Social Media Marketing

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Das Natursteinwerk Leopold Deser hat einen ansprechenden Facebook-Auftritt. So können Kunden gewonnen werden.

Soziale Netzwerke sind im Alltag der Deutschen angekommen. Dies hat Auswirkungen auf Kunden und Angestellte – auf Marketing und Imagebildung.

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Das Natursteinwerk Leopold Deser hat einen ansprechenden Facebook-Auftritt. So können Kunden gewonnen werden.

Heute haben weltweit etwa vier Milliarden Menschen Zugang zum Internet, 2,1 Milliarden nutzen es regelmäßig. Während 1997 mit 6,5 Prozent nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung online war, sind es heute wesentlich mehr: 77 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen heute in Deutschland das Internet, das sind über 54 Millionen Menschen. Diese Zahl ist seit den 1980er Jahren stetig gestiegen. Für das Wachstum der letzten beiden Jahre ist jedoch ausschließlich die Generation 50plus verantwortlich. Den größten Sprung vom Offliner zum Onliner machten dabei die über 70-Jährigen: von 20 Prozent 2012 auf 30 Prozent 2013. Von den 50- bis 59-Jährigen nutzen heute 83 Prozent das Internet, bei den über 60-Jährigen 43 Prozent.

Durchschnittlich surfen die Deutschen an sechs Tagen pro Woche im Internet und zwar fast drei Stunden täglich. Diese Ergebnisse aus der Studie »Soziale Netzwerke« des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sowie aus der Onlinestudie 2013 von ARD und ZDF zeigen, wie wichtig es für Betriebe ist, im Internet präsent zu sein – über die eigene Website, aber auch über die Kanäle des so genannten Social Media. Denn auch diese werden immer häufiger genutzt: Drei von vier Internetnutzern sind in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Drittel nutzen diese aktiv.

Mit Abstand am häufigsten wird dabei Facebook genutzt: Hier sind 45 Prozent aller Internetnutzer aktiv. Bei den 14- bis 29-Jährigen – und damit Ihren künftigen Kunden – sind es sogar 67 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen auf der Beliebtheitsskala StayFriends und wer-kennt-wen mit 14 bzw. 12 Prozent. In allen anderen Netzwerken sind jeweils weniger als 10 Prozent aktiv. Die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke ist stark altersabhängig. So hat Facebook seinen größten Nutzeranteil bei 14- bis 29-Jährigen. StayFriends und Wer-kennt-wen dagegen werden vor allem von über 30-Jährigen genutzt. Die größte Übereinstimmung zwischen angemeldeten und aktiven Nutzern weist Facebook auf: Neun von zehn angemeldeten Mitgliedern nutzen die Plattform aktiv. Bei anderen Netzwerken gibt es dagegen mehr passive Nutzer.

Die steigenden Zahlen der “Digital Natives” zeigen, wie wichtig es ist, in sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Denn potentielle Kunden haben sich daran gewöhnt, online ständig und schnell Informationen und Produkte zur Verfügung zu haben. Zeit ist Geld. Und die Wahl des geeigneten Handwerkers hängt zunehmend von seiner Website oder seinem Facebook-Auftritt ab. Facebook bietet eine Marketing-Plattform und das ohne finanzielle Investitionen! Es trägt wesentlich zur Imagebildung bei – auch bei Mitarbeitern oder Lieferanten. Deshalb sollte Zeit eingeplant werden, um auch ansprechend aufzutreten.

Weitere Informationen, Tipps und Hintergründe zum Thema “Social Media Marketing” finden Sie in STEIN im Januar 2015.

 

 

 

 

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Scuola di Scultura öffnet wieder

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etwa Bildhauen für Fortgeschrittene und Gipsmodelle. Foto: Scuola di Scultura

Am Fuße des Marmorbergs im Tessiner Peccia geht’s wieder los. In Sommer-Kursen wie figürliches Modellieren und Bildhauen für Fortgeschrittene sind Plätze frei.

Im Mai startete die Scuola di Scultura ein Crowdfunding. Denn wegen Corona konnte sie monatelang lang weder Kurse anbieten noch Gäste empfangen. Das angestrebte Fundingziel von 50.000 CHF wurde weit übertroffen. Insgesamt kamen 93.724 CHF zusammen. Seit Anfang Juni gibt die Schule nun wieder Kurse.

In verschiedenen Kursen sind Plätze frei:

Figürliches Modellieren und Gipsabguss

vom 28. Juni bis 3. Juni 2020
Unter der Leitung von  Thomas Hunziker modellieren die Teilnehmenden einen weiblichen Akt in Ton. Sie arbeiten an drei Tagen an dem Modell gearbeitet. Die Figur wird dann mit Gips abgeformt und kann in Gips oder Zement gegossen werden.



Steinbildhauen für Fortgeschrittene – Resculpting
vom 19. bis 31. Juli
Alle Teilnehmenden bringen eine Fotografie, Zeichnung oder ein Video eines plastischen Werks mit. Unter Anleitung von Kursleiter Roland Hotz meißeln sie die persönliche, soweit wie möglich von Hand, als „Taille-Direct“ in ein Stück Peccia-Marmor.

Gips direkt
vom 2. bis 7. August 2020
In dieser Kurswoche leitet Hansulrich Beer  die Teilnehmenden an, direkt mit Gips Modelle zu gestalten, die später in Stein oder Holz umgesetzt werden können.

Steinbildhauen für Fortgeschrittene – Drehung

vom 16. bis 28. August 2020
In diesen beiden Kurswochen steht das Thema “Drehung” im Fokus. Kursleiter Hans-Peter Profunser leitet die Teilnehmenden an, ihre individuelle Formensprache zu entwickeln und herauszuarbeiten.



Alle Kurse sowie die Anmeldungsformulare finden sich auf der Seite der Schule.

Holz und Stein Hand in Hand

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Jury hat gewählt

Wer im Münchner Großstadttrubel derzeit Entspannung sucht, ist im ruhigen Innenhof des Künstlerhauses am Lenbachplatz genau richtig: Dort sind unter dem Motto „Holz und Stein im Einklang“ noch bis zum 24. November 2017 zehn Stelenskulpturen und elf Steinobjekte ausgestellt.

Entstanden sind sie im Rahmen der Ausbildung an der Münchner Fachschule für Steintechnik und Meisterschule für Holzbildhauerwerk, die jedes Jahr einen Wettbewerb unter den Schülern ausruft. Neu in diesem Jahr: Holzbildhauer und Steinmetze sollten Hand in Hand arbeiten, und das im wörtlichen Sinne. Ein dreidimensionales Objekt als 230 Zentimeter hohe Stelenskulptur war das Ziel, welches aus mindestens zwei zusammengesetzten Teilen aus den Materialien Holz und Stein bestehen sollte. Beide Materialien sollen sich dabei gegenseitig sowohl formal als auch inhaltlich bedingen, was die Materialwahl, die Oberflächenbearbeitung und das Gesamtbild als schlüssige Einheit angeht.

Die Jury, die aus Mitgliedern der Schule, der Danner-Stiftung, des Diözesanmuseums Freising, der Glyptothek, des Künstlerhauses am Lenbachplatz, Bayerische Nationalmuseums und der Galerie Handwerk HWK für München und Oberbayern bestand, hat insgesamt drei Werke prämiert. Die Wettbewerbe des Kooperationsprojekts der Meisterschule des Holzbildhauerhandwerks und des zweiten Jahrgangs der Fachschule für Steintechnik gewannen zwei Gruppen: Quirin A. Herzinger und Florian Ludwig mit ihrem Werk „Metamorphose Kastanienblatt“ sowie Carolin Hinterseer und Clemens Glaß mit der Skulptur „Lebensfluss“.

„Die Symbiose aus Stein und Holz sieht man hier besonders gut. Der Stein ohne das Holz wäre zu wenig, genauso wie andersrum. Im Gegenteil: Die Weiche des Holzes ergänzt sich wunderbar mit der Härte des Steins“, meint der Gestaltungslehrer an der Fachschule Hartmut Hintner zum Werk „Lebensfluss“.

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Der Innenhof des Münchner Künstlerhauses zeigt derzeit Arbeiten von Schülern der Fachschule für Steintechnik und Meisterschule für das Holzbildhauerwerk. Foto: Friederike Voigt
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Die Arbeiten entstanden im Rahmen eines von der Danner-Stiftung geförderten Wettbewerbs. Foto: Friederike Voigt
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Einer der Gewinner: „G‘ Foitat“ von Maximilian Taube. Foto: Friederike Voigt
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Detail: Die horizontalen Linien wurden mit Hand angefertigt. Vorlage für das Objekt war eine Papiertüte. Foto: Friederike Voigt
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„Lebensfluss“ von Carolin Hinterseer und Clemens Glaß ist ebenfalls prämiert worden. Foto: Friederike Voigt
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Detail: Tulpenbauholz und Stein San Sebastian sollen die Natur und das Leben darstellen. Foto: Friederike Voigt

Aus Papier werde Stein

An der Fachschule für Steintechnik ging der Preis im ersten Jahrgangs an Maximilian Taube für seine Arbeit „G ‘ Foitat“. „Vorbild für diese Arbeit war eine gefaltete Papiertüte, die Maximilian dann in Naturstein übertragen hat. So wurde aus etwas Vergänglichem etwas Massives“, so Hintner.

Ein Ausstellungswerk ist bereits verkauft. Die Erlöse gehen zu einem kleinen Teil an die Schule, den Rest bekommt der Schüler. Dieser muss das Werk bei Verkauf allerdings noch einmal für die Schule anfertigen. „Schließlich wollen wir die Ausstellungswerke als Ensemble behalten“, begründet Hintner.

Der kommende Wettbewerb läuft bereits. Die Steinmetzen sowie Holzbildhauer der Schule sind angehalten, eine Krippe aus Naturstein zu gestalten. Auftraggeber ist diesmal das Diözesanmuseum Freising, das ein paar Krippen aufkaufen will. Ab 18. Dezember 2017 werden die Werke in der Karmeliterkirche in München für vier Wochen zu sehen sein.

Über den von der Danner-Stiftung geförderten Wettbewerb lesen Sie einen ausführlichen Bericht in STEIN 3/2017.