Sculpture Network veranstaltet internationales Skulpturen-Fest start‘19



Am 27. Januar 2019 widmen sich Skulpturen-Fans der dreidimensionalen Kunst, an weltweit mehr als 70 Orten. STEIN stellt die „steinigen Teilnehmer“ vor.



Die „Liebe zur dreidimensionalen Kunst“ habe sie getrieben, schreibt das Team des Sculpture Networks, als sie 2004 erstmals ein Skulpturen-Festival organisierten. Global sollte es sein, zeitgenössisch und verbindend. Und mehr als reine Lobby-Arbeit. In den Worten der Organisation, zu der inzwischen rund 1.070 Mitglieder in 41 Ländern gehören:

„Oft entscheiden Zufälle, Kontakte, Begegnungen über die Chancen eines Kunstwerks. Diesem Zufall wollen wir auf die Sprünge helfen.“

Außerdem seien uns heutzutage Skulpturen eher fern, vielleicht bekannt aus dem öffentlichen Raum, aber eben nicht aus den Wohnzimmern. 

Die jährlichen Skulpturen-Feste sollen das ändern, Bildhauerkunst zugänglich machen.

Jedes Jahr Ende Januar laden Mitglieder der Organisation am gleichen Tag zur gleichen Stunde in ganz Europa Skulpturen-Freunde ein. In Galerien, Museen, Ateliers und Werkstätten. Dazu kommen Online-Streams für Besucher, die nicht reisen können. Das Thema 2019 lautet: „Dreidimensionale Kunst und Gesellschaft“. Mehr als 70 Gastgeber haben sich angemeldet, sie bieten auch Workshops, Vorträge oder Blicke hinter die Kulissen.

Sculpture Network bietet bei start’19 viele Veranstaltungen mit Stein-Skulpturen

Da sind zunächst die Museen:

das Belvedere in Wien
das Museum im Kulturspeicher in Würzburg
die Kunsthalle in Mannheim
das Zeppelin Museum in Friedrichshafen
das Lechner Museum in Ingolstadt 
das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen
das Skissernas Museum im schwedischen Lund
das Museum of Contemporary Art in Zagreb

The Danish National Museum

Außerdem nehmen  akademische Institutionen teil:
die Bildhauerschule und das Atelier Diedenhofen in Neckartenzlingen
die American University in Dubai
die University of Chittagong in Bangladesch
die University for the Creative Arts im englischen Canterbury

Deutsche Gastgeber der start‘ 19, die Stein-Skulpturen zeigen, sind:

Silvia Withöft-Foremny. 

Sie ist Freie Bildhauerin in Laatzen bei Hannover. Withöft-Foremny arbeitet sowohl abstrakt als auch figürlich. In ihrem Atelier SWF-Skulpturen bietet sie zur start’19 Werkstattgespräche an und stellt ihre Skulpturen aus. Ihr Lieblingsmaterial ist Kalkstein: „Thüster Kalkstein zum Beispiel lässt sich von Hand sehr gut bearbeiten und kommt aus der Region. Er ist ehrlich und verbirgt nichts. Eine Skulptur aus diesem Material muss durch Form wirken.“

Außerdem:
das Atelier Rainer Fest in Rothenklempenow
die Mühle Malstedt Kunstwerkstatt in Deinstedt
das Atelier 25_27 in Lippstadt
das Euregio Solarzentrum in Alsdorf

Internationale Gastgeber mit Fokus auf Steinskulpturen sind 2019:

die Creative Sculptors & Mae Art in Indien
das Studio Pescarella in Italien
das Sculpture international auf Rhodos
das Atelier Gygax Seydoux in Bern
das Studio di scultura Sergio Rodella in Italien
das Studio Artistic auf Mallorca

Skulpturenfreunden sollte es also nicht schwer fallen, am 27. Januar 2019 eine Veranstaltung zu finden. Das Sculpture Network hat außerdem eine Kampagne gestartet, bei der jeder eingeladen ist, seine Perspektive einzubringen und aus einem Bastelbogen ein eigenes Kunstwerk zu erschaffen und zu teilen.