Naturstein-Fassadentage 2018 mit BIM

Stein Magazin

Elf Experten in zwei Tagen: Die Naturstein-Fassadentage bei Franken-Schotter beleuchten die Wertschöpfungskette Naturstein aus verschiedenen Blickwinkeln, hinsichtlich aktueller Normen und unter dem Aspekt des neuen großen Wortes BIM (Building Information Modeling). Der Fachkongress bringt Bauherren, Architekten, Ingenieure, Generalunternehmer und Fassadenbauer zusammen.

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Klassischer Werkstoff im Kontext modernen Bauens – darum drehen sich die Naturstein-Fassadentage 2018. Fotocollage: Franken-Schotter
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Wird als Beispiel en détail erörtert: Die Fassade des im Bau befindlichen Wolkenkratzers 35 Hudson Yards in Manhattan. Er soll auf 317 Meter anwachsen, die Fassade wird mit Jura Kalkstein gelb, Schliff C 220, verkleidet. Foto: Franken-Schotter/michaelleepicsnyc.com
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Das neue Segerstedthuset der schwedischen Universität Uppsala sollte mit nachhaltigen Materialien gebaut werden. Die Außenhülle ist mit Jura Kalkstein gelb diamantgestrahlt und liniert verkleidet. Foto: Franken-Schotter/Adam Mork
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Plantation Place ist mit 10.200 Quadratmetern einer der größten Bürokomplexe in der City of London. Die Fassade ziert Dietfurter Travertin geschliffen. Foto: Franken-Schotter

Klassischer Werkstoff trifft digitale Transformation

Zeitlos elegant und vielseitig in den Gestaltungsmöglichkeiten, das sind Fassadenbekleidungen aus Naturstein schon immer. Doch das klassische Material eignet sich auch für prozessoptimiertes Arbeiten im Zeitalter der digitalen Transformation der Baustelle – kurz gesagt: Naturstein und BIM passen gut zusammen.

Deshalb liegt der Schwerpunkt der Naturstein-Fassadentage 2018 am 25. und 26. April auf dem Gelände von Franken-Schotter in Titting-Petersbuch darauf, wie Architekten, Fachplaner, Produkthersteller und Bauausführende künftig optimale Ergebnisse erzielen können. Die Referenten sind Experten aus der BIM- und Natursteinwelt und zeigen auf, wie man von der Auswahl des richtigen Naturwerksteins über eine BIM-Planung zum erfolgreichen und nachhaltigen Einsatz des Materials am Bauwerk gelangt. Als Referenzobjekte werden detailliert das Sudetendeutsche Museum München und der Wolkenkratzer 35 Hudson Yards in New York erörtert.

Besichtigungen des Jura-Steinbruchs Kaldorf und der industriellen Natursteinfertigung in Deutschlands größtem Natursteinwerk Petersbuch runden das Programm ab.
Teilnahmegebühr 50 Euro, Anmeldung bis 20. April 2018.
Weitere Informationen unter www.franken-schotter.com/de/

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Skulptur des Monats: Pastry Art

Stein Magazin

Diana Kasko ist studierte Architektin und Hobby-Bäckerin. Mit ihren essbaren Skulpturen „Pastry Art“ vereint sie Beruf und Leidenschaft. Dass die Süßspeisen täuschend echt nach Baumaterialien aussehen, liegt auch an der fotografischen Tätigkeit der Ukrainerin.

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November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
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Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
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So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
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Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
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„Chocolate Block“

Einer ihrer von Stein inspirierten Kreationen ist der „Chocolate Block“: Außen Steinoptik – innen Biskuit, Schokoladen-Creme und zwei Mousse-Sorten. „Der Kuchen ist einer meiner Lieblingsrezepte!“, erklärt Diana Kasko.

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Weitere Informationen

 

Für die äußere Form verwendet sie bei einigen Rezepten selbst entworfene Silikon-Backformen. Auch hier adaptiert die Künstlerin ihr Wissen aus der Baubranche: „Ich habe als Architektin und gearbeitet und 3-D-Modelle gebaut. Als ich angefangen habe, Patisserie zu machen, wollte ich dem Backen etwas Neues hinzufügen. Ich habe festgestellt, dass das Erscheinungsbild genauso wichtig ist wie der Geschmack.“

Weitere Informationen und Rezepte finden Sie auf www.dinarakasko.com.

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

German-Design-Award-Stone-Plant-Sculpture
November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
Marc-Reist-Globo-Uopvo-Marmor-Skulptur
Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
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So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
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Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
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Praxisvorführung im Steinbruch

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die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)

Am 21. September findet im Steinbruch Epprechstein von 11 bis 14 Uhr eine praktische Vorführung der Untersuchungsmethoden für die Steinbrucherkundung aus dem EU-geförderten Projekt „Sustamining“ statt.

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José Luis Fernández (links) und Avelino Tirado vom Technologiezentrum Aitemin erheben Daten, die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)
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Mittels Bodenradar (GPR) werden räumliche Darstellungen des Steinbruchs ermöglicht und abbauwürdige Bereiche lokalisiert. (Foto: Julia Wolpert)
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Obwohl das System seit über 30 Jahren zur Erkundung von Untergrundstrukturen im Einsatz ist, wurde durch die Verbesserung der Geräte erst jetzt eine Anwendung im Steinbruch möglich. (Foto: Julia Wolpert)

Zum Aufgabenbereich der Initiative zählt unter anderem die Entwicklung einer neuen Technologie zur selektiven Nutzung der Gesteinsvorkommen unter Beachtung von Qualitätsanforderungen an das Produkt und den Bedarf. Darüber hinaus wird diese neue Methode zur Entwicklung und Nutzung neuer Steinbrüche eingesetzt. Hier soll die Qualitätskontrolle durch zerstörungsfreie geophysikalische Methoden ermöglicht werden. Geostatistische Auswertungen dienen zur Abschätzung von Naturstein-Reserven.

Ziel des Projekts ist es, den selektiven und nachhaltigen Abbau von Naturwerkstein zu fördern und zu erleichtern. Mit dem Projekt sollen Prüfmethoden zur zerstörungsfreien Erkundung von Steinbrüchen und die dreidimensionale Erfassung von abbauwürdigen Steinvorkommen entwickelt werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie können sich per E-Mail an info@natursteinverband.de für die Praxisvorführung anmelden.

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt.