12.03.2015

Chancen

Social Media Marketing

von Doris Assfalg

Das Natursteinwerk Leopold Deser hat einen ansprechenden Facebook-Auftritt. So können Kunden gewonnen werden.

Soziale Netzwerke sind im Alltag der Deutschen angekommen. Dies hat Auswirkungen auf Kunden und Angestellte – auf Marketing und Imagebildung.

Das Natursteinwerk Leopold Deser hat einen ansprechenden Facebook-Auftritt. So können Kunden gewonnen werden.

Heute haben weltweit etwa vier Milliarden Menschen Zugang zum Internet, 2,1 Milliarden nutzen es regelmäßig. Während 1997 mit 6,5 Prozent nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung online war, sind es heute wesentlich mehr: 77 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen heute in Deutschland das Internet, das sind über 54 Millionen Menschen. Diese Zahl ist seit den 1980er Jahren stetig gestiegen. Für das Wachstum der letzten beiden Jahre ist jedoch ausschließlich die Generation 50plus verantwortlich. Den größten Sprung vom Offliner zum Onliner machten dabei die über 70-Jährigen: von 20 Prozent 2012 auf 30 Prozent 2013. Von den 50- bis 59-Jährigen nutzen heute 83 Prozent das Internet, bei den über 60-Jährigen 43 Prozent.

Durchschnittlich surfen die Deutschen an sechs Tagen pro Woche im Internet und zwar fast drei Stunden täglich. Diese Ergebnisse aus der Studie »Soziale Netzwerke« des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sowie aus der Onlinestudie 2013 von ARD und ZDF zeigen, wie wichtig es für Betriebe ist, im Internet präsent zu sein – über die eigene Website, aber auch über die Kanäle des so genannten Social Media. Denn auch diese werden immer häufiger genutzt: Drei von vier Internetnutzern sind in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Drittel nutzen diese aktiv.

Mit Abstand am häufigsten wird dabei Facebook genutzt: Hier sind 45 Prozent aller Internetnutzer aktiv. Bei den 14- bis 29-Jährigen – und damit Ihren künftigen Kunden – sind es sogar 67 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen auf der Beliebtheitsskala StayFriends und wer-kennt-wen mit 14 bzw. 12 Prozent. In allen anderen Netzwerken sind jeweils weniger als 10 Prozent aktiv. Die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke ist stark altersabhängig. So hat Facebook seinen größten Nutzeranteil bei 14- bis 29-Jährigen. StayFriends und Wer-kennt-wen dagegen werden vor allem von über 30-Jährigen genutzt. Die größte Übereinstimmung zwischen angemeldeten und aktiven Nutzern weist Facebook auf: Neun von zehn angemeldeten Mitgliedern nutzen die Plattform aktiv. Bei anderen Netzwerken gibt es dagegen mehr passive Nutzer.

Die steigenden Zahlen der “Digital Natives” zeigen, wie wichtig es ist, in sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Denn potentielle Kunden haben sich daran gewöhnt, online ständig und schnell Informationen und Produkte zur Verfügung zu haben. Zeit ist Geld. Und die Wahl des geeigneten Handwerkers hängt zunehmend von seiner Website oder seinem Facebook-Auftritt ab. Facebook bietet eine Marketing-Plattform und das ohne finanzielle Investitionen! Es trägt wesentlich zur Imagebildung bei – auch bei Mitarbeitern oder Lieferanten. Deshalb sollte Zeit eingeplant werden, um auch ansprechend aufzutreten.

Weitere Informationen, Tipps und Hintergründe zum Thema “Social Media Marketing” finden Sie in STEIN im Januar 2015.

 

 

 

 

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