithofin Fleckstop >W< und Spray für die tägliche Reinigung Lithofin MN Easy-Clean. Foto. Lithofin
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In der Übersicht finden Sie alle Imprägnierungen des Lithofin-Sortiments. Foto: Lithofin

Steinschnuppern in München

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Das städtische Berufsschulzentrum Thomas Wimmer für das Bau- und Kunsthandwerk an der Luisenstraße in München öffnete am 20. Juli 2017 seine Steinmetz- und Holzbildhauerwerkstätten für die Öffentlichkeit, wobei explizit Klassen allgemeinbildender Schulen angesprochen wurden. Die Möglichkeit zum Blick hinter die Kulissen der präsentierten Berufe erfreute sich regen Interesses.

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Station Steinbearbeitung: Die Bildhauerin Dana Knop zeigt externen Schülerinnen und Schülern das Schrifthauen. (Foto: Michael Senn)
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Hartmut Hintner, Gestaltungslehrer für Steinmetze und Steinbildhauer, erläuterte einer Schulklasse Exponate der diesjährigen Sommerausstellung der Münchner Schulen an der Luisenstraße. (Foto: Michael Senn)
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Auf den Gängen des ersten Stockwerks durften sich Interessierte in Kalligraphie versuchen. (Foto: Michael Senn)

Hartmut Hintner, Gestaltungslehrer der Steinmetze und Steinbildhauer, stand inmitten seines Publikums und erläuterte die Beiträge der diesjährigen Sommerausstellung. Eine Führung, um etwaige künftige Schüler über das Ausbildungsangebot im Schulkomplex an der Luisenstraße für Holzbildhauer, Goldschmiede, Steinmetze und Steinbildhauer zu informieren. Nach dem allgemeinen Teil wurden die Klassen aufgeteilt und durften in kleineren Gruppen in insgesamt fünf Werkbereichen ihre Fähigkeiten ausprobieren. Neben den etablierten Stationen Steinbearbeitung und Holzschnitzen gab es diesmal auch Kalligraphie, das Schriftzeichnen, sowie eine Druckwerkstatt und die Möglichkeit, das Ziselieren von Bronze zu entdecken. Hartmut Hintner: “Unsere Schüler zeigen Interessierten, wie wir hier arbeiten. Außerdem können die Besucher selbst ausprobieren, wie man Stein bearbeitet oder Holz schnitzt. Uns geht es darum, Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen und unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.” Deshalb hat Schulleiter Hans Seger Gymnasien, Real- und Mittelschulen in München und Umgebung angeschrieben und deren Abschlussklassen sowie Flüchtlingsklassen zum Tag der offenen Werkstatt eingeladen. Das Konzept gefiel, viele Zusagen trafen ein. Hintner freute sich: “Außerdem kamen viele Jugendliche der umliegenden Schulen vorbei und natürlich auch unsere Ehemaligen.”

In der erstmals eingerichteten Druckwerkstatt hatte sich Barbara Quintus mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein Programm überlegt, das auch Ungeübte bewältigen konnten. “Hier sollen schöne Ergebnisse mit wenig Aufwand erzielt werden”, erklärte sie. Das gelang z. B., indem ein mit Farbe getränkter Faden zwischen zwei Blättern herausgezogen wurde, die mittels einer Druckplatte zusammengepresst waren. Der Zuspruch bestätigte den Ansatz von Quintus – die Druckwerkstatt kam super an.

An der Station Steinbearbeitung konnten Schriften gehauen und verschiedene Handwerkszeuge an einem Muschelkalkblock ausprobiert werden. Hier zeigten sich die Besucher der offenen Werkstatt jedoch etwas passiver: Die Ehrfurcht vor dem Material schien hoch. Viele sahen lieber Bildhauerin Dana Knop zu, wie sie Hieb für Hieb Buchstaben in die Jurakalksteinplatte gravierte, während die für Steinbearbeitung typischen Hammerschläge erschallten.