Ein umfangreiches Fortbildungsangebot bietet die Firma Sopro Bauchemie aus Wiesbaden auch in der zweiten Hälfte des Jahres. Neben Präsenzterminen gibt es ein vielfältiges Online-Angebot.

Die Sopro Profiakademie bietet auch in der zweiten Jahreshälfte verschiedene Seminare und Workshops für die Bereiche Handel und Handwerk. Aufgrund der derzeitigen Situation ist es nun möglich, an fast allen Aus- und Weiterbildungskursen online teilzunehmen. Die weiterhin stattfindenden Präsenzveranstaltungen sind mit angepassten Teilnehmerzahlen geplant. Auf aktuell geltende Abstands- und Hygieneregeln wird geachtet.

Ein Präsenztermin ist das Naturstein-Expertenseminar in Hinterbichl in Österreich vom 26. bis 28. August 2020. In diesem Seminar werden die Natursteine Dorfergrün und Tauerngrün aus dem Steinbruch in Hinterbichl präsentiert sowie Tipps zur Be- und Verarbeitung besprochen. Ein weiteres Naturstein-Expertenseminar führt alle Teilnehmer Mitte Oktober ins Altmühltal nach Oberbayern. Hier werden Eigenschaften, Verwendung und Verarbeitung des Natursteins Jurakalk vermittelt sowie der führenden Steinbruch- und Verarbeitungsbetrieb Franken-Schotter vorgestellt. Weitere Präsenzveranstaltungen bietet die Profiakademie für den Fliesenfachhandel an unterschiedlichen Standorten.

Die Veranstaltungen zum Sopro Smart-System, zur Fugentechnik und zum barrierefreien Badezimmer sind als Präsenztermin sowie als Online-Termin buchbar. Der Profi-Tag wird in diesem Jahr ausschließlich online stattfinden. In einer dreistündigen Sopro O-Live Show präsentieren Experten und Systempartner im Wechsel von Vorträgen und Live-Vorführungen drei Themen. Fragen und Anregungen können dank einer Chatfunktion live besprochen werden. Weiterhin bietet Sopro die interaktiven Web-Seminare mit Informationen zum „Das 4×4 der Bauchemie“ an.

Das vollständige Programm sowie alle Informationen zur Teilnahme finden Sie auf www.sopro.com und www.sopro-profiakademie.com

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Individuell bis in den Tod

Stein Magazin

In wenigen Schritten zum individuellen Grabstein

Die Kunstgießerei Strassacker stellte auf der Stone+tec 2018 ihren neuen Online-Tafelkonfigurator vor.

Individualität liegt im Trend – auch was den Grabstein anbelangt. Denn Kunden wünschen sich oftmals persönliche Motive und Gestaltungselemente, die Lebensbereiche oder Hobbys des Verstorbenen wiederspiegeln, eine Gedenktafel mit eigener Note. Dieses Bedürfnis nahm die Kunstgießerei Strassacker nun auf und entwickelte einen Tafelkonfigurator: Ein Tool, mit dem Steinmetze gemeinsam mit ihren Kunden das jeweils passende Design kreieren können. Auf der Messe Stone+tec, die vergangene Woche nach Nürnberg einlud, stellte das Unternehmen ihre Neuheit vor. Ab 15. Juli ist der Tafelkonfigurator online.

 

Ähnlich einem Baukastensystem, lassen sich alle Elemente der Grabplatte individuell zusammenstellen – angefangen beim Material. Hier kann man zwischen Aluminium oder Bronze wählen, mit oder ohne Patina, in dem die nach eigenen Formatvorgaben bemessene Platte gegossen wird. Neben diversen Schriftarten stehen mehrere Befestigungsmöglichkeiten zur Auswahl, ebenso wie eine umfangreiche Bibliothek mit Motiven, die als Reliefbilder, grafische oder vollplastische Symbole ausgearbeitet werden können. Eine Vielzahl an Möglichkeiten also.
Wer jedoch lieber auf vorgefertigte Gestaltungsbeispiele als Anregung zurückgreifen möchte, der kann aus einer umfangreichen Zusammenstellung schöpfen und diese wiederum nach seinen Wünschen individualisieren.

Einfach und transparent

Neben der einfachen Handhabung des Tafelkonfigurators, enthält das Tool die Funktion, das fortlaufend alle Parameter sowie der aktuelle Preis der entworfenen Grabplatte angezeigt werden. Sobald das Layout erstellt ist, können Benutzer ein PDF mit den Daten generieren und an ihre Kunden aushändigen. Auch ein Ausdruck im Maßstab 1:1 zur Prüfung und Betrachtung am realen Stein ist möglich.

Die Kunstgießerei Strassacker ist ein Familienunternehmen in der vierten Generation. Im Stammhaus in Süßen sind heute insgesamt ca. 450 Mitarbeiter beschäftigt. Mit Repräsentationen in Frankreich, Schweiz, Österreich, Belgien, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten gehört die Kunstgießerei Strassacker zu den weltweit führenden Manufakturen.

Die IranConMin 2018 zieht positive Bilanz

Stein Magazin
Geschäftsführer der IMAG GmbH

Die iranische Leitmesse für Baumaschinen und Bergbau Anfang November war laut Ausstellern ein Erfolg. Rückläufige Zahlen gab es dennoch. Grund ist die wirtschaftlich schwierige Lage.

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Peter Bergleiter, Geschäftsführer der IMAG GmbH, eröffnet die IranConMin 2018 gemeinsam mit hochrangigen Vertretern von Verbänden und Industrie. Foto: IMAG GmbH
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Baumaschinen auf dem Außengelände der IranConMin 2018. Foto: IMAG GmbH

Merklicher Rückgang bei den Ausstellern

Die iranische Bau- und Bergbaumesse IranConMin endet mit positivem Ausblick. Die 14. Ausgabe der Fachmesse für Baumaschinen und Bergbau fand vom 2. bis 5. November in Teheran statt. Sie gilt in Iran als Leitmesse und bringt internationale Aussteller mit der iranischen Branche zusammen. Rund 200 Aussteller aus acht Ländern und rund 15.000 Besucher waren dieses Jahr zu Gast. Im Vorjahr waren noch 288 Aussteller aus 15 Ländern und 20.000 Fachbesucher gekommen.

Der merkliche Rückgang der Teilnehmerzahlen ist auf die aktuelle weltpolitische Lage zurückzuführen. Die USA hatten im August und erneut Anfang November entgegen internationalen Protests schwerwiegende wirtschaftliche Sanktionen gegen Iran verhängt, um die Regierung zu schärferen Auflagen im Atomabkommen zu zwingen. Damit sind aktuell die iranische Wirtschaft und der internationale Zahlungsverkehr mit Iran stark beeinträchtigt.
Der Atomstreit war eigentlich 2016 beigelegt und die internationalen Wirtschaftssanktionen gegen Iran aufgehoben worden. Diese positive Entwicklung hatte sich auch auf die Teilnehmerzahlen der vorherigen Ausgaben der IranConMin ausgewirkt. Der Großteil der internationalen Aussteller war mit der diesjährigen Ausgabe der Messe dennoch sehr zufrieden und hob vor allem die geknüpften Kontakte und die persönlichen Kundengespräche hervor. Zudem äußerten sich die Teilnehmer sehr positiv über den wachsenden Markt in Iran, welcher auch international eine gute Plattform bietet.

Der deutsche Veranstalter IMAG GmbH, eine Tochtergesellschaft der Messe München, wertet die Veranstaltung insgesamt als Erfolg. Die IMAG veranstaltet die Messe jährlich mit den Partnern Palar Samaneh Co. und IranMineHouse. Die 15. IranConMin findet vom 3. bis 6. November 2019 in Teheran statt.