Skihütte am Kapruner Gletscher

Stein Magazin

Im österreichischen Skigebiet Kitzsteinhorn fallen regelmäßig sechs Meter Schnee. Insofern mussten sich die Handwerker bei der Sanierung und Erweiterung der Sonnenterasse der Häuslalm Kaprun am Kapruner Gletscher auf die Witterung einstellen. Damit auf der beheizten Terrasse keine Frostschäden aufgrund von Sickerwasser entstehen, verlegte die Firma Gutjahr eine Flächendrainage.

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Sonnenterrasse der Häuslalm Kaprun. Foto: Gutjahr
Rauriser-Naturstein
Die Terrasse hat eine Fläche von 350 Quadratmetern. Foto: Gutjahr
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Im Skigebiet Kitzsteinhorn fallen hohe Mengen Schnee. Foto: Gutjahr
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Verlegung der Flächendrainage. Foto: Gutjahr
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Aufbau des Bodenbelags mit Drainage. Foto: Gutjahr

Rauriser Naturstein

Die Drainage schützt den Terrassenbelag aus Rauriser Naturstein. Dabei handelt es sich um einen Stein aus Kristallmarmor und Quarzit – also Marmor, der sich durch Metamorphose aus Kalkstein gebildet hat.

Das Material lässt sich gut spalten und zeichnet sich durch eine hohe Abriebfestigkeit, Tausalzbeständigkeit und Frostsicherheit aus. Dennoch: Auf der beheizten Sonnenterrasse der Häuslalm bestand die Gefahr, dass durch Neuschnee Sickerwasser durch die Beläge abfließt und Frost bildet.

Flächendrainage

Durch die Flächendrainage Aquadrain EK von Gutjahr wird der Terrassenbelag aufgestelzt – das Wasser kann durch die entstehenden Drainkanäle also schneller abfließen. Der Geschäftsführer Ralph Johann erklärt: „Das verhindert, dass Wasser von der Abdichtung nach oben transportiert wird und zu Schäden oder Feuchteflecken am Belag führt.“

Weiteren Schutz für den Rauriser Naturstein bietet das Gittergewebe: Es bleibt dauerhaft wasserdurchlässig und hat einen geprüften Langzeittauglichkeitsnachweis. Zum Gesamtsystem gehören außerdem Randdämmstreifen sowie eine Stoßabdichtung, welche die Drainagematten untereinander verbinden.

Skigebiet Kitzsteinhorn

Aufgrund der Wetterbedingungen standen für die Sanierung und Erweiterung der 350 Quadratmetern großen Außenterrasse nur die Sommermonate zur Verfügung – eine Herausforderung für die Handwerker der Firma Bruno Berger und des Fliesenlegers Brennsteiner Fliesen. Das straffe Zeitprogramm lag zudem an der langen Saison: Bis zu 295 Tage im Jahr kommen Skifahrer in das Gebiet, das zu den drei höchstgelegenen im Salzburger Land gehört.

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Perry World House

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… Foto: Franken Schotter

Das Perry World House dient als Multifunktionsbau der Universität von Pennsylvania. 1100 Architects mit Sitz in New York und Frankfurt sanierten und erweiterten das Gebäude – nun erhält der Bau eine Auszeichnung vom Natural Stone Institute.

Universitaet-Pennsylvania
Neubau und Bestand bilden ein Ensemble. Foto: Franken Schotter
Perry-World
Die Fassade besteht aus großen Kalkstein-Platten, … Foto: Franken Schotter
Franken-Schotter
… welche der Geometrie des Baus folgen. Foto: Franken Schotter
1100-Architects
Metall bildet einen Kontrast zur ebenmäßigen Fassade. Foto: Franken Schotter
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Weltforum des Perry World House. Foto: Franken Schotter
Perry-World-House
In den öffentlichen Räumen besteht der Boden aus Kalkstein. Foto: Franken Schotter

Sanierung und Erweiterung

Das Haus stammt von 1851 und befindet sich mitten auf dem Campus. Insofern bildet es nicht nur ein räumliches Zentrum – sondern dient auch als Mehrzweckbau für alle zwölf Fakultäten der Universität.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Lounge für die Studenten, darüber liegt ein Konferenzraum für bis zu 50 Personen. Letzterer ist außerdem die Verbindung zum Anbau – dem sogenannten „Weltforum“. Dabei handelt es sich um ein Atrium, welches als multifunktionaler Veranstaltungssaal für Seminare, Lesungen und Veranstaltungen genutzt werden kann.

Um das Weltforum möglichst flexibel nutzen zu können, entwarfen es 1100 Architects stützenfrei. Der Raum zieht sich über zwei Geschosse und bietet Platz für 150 Personen.

Kalkstein-Fassade

Bei der Sanierung behielten die Architekten die Kubatur des Bestands bei und erweiterten ihn mit einem zweiten Volumen, welches direkt an den Altbau andockt. Beide Gebäudeteile weisen innen und außen helle Oberflächen auf, um eine eine einheitliche Architektur-Sprache zu schaffen. Dabei besteht die Fassade des Neubaus aus großformatigen Kalkstein-Platten von der Firma Franken-Schotter. Sie stammen aus dem Steinbruch Kaldorf. Architektonisch folgen die Fassadenelemente der Geometrie des Baus.

Das Dach wird als „fünfte“ Fassade behandelt – auch hier kommt der Kalkstein zum Einsatz. Die hervorstehenden Metallrahmen der Fenster setzen Akzente in der homogenen Oberfläche. Im Innenraum wird in den öffentlichen Bereichen das Material der Fassade wiederverwendet.

Am 25. Februar wird das Perry World House mit dem „Tucker Design Award“ des Natural Stone Institute ausgezeichnet.

die im Rahmen der Rückvermeisterung mitentschieden werden soll. Foto: carolynabooth/pixabay/COO-Lizenz

Bestatter-Meister wäre rechtlich möglich

Ein Gutachten des Bestattungsrechtlers Tade Spranger sagt, eine Meisterpflicht wäre mit europäischem Recht vereinbar. Nun muss die Politik entscheiden. (mehr …)